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Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Bild von LieLu

Zeitenzauber – die goldene Brücke (Eva Völler)

Baumhaus Verlag (Bastei Lübbe)

Die Autorin

Eva Völler wurde im Bergischen Land nahe Wuppertal geboren und wuchs in dieser Gegend auch auf. Ihr Abitur bewältigte sie 1975, im Anschluss studierte sie Philosophie und Rechtswissenschaften bis 1982. Bis 1992 hatte sie ein Richteramt inne und arbeitete danach als selbstständige Rechtsanwältin. Seit 2005 ist sie freiberufliche Schriftstellerin.

Einer für alle, alle für einen!

Schon den ersten Band von Zeitenzauber habe ich förmlich verschlungen und konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen. So spannend, abenteuerreich und fantastisch berichtet Eva Völler über die Vorkommnisse in Venedig, der Stadt der Gondeln und Kanäle. Auch der zweite Band steht ihm in nichts nach.

Mitten im Geschehen beginnt er, als Sebastiano und Anna dem berühmten, jedoch gefangenem Giacomo Casanova zur Flucht verhelfen. Nach dem Sprung zurück in die Zukunft muss Anna erstmal ihre Abiturprüfungen über sich ergehen lassen, ehe sie den Sommer mit Sebastiano verbringen kann. Leider läuft nicht alles wie gedacht, denn plötzlich geschieht ein Unglück und Sebastiano will von einer Sondermission aus Paris nicht mehr zurück kommen. Anna versteht die Welt nicht mehr. Hals über Kopf reist sie ihm nach, doch auch sie erkennt er nicht mehr, für Anna bricht eine Welt zusammen. Ihr geliebter Sebastiano erkennt sie nicht oder will sie nicht mehr?
Für Anna ist die Sache klar. Zusammen mit ihren Zeitreisefreunde José und Philippe macht sie sich auf die Suche nach Sebastién und versucht seine Gunst wiederzuerlangen. Doch für die beiden steht viel mehr auf dem Spiel als die Liebe..

Fazit

Ein hinreißender Roman von Eva Völler, der erneut durch Anmut, Raffinesse und Spannung besticht. Wie auch schon der erste Teil von Zeitenzauber, war auch dieser Band kaum aus der Hand zu legen und von mir innerhalb eines Tages verschlungen. Die vielen Namen brachten mich diesmal aber des Öfteren in Verwirrung, sodass ich das ein oder andere Mal zurück blättern musste. Dies tut jedoch der Geschichte keinen Abbruch und bis zum Ende ist nicht klar was geschieht Das Ende kam für mich dann jedoch recht schnell und auch einfach um die Ecke, was ich im Chaos der Geschichte doch recht schade finde. Vermutlich wäre dann das Buch aber noch länger geworden. Die Autorin zieht ihre Leser mit Witz und Charme auf ihre Seite und man hat wieder einmal das Gefühl bei Annas Zeitsprüngen dabei zu sein. Bildhaft wird die dreckige Altstadt von Paris mit ihren verseuchten Gehwegen beschrieben. Auch die Charaktere sind ähnlich wie im ersten Teil, ansprechend und gut gewählt.

Für mich wieder ein sehr gelungenes Buch, das es zu lesen lohn und ich bin gespannt, ob es noch einen dritten Band mit weiteren spannenden Abenteuern von Sebastiano und Anna geben wird.


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