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Und es hat Om gemacht von Florian Tausch

Bild von Möp

Inhalt:
Die Hauptperson dieses Roman ist Viktor, hauptberuflicher TV-Koch beim Regio TV-Berlin. Beruflich wie auch privat scheint bei ihm alles bestens zu laufen, denn so bekommt er nicht nur ein Angebot, zur besten Sendezeit beim Marktführer Tele 1 aufzutreten, sondern hat auch schon von langer Hand den ersehnten Heiratsantrag an seine Freundin Bettina vorbereitet. Doch so sollte der gute Viktor wohl nie vergessen: 1. Kommt es anders und 2. als man denkt...

So bricht für ihn eine Welt zusammen, als er von Bettinas Affäre mit ihrem Yogalehrer erfährt und Viktor beschließt, von nun an seine Wut in einem unsäglichen Hass gegen alles Yogische zum Ausdruck zu bringen. Doch es kommt der Tag, an dem Viktor zu weit geht und in der Konsequenz zur Teilnahme an einem Yogakurs verdonnert wird. Doch wieder einmal stellt sich für ihn heraus, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und unser Protagonist findet sich in völlig neuen Erfahrungen wie auch inspirierenden Weltanschauungen wieder.

Meine Meinung:
Zunächst einmal sollte man ein paar Worte über den wirklich sehr angenehm lockeren Schreibstil des Autors verlieren, denn so stellte „Und es hat Om gemacht“ für mich einen außerordentlich humorvollen wie auch interessanten Roman dar.

Interessant ist auch schon das nächste Stichwort, mit dem sich dieses Buch sehr treffend charakterisieren lässt. Meine Erwartungen waren nämlich in dieser Hinsicht sehr hoch, als dass ich erwartet hatte, etwas über die verschiedenen Religionen Hinduismus wie auch Buddhismus und natürlich über Yoga/Esoterik im Allgemeinen zu lernen. Dahingehend wurde ich definitiv nicht enttäuscht, der Autor hat gut recherchiert und das Ganze auch noch sehr spannend wie auch unterhaltsam verpackt.

Unterhaltsam war die Geschichte vor allem durch den Wortwitz und den humorvollen Umgang des Autors mit dem doch sehr klischeebehaftetem Thema Yoga & Co. Ich musste an den ein oder anderen Stellen einfach lauthals loslachen und doch kam die Ernsthaftigkeit in diesem Buch nicht zu kurz. So darf man also auch gerne mal tiefsinnigere Gespräche über den Sinn des Lebens erwarten.

Ansonsten gilt es noch zu erwähnen, dass man sich mit der Figur Viktor gut identifizieren kann, da er in seiner Art einfach authentisch bleibt und man sich in seinen Trennungsschmerz wirklich hineinversetzen kann. Auch die anderen Charaktere erfüllen in dem Buch eine maßgebliche Rolle und wurden durch und durch gut ausgestaltet.

Fazit:
Alles in allem bleibt nur zu sagen, dass mich „Und es hat Om gemacht“ wirklich sehr begeistert und gut unterhalten sowie alle meine Erwartungen erfüllt hat, auch wenn ich persönlich mit Yoga so rein gar nichts am Hut habe.


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