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Sophia Bennett - Wie Zuckerwatte mit Silberfäden /Rezension/

Bild von MissMichalina

Inhalt:
Nonie ist verrückt nach Mode - und liebt ihre schrillen Outfits. Ihre beste Freundin Jenny hat gerade eine Rolle in einem megaerfolgreichen Hollywoodblockbuster - und steckt wie immer in einer Klamottenkrise. Nonies andere beste Freundin Edie will die Welt retten - und hält Mode für oberflächlich. Dann lernen die drei das Mädchen Krähe kennen. Sie kommt aus Uganda, trägt ein rosa Tutu und an den Schultern abgewetzte Elfenflügel. Und sie hat ein unglaubliches Talent. Jetzt haben Nonie, Jenny und Edie die Möglichkeit, mit ihren eigenen Begabungen etwas wirklich Großes zu vollbringen - und damit all ihre Träume wahr werden zu lassen.

Eigene Meinung:
Das Cover finde ich sehr schön, weil es viel über das Thema aussagt. Außerdem ist es in einer Farbe gehalten und man kann verschiedene Töne sehen, somit ist es auch nicht zu schrill oder bunt. Das einzige, was ich anders gemacht hätte, wäre die Schriftart des Titels. Etwas filigraner und eleganter hätte ich es mir gewünscht.
Nun zu den Charakteren:
Nonie ist die Erzählerin der Geschichte. Am Anfang fand ich sie sehr nett und ich konnte gut aus ihrer Perspektive lesen, da ihr egal ist, was andere von ihr denken, sie hilft Krähe und sieht Potenzial in ihr und weil sie gut designt (ist jetzt vielleicht nicht der beste Grund, aber egal). Aber nach und nach stellte sich heraus, dass Nonie ein recht oberflächliches Mädchen ist, das nur über Mode, Aussehen und billigen Starruhm redet. Ein bisschen schade, meiner Meinung nach.
Edie fand ich zu verklemmt und zu pflichtbewusst. Sie ist zwar eine sehr gute Schülerin aber man hat wirklich das Gefühl, dass sie das Ganze (also auch den Debattier- und Schachclub) nur tut, um Punkte bei der Aufnahme der Universität Harvard zu glänzen. Also nicht unbedingt meine Lieblingsfigur des Buches. Da sie Bloggerin ist - wie ich - konnte ich mich auch ein wenig mit ihr identifizieren. Leider hatte ich aber das Gefühl, dass sie ihr Interesse an z.B. dem Umweltschutz verloren hat, über den sie eigentlich geschrieben hat.
Jenny fand ich auch sehr oberflächlich. Sie ist ein Star und hat sich am Anfang nur für die Veranstaltungen interessiert. Auch wird sie mit der Zeit etwas überheblich und naiv, vor allem wegen eines Jungen, den sie mag und mit dem sie geschauspielert hat. Das einzig wirklich Gute an ihr war, dass sie Krähe hilft.
Die einzige Person, die ich wirklich mochte, war Krähe. Sie war unkompliziert, lebte auf dem Boden der Tatsachen und war nicht gefühlsduselig, was ich nicht von anderen Charakteren behaupten kann (*hust* Jenny *hust*).
Man hat wegen ihrer traurigen Geschichte Mitleid mit ihr und außerdem ist sie wirklich ein Genie, was das Designen/Schneidern angeht. Möglicherweise hat sie ein fotographisches Gedächtnis, da sie jede Naht perfekt aus dem Gedächtnis nachschneidern konnte.
Der Schreibstil hat mich nicht umgehauen. Die ganze Geschichte ist recht straff geschrieben und ständig passierte irgendetwas. Mit dem Ende hin wurde alles auch etwas oberflächlich, wobei ich aber sagen muss, dass das Ende gar nicht mal so übel war.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass die Autorin das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hat.
Deswegen von mir 3 von 5 Herzchen!


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