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Petra Schwarz - Schwanengrab /Rezension/

Bild von MissMichalina

Inhalt:
Samantha ist neu an der Schule und wird vom ersten Tag an total abweisend behandelt. Warum bloß? Sie forscht nach und findet schließlich heraus, dass sie einer ehemaligen Mitschülerin zum Verwechseln ähnlich sieht: einem Mädchen, das vor einigen Monaten unter mysteriösen Umständen ums Leben kam ...

Eigene Meinung:
Das Cover finde ich recht gelungen, da der Schwan sich auf jeden Fall auf die Geschichte bezieht und es auch schön aussieht. Das Schwarze verleiht dem Tier auf jeden Fall etwas Grusliges, aber leider muss ich sagen, dass das Blau nicht ganz so mein Fall ist. Es ist meiner Meinung nach etwas zu knallig.. Aber dadurch fällt es natürlich auch auf, wenn es in der Buchhandlung im Regal steht!
Die Charaktere fand ich ganz unterschiedlich:
Samantha, kurz Sam, war mir eigentlich ganz sympathisch und ich finde, dass sie ihre Gefühle auch gut rübergebracht hat. Aber sie ist so schrecklich naiv und leichtgläubig!! Wenn man ihr etwas sagt, glaubt sie es sofort und stellt dann etwas anderes in Frage, obwohl sie die Person, die ihr so etwas gesagt hat, gar nicht kennt. Oder wenn ihr jemand per SMS etwas sagt, dann tut sie es gleich und bringt sich damit in Gefahr. Da habe ich mich manchmal wirklich gefragt, ob sie nach dem Motto YOLO lebt.
Und meiner Meinung nach verliebt sie sich auch viel zu schnell. ;)
Bei ihr habe ich mich auch immer gewundert, wieso sie diese kleinen Kennzeichen nicht bemerkt hat, die mir sofort aufgefallen sind. Vielleicht ist sie eben nicht so schlau. :D
Christoph ist ein weiterer Charakter, den ich nicht so super toll finde. Mir war er am Anfang total gruselig, weil er manchmal komisch reagiert hat und daher auch nicht sofort sympathisch. Aber andererseits war er auch sehr fürsorglich gegenüber Sam und hat ihr auch geholfen.
Neela dagegen fand ich von Anfang an toll. Da sie sich sehr für die Esoterik interessiert, ist sie mir gleich ins Auge gesprungen (nicht nur, weil sie lange Samtkleider trägt). Anders als Christoph hat sie offen und ehrlich über Veronika gesprochen, insgesamt ist sie einfach eine Figur, die nett und sympathisch ist. Und sie hat Sam sehr geholfen. :)
Der Schreibstil war schön flüssig und jugendhaft, ich hatte keine Probleme beim Lesen. Gruselige Stimmung ist oft aufgekommen, obwohl sie mich nicht gefesselt hat (okay, das liegt an mir. Ich bin viel härtere Sachen gewohnt...). Außerdem fand ich gut, dass es eben verschiedene Charaktere gab, vor allem Neela. Die hat Schwung in das Ganze gebracht!
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Autorin viel Englisch in die Geschichte eingebaut hat, dass es fast schon ein bisschen billig war. Aber vielleicht steht ja jemand auf Omg, darling, nice to see you!! I've missed you so so much!
Von mir gut gemeinte 3 von 5 Herzchen!


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