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Caroline - total feerückt (Sabine Rahn, Barbara Zoschke)

Bild von LieLu

Sauerländer Verlag

Die Autorinnen

Barbara Zoschke und Sabine Rahn sind seit vielen Jahren gut miteinander befreundet. Barbara lebt mit ihrer Familie in Köln und studierte Germanistik und Romanistik. Anschließend arbeitete sie als Lektorin und Redakteurin in vielen Verlagen. Seit 1995 arbeitet sie als Autorin für Kinder- und Jugendliteratur. Sabine studierte ebenfalls Germanistik und dazu Anglistik. Sie arbeitete ebenfalls als Lektorin. „Total feerückt. Caroline - Fee wider Willen“ ist das erste Buch, das die beiden gemeinsam geschrieben haben.

Feerückt

Caroline kann es einfach nicht fassen. Ihre Eltern verschwinden und parken sie bei diesen zwei verrückten Tanten aus HEUDORF zurück. Einfach so. Nicht mal ihren dreizehnten Geburtstag feiern sie mit ihr. Alles was Caroline bleibt ist ein Brief, schon im Zug war ihr alles so seltsam vorgekommen. Und dann sind da auch noch Elfie und Äsotheria, und was zur Hölle ist ein Lacrimarium? Caroline ist verzweifelt und nicht mal ihre beste Freundin oder Philipp, der sie neulich fast geküsst hätte, melden sich. Nicht einmal ihre Eltern haben zu ihrem Geburtstag angerufen. Nur das teure Handy haben sie ihr gekauft. Wozu das, wenn sie dann doch nicht anrufen?

Einzig Natalya und Hugo, die beiden Jugendlichen, die sie am Tag ihrer Geburtstagsfeier kennenlernt, halten zu ihr. Auch ihre Tanten benehmen sich zunehmend seltsam oder was hat es mit dem Mann im Gartenteich auf sich? Als dann auch noch Spin-Air auftaucht, glaubt Caroline sie wird verrückt. Das kann doch alles nicht wahr sein. Nach und nach scheint sie jedoch hinter das Geheimnis ihrer Eltern zu kommen. Kann es sein, dass ihr Vater, der berühmte Modedesigner, von irgendwem verfolgt wird? Oder wer sind diese Schicksten, von denen der kleine Schmetterling ständig redet? Und wieso soll Caroline in Gefahr sein?

Fazit

Ein wunderbar verzauberndes Buch, welches nicht nur durch ein wunderschönes und fantasievoll gestaltetes Cover besticht, sondern ebenso durch seinen Inhalt. Der Leser fühlt von Beginn an mit Caroline und ihren Sorgen mit. Dies liegt nicht nur an dem wunderbar flüssigen Schreibstil der beiden Autorinnen, sondern auch an der Spannung, die durch den offenen Anfang von Beginn an im Raum steht.

Die Landschaft von Heudorf, ebenso wie das Haus der verrückten Tanten wird sehr schön beschrieben. Sie wohnen in einem Glaswürfel, in welchem sowohl Wasser am Boden als auch der Himmel zu sehen ist. Dieses Ambiente wird ganz ausführlich beschrieben. Schade ist jedoch, dass es bis kurz vor Schluss nur um Caroline und ihr Unverständnis geht. Erst am Ende klär sich die ganze verworrene Geschichte endlich auf. Ich finde es allerdings nicht in Ordnung, dass Caroline so lang im Unklaren gelassen wird, auch wenn sie in großer Gefahr schwebt. Sie ist dreizehn und hätte schon viel eher das Recht gehabt zu erfahren, was los ist. Hätten die beiden das getan, wäre vielleicht einiges nicht ganz so schief gelaufen. Vermutlich wäre das Buch dann aber auch nicht so spannend und verrückt geworden.

Dies liegt jedoch im Auge des Betrachters. Das Ende des Buches ist so gestaltet, dass vermutlich auch noch viele Abenteuer mit Caroline und ihren feerückten Tanten auf uns zukommen.Ein rundum gelungenes Buch, was ich förmlich verschlungen habe. Als Lesealter würde ich sagen, ab 10 Jahre, da es ja doch um Morde und andere Dinge geht, nach oben sind jedoch keine Grenzen gesetzt.


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