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Der universelle Schlüssel von Marina Millioti

Bild von Möp

Inhalt:
In „Der universelle Schlüssel“ von Marina Millioti steht die 19-jährige Arzttochter Alma Geborg im Mittelpunkt, deren Vater bei seiner Geburtstagsfeier aus heiterem Himmel einen Schlaganfall erleidet. Doch scheint es für seinen Zusammenbruch noch weitere Gründe zu geben, denn wie das Mädchen bald herausfindet, wird seine Seele von einer dunklen Macht in Gefangenschaft genommen. Es ist nun an ihr und an ihrem Gefährten Bo Lorenz gegen das Böse zu kämpfen, denn sie beide sind besondere Menschen, die „zwischen den Welten“ wechseln können. Unterstützt werden sie dabei von ganz besonderen Tieren, nämlich einem weisen Hund wie auch einer Katze, die mehr sind als sie zu sein vorgeben.

Meine Meinung:
Diese Geschichte trumpft mit einer neuen und spannenden Idee auf, liefert einige interessante Gedanken, doch leider überzeugt sie in der Umsetzung nicht so gut.

Mein größtes Problem beim Lesen war es, dass die Handlung schnell verwirrend erscheint und man im Grunde nie so wirklich weiß, worum es eigentlich geht. Es fehlt einfach an Klarheit, sodass man zunehmend das Gefühl hat, die Geschichte ziehe wie ein unscharfer und vager Traum nur so an einem vorbei.

Verstärkt wird dieses Phänomen durch einen ständigen Wechsel der Perspektiven, der jedoch als solcher nicht sofort ersichtlich ist. So braucht man erst mal eine Weile bis man herausgefunden hat, welche Figur die Handlung denn nun schildert.

Ansonsten stellen für mich auch die Protagonisten, insbesondere Alma, ein Rätsel dar, denn oft kann ich ihre Entscheidungen und Handlungen nicht ganz nachvollziehen, zumal man anmerken sollte, dass sie oft nicht einer 19-jährigen angemessen wirkt. So scheint sie auf einen Seite zwar sehr naiv und auch noch ziemlich kindlich, sodass man ihr die 19 Jahre wie auch ihr Bestnoten Abitur gar nicht so recht glauben will und hat auf der anderen Seite so eine Art an sich, sich wie eine Oma auszudrücken. Aber das mag vielleicht auch daran liegen, dass es regional unterschiedlich ausgeprägt ist, z.B. seine Mutter „Mutti“ zu nennen, nur wirkt das Gesamtpaket dadurch auf mich wenig überzeugend.

Fazit:
Alles in allem konnte mich dieser Fantasyroman trotz großer Kreativität wie auch Ideenreichtum der Autorin nicht wirklich begeistern, denn dafür konnte ich der Handlung einfach zu wenig folgen und mich zu wenig mit den Charakteren identifizieren.


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