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Das Geheimnis des Felskojoten (Sanna Seven Deers)

Bild von LieLu

Ullstein Verlag

Die Autorin

Sanna Seven Deers wurde 1974 in Hamburg geboren und machte dort auch ihr Abitur. Sie studierte ebenfalls in Hamburg von 1993 bis 1996 und machte ihren Abschluss als Diplom Finanzwirtin. 1994 lernt sie den indianischen Bildhauer David Seven Deers in Hamburg kennen und ab 1995 bis 1997, wo die beiden heiraten, folgen viele Besuche im Reservat des Stammes von David, Seit 2002 lebt Sanna Seven Deers mit ihrem Ehemann und ihren Kindern auf der von ihnen eigenhändig erbauten Ranch "Shaheylah". Die Ranch liegt sehr abgeschieden in der Wildnis der kanadischen Rockies, etwa 600 Kilometer östlich von Vancouver.

Die Weite Kanadas, ein mystisches Geheimnis und eine große Liebe

Als Fabian seine 26jährige Schwester Serena anruft und keinen Ausweg mehr weiß, versetzt er sie damit in Angst und Schrecken, er kann nicht wissen, dass sie sich im Anschluss sofort mit seinem alten Stammesbruder Shane Storm Hawk in Verbindung setzt und sich auf die Suche nach ihm macht. Jahrelang hatte er im Kloster gelebt, aber nun musste er weg, warum kann er am Telefon nicht sagen, doch auch seine Schwester ist in großer Gefahr. Ihr ist nicht klar, dass sie und Shane in den Weiten Nordamerikas bei der Suche nach Fabian selbst zu Verfolgten werden. Seltsamerweise taucht ein Auto immer an allen Orten auf, an welche auch Serena und Shane reisen. Das wird ihnen bald unheimlich.. Außerdem hat Serena jede Nacht denselben Traum, was kann das nur zu bedeuten haben? Und wieso fragt Shane immer wieder so interessiert nach, weiß er mehr als er zugeben will? Als die Verfolger sich nicht mehr verstecken, sondern offensiv die beiden jagen, hilft an manchen Stellen nur noch ein Stoßgebet zu Pitau, um aus der Falle herauszukommen. Als Fabian plötzlich wieder auftaucht, ist alles anders als erwartet…

Fazit

Ein schönes Buch mit mystischem Charakter, welches sich flüssig lesen lässt. Die Autorin fängt den Leser ein in eine indianische Atmosphäre voller Liebe, Spiritualität und Hoffnung. Als Serena den Anruf ihres Bruder bekommt, weiß sie zunächst nicht weiter. Schließlich wendet sie sich jedoch an seinen alten Freund Shane. Als die beiden sich kennenlernen, ist sofort eine Vertrautheit zu spüren, die sich rasch weiterentwickelt. Diese Entwicklung geht für meinen Geschmack etwas schnell, denn schon im ersten oder zweiten Satz nennt Shane Serena nur noch Reena und „kleine Pest“. Leider finde ich die Dialoge teilweise ein bisschen flach, wie beispielsweise das Gespräch über die Verwendung des Kaffeefilters bei Shane zu Hause, was Serena falsch verstanden hat. Oder auch die Konversation unter dem Sternenhimmel, an dieser Stelle finde ich Serena etwas nervig, das zerstört die schöne Atmosphäre, welche durch die Autorin aufgebaut wurde. Sie steht des Öfteren wie ein dummes Mädchen da, das finde ich an einigen Stellen etwas unpassend.

Die Geschichte an sich finde ich originell, spannend und interessant, an einigen Stellen etwas langatmig geschrieben aber im Großen und Ganzen macht es Spaß das Buch zu lesen. Schön finde ich auch, dass die Autorin immer zwischen den drei Perspektiven der Protagonisten wechselt, man erfährt ebenso Einzelheiten über Fabians Verbleib, wie über Shanes und Serenas Etappen und ebenso über die Verfolger, welche sich an die Fersen der beiden geheftet haben. Sehr interessant finde ich auch die Schwitzkastenzeremonie, ich habe darüber schon in einigen Büchern gelesen und bin jedes Mal wieder beeindruckt. Auch das immer wiederkehrende Auftauchen eines Kojoten, macht das Buch mysteriös, spannend und interessant. Zudem unterstreicht es die gesamte Spiritualität des Romans. Passend dazu sind die Beschreibungen der Landschaft und auch der spirituellen Wege der Autorin sehr gut gelungen. Dieses Buch macht auf jeden Fall Lust auf mehr Romane über Indianer.
http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/08/das-geheimnis-des-felskojoten-...


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