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Und nie sollst du vergessen sein – Schwarzwald-Krimi (Jörg Böhm)

Bild von LieLu

G. Braun Verlag

Der Autor

Jörg Böhm, der Geburtsname des Journalisten Jörg Henn, arbeitet als Kommunikationsexperte für ein großes deutsches Versicherungsunternehmen. Der 33jährige studierte Journalistik, Soziologie und Philosophie. Er war unter anderem Chef der Allgemeinen Zeitung in Windhoek in Namibia, um dort über Land und Leute zu berichten und von den Geschichten des schwarzen Kontinents zu erzählen. Jörg Henn ist verheiratet und lebt in Köln.

Nie sollst du vergessen sein…

Kriminalkommissarin Emma Hansen hat nun endlich ein paar Tage Urlaub. Sie fährt nach Nöggenschwiel im Südschwarzwald, einen Ort den sie in früheren Ferien mit ihren Eltern oft besucht hat. Als Emma Hansen ihre ehemalige Ferienfreundin Charlotte aufsuchen will muss sie erfahren, dass diese seit dem Rosenfest vor 15 Jahren, wo sie Rosenkönigin wurde, spurlos verschwunden ist. Sie befragt Nachbarn und Bekannte und als hätte sie zu viel Staub aufgewirbelt, wird plötzlich ein alkoholkranker Bauer tot aufgefunden, was zunächst wie ein Unfall aussieht, doch die Untersuchung ergibt, dass er erschlagen wurde. Nur wenige Tage später trifft es die Verkäuferin des Dorfladens. Der zweite Todesfall innerhalb 48 Stunden!! Gibt es da nicht einen Zusammenhang? Entsetzen macht sich in der sonst so beschaulichen Gemeinde breit. Emma beginnt Nachforschungen anzustellen, was sie zunächst nicht weiterbringt, doch die Mordserie bringt die Stimmung im Dorf schnell zum Kippen. Auf einmal tauchen jede Menge Geheimnisse, Lügen und Intrigen auf. Haben die Morde etwas mit der verschwundenen Rosenkönigin zu tun? Denn scheinbar hat die Familie von Charlotte jede Menge Probleme und was hat Charlottes ehemaliger Freund, René, mit dem Ganzen zu tun?

Fazit

Schon das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen und als ich dieses dann in der Hand hatte, fand ich das Buch noch viel interessanter. Zudem finden sich die verwelkten Rosen auf dem Cover auch im Roman wieder, was ich besonders passend finde. Besonders, weil Rosen das Leitmotiv in diesem Buch darstellen. Immer wieder tauchen sie auf, im Zusammenhang mit Charlotte, die als Rosenkönigin zum Rosenfest antritt, bei ihrem ehemaligen Freund René, der Rosen auf das Grab der Großmutter von Charlotte legt und natürlich der Täter in Gestalt des Rosenzüchters sowie der Rosenschnaps.

Der Einstieg in den Roman ist für mich immer besonders wichtig, da er darüber entscheidet, ob ich das Buch gerne weiterlese oder nicht und er erfolgte an dieser Stelle flüssig und erzeugte Spannung. Bereits nach dem Prolog wollte man unbedingt wissen wie es weitergeht. Gleich zu Beginn fällt die gute Recherchearbeit des Autor ins Auge. Angenehm ist auch, dass die Kapitel kurz gehalten und jeweils aus anderen Perspektiven verfasst sind. So hat der Leser immer alle Angelegenheiten im Auge. Vor allem die Kapitel des Täters, der seine Verbrechen beschreibt, aber nie persönlich in Erscheinung tritt, finde ich spannend.

Die Spannung bleibt im gesamten Roman über erhalten, weshalb man es gar nicht so gern wieder aus der Hand legen möchte. Langezeit ist nicht klar, wer der Mörder ist und immer wieder gelangt man zu falschen Schlüssen. Dies liegt vermutlich auch an der Fülle der Figuren, welche im Roman auftauchen, was mir aber gut gefallen hat und auch nicht zu Verwirrungen führte. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es in einem Zug verschlungen, was natürlich für den Roman spricht, da ich normalerweise weniger Kriminalromane lese.
http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/07/und-nie-sollst-du-vergessen-se...


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