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Katrin Lankers - Frozen Time /Rezension/

Bild von MissMichalina

Inhalt:
Die 16-jährige Tessa Morton erwacht auf einer Intensivstation – und hat ihr Gedächtnis verloren. Bis auf eine immer wiederkehrende Erinnerung: Das hübsche Gesicht eines Jungen, mit dem sie sich innerlich tief verbunden fühltAls der junge Arzt Milo ihr helfen soll, ihre Amnesie zu überwinden, erfährt Tessa nach und nach mehr über die wahren Hintergründe ihrer vermeintlichen Krankheit. Das Bild des Jungen stammt aus der Vergangenheit, und Tessa war Teil des Projekts "Frozen Time" ...

Eigene Meinung:
Vom Cover weiß ich nicht so richtig, was ich halten soll. Zum einen ist da dieser schöner Eisrand, der sehr glatt ist und das Innere, das eher rauer ist. Zum anderen finde ich das Mädchen nicht so schön und es kann auch nicht Tessa sein, da sie blond ist. Somit hat es keinen wirklichen Bezug zur Geschichte (mal abgesehen von dem Eisrand). Außerdem finde ich diesen Fleck am Gesicht des Mädchens einfach nur schrecklich.Wenn man den Schutzumschlag sieht man ein knalliges Pink, das übrigens sehr weich ist. :)
Es sticht zwar heraus, aber durch das Rosa wirklich es leicht girlyhaft und nimmt der Geschichte etwas von ihrem Ernst.
Kommen wir zu den Charakteren:
Tessa war mir von Anfang an sympathisch. Sie konnte ihre Gefühle sehr gut zum Ausdruck bringen, was es mir sehr einfacher machte, sie zu mögen. Außerdem ist sie keinesfalls naiv, was ich an Figuren gar nicht ausstehen kann; ich konnte auch ihre Gedankengänge und Taten gut nachvollziehen.
Wenn ich aber nun zurückblicke, erkenne ich leichte Distanz, während dem Lesen ist es mir gar nicht aufgefallen. Und dann natürlich das Klischee: eine Dreiecksbeziehung. Nur leicht, hat mich auch nicht soo gestört, aber das musste ich kurz loswerden. :D
Milo, Tessas Memo-Trainer (das bedeutet, dass er ihr hilft, ihre Erinnerungen zurückzubekommen), ist zunächst etwas distanziert, was ich aber vollkommen verstehen kann. Schließlich kennt er sie noch nicht so gut. Im weiteren Verlauf taut er immer mehr auf, bis er mir schließlich richtig sympathisch wurde (und natürlich auch deswegen, weil er Tessa oft hilft). Er ist auch sehr mutig, was ich sehr an Charakteren schätze. Angsthasen sind blöd. :D
Nur einige seiner Entscheidungen konnte ich wirklich nicht nachvollziehen. Aber ich kann nichts weiter sagen, ohne zu spoilern. ;)
Das Besondere bei ihm ist, dass ich immer stärker das Gefühl hatte, dass er Tessas perfekter Lebenspartner ist. Aber jetzt ist genug! ;)
Den Schreibstil mag ich sehr. Er ist sehr flüssig und der Satzbau ist sehr schön, sodass man einfach ohne Unterbrechungen lesen kann. Am besten fand ich natürlich die ganzen tollen technischen Erfindungen, wie zum Beispiel die Insignale, die alle deine Daten speichern, oder die Drucker, mit denen man sein Essen drucken kann. :)
Und trotzdem ist die Regierung und das System irgendwie erschreckend real, sodass man immer mit Tessa mitbangt. Oft wurde es grausam, was ich ehrlich bei dem Pink nicht gedacht hätte, aber das Buch hat viele Überraschungen.
Mein einziges Mäkel sind die vielen medizinischen Fachwörter, die an machen Stellen vorkommen. Zwar habe ich sie einigermaßen verstanden (mein Grey's Anatomy-Wissen sei Dank), doch ich bezweifle, dass jüngere Leser so etwas Kompliziertes verstehen würden.
Ich vergebe 5 von 5 Herzchen, weil mich die Geschichte ganz einfach fesseln konnte! Absolute Leseempfehlung!


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