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Illuminati von Dan Brown

Bild von Möp

Ein uralter Konflikt und doch leider so aktuell...

Inhalt:
In diesem packenden Thriller setzt sich Dan Brown kritisch mit den noch immer bestehenden Konflikten zwischen der katholischen Kirche und der modernen Wissenschaft auseinander.

Ihren Anfang nimmt die Geschichte als in dem schweizerischen Forschungszentrum CERN ein Wissenschaftler ermordet aufgefunden und eine neuartige wie auch hochgefährliche Substanz namens „Antimaterie“ vermisst wird. Da der Leichnam des Forschers mit einem rätselhaften und uralten Symbol gebrandmarkt wurde, wird Robert Langdon zu Rate gezogen, der als Professor für Symbologie in Harvard tätig ist. Denn so prangte das Wort „Illuminati“ auf der Brust des Ermordeten und war dabei so geschrieben, dass man es bei einer Drehung um 180 ° immer lesen kann. Langdons Aufgabe ist es nun, herauszufinden, ob die schon lange als aufgelöst geglaubte Bruderschaft der „Illuminati“ wieder aktiv geworden ist, um ihre niederträchtigen Ziele zu verfolgen.

Doch die Situation spitzt sich zu, als bekannt wird, dass die, von dem ermordeten Forscher entwickelte, Antimaterie verschwunden ist. Denn die Antimaterie besteht zwar nur aus einem winzigen Tropfen, doch entleert sich der Akku des speziellen Transportbehälters so hat sie eine zerstörerischere Kraft als eine gewaltige Atombombe.

Der Akku hält nur 24 Stunden und daher müssen sie sich beeilen die Antimaterie zu finden, denn sonst sind die Folgen verheerend. Ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Meinung:
Das erste, was mir an „Illuminati“ sofort auffiel, war die unglaublich gute Recherche des Autors, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch hindurch zieht. Er kennt die geltenden Kirchengesetze, die Verhaltensmuster der Geistlichen im Vatikan, alle Orte mit ihren historischen Hintergründen und vor allem bringt er eine Menge physikalisches Fachwissen zum Ausdruck. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur sehr real und authentisch, sondern stellte für mich auch dahingehend eine Bereicherung dar, als dass ich wirklich eine Menge gelernt habe. Und das durch einen Thriller! Denkt man gar nicht. Dies hat man vor allem dem guten Stil des Autors zu verdanken, der es selbst einem absoluten Laien in Sachen Physik wie auch Katholizismus möglich macht, die Handlung zu verstehen, indem er gerade solche Begriffe wie „Antimaterie“ verständlich erklärt.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal für „Illuminati“ ist die wirklich außerordentlich temporeiche Handlung, denn durch die ablaufenden 24 Stunden wird diese massiv beschleunigt. Verstärkt wird dieser Effekt auch noch durch Langdons Detektivarbeit, denn so folgt er im weiteren Verlauf des Buches dem so genannten „Pfad der Erleuchtung“, um die Menschen zu retten und entschlüsselt dafür diverse Rätsel. So wird die Geschichte noch spannender, da man als Leser sehr schön erkennen kann, wie sich die einzelnen Puzzleteile zu einem Großen Ganzen zusammen setzen.

Ansonsten bleibt mir da nur wenig Kritik, als die da wäre, dass Robert Langdon im Laufe des Buches nahezu übermenschliche Fähigkeiten entwickelt, mit denen er jegliche Naturgesetze außer Kraft setzt, um dem Tod zu entrinnen. Natürlich ist es der Sinn, eines solchen Thrillers, dass einige Personen immer klüger und gerissener sind als Andere, aber das war mir dann doch ein bisschen zu viel.

Mein Fazit:
Alles in allem kann ich nur sagen, dass mir „Illuminati“ von Dan Brown wirklich sehr gut gefallen hat, denn anders als ich erwartet hatte, ist es vor allem in wissenschaftlicher Hinsicht leicht verständlich und die interessante Idee des Konflikts zwischen Forschung und Kirche wird durch eine Menge Spannung wie auch sympathische Charaktere toll umgesetzt.


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