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Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten

Bild von Jacquy

Inhalt:
Der Vater von April zieht mit seiner neuen Frau um und erwartet, dass seine Tochter mitkommt. Die 16-jährige möchte aber nicht ihr komplettes Leben – Schule, Freunde, festen Freund – in Westport zurücklassen und schafft es, ihn zu überreden, den Rest des Schuljahres bei einer Freundin und ihrer Mutter zu leben. Nur ist besagte Mutter überhaupt nicht da. So kommt es, dass April und Vi ganz allein leben und die Gelegenheit nutzen um Dinge zu tun, die sie mit Eltern nicht hätten tun können – selbst wenn es im Nachhinein besser wäre, sie hätten es nicht getan.

Meinung:
Das Buch ist in zehn Kapitel aufgeteilt, die jeweils mit der Sache betitelt sind, die April nicht hätte tun sollen. Diese Kapitel sind wiederum in Unterkapitel aufgeteilt, die von wenigen Wörtern bis zu mehreren Seiten lang sind.
Im Grunde genommen wird eine zusammenhängende Geschichte erzählt. Hin und wieder wurde aber etwas erwähnt, von dem der Leser noch nichts wusste, sodass im nächsten Unterkapitel die entsprechende Geschichte erzählt wurde. Das sorgte für kurzzeitige Verwirrung und kurz darauf einen „Aha-Effekt“. Anfangs war das ziemlich ungewohnt, allerdings förderte das noch mein Interesse an der Geschichte, da ich ja verstehen wollte, wovon zuvor gesprochen wurde.

Schon als ich den Titel gelesen habe, war das Buch so gut wie bestellt – und ich bereue es nicht. Die Protagonistin April ist ein relativ typischer Teenager: etwas rebellisch, hat ihren eigenen Willen und verflucht die Regeln ihrer Eltern, hat trotzdem aber immer etwas Sorge, bei etwas verbotenem erwischt zu werden. Sie ist nicht übermäßig vorlaut, aber auch nicht schüchtern, sondern eben normal.
Wenn ich die Hauptperson als „durchschnittlich“ bezeichne, klingt das vermutlich eher negativ, aber ich empfand das eher als positiv, da die Geschichte so glaubwürdiger ist und sich der Leser leichter in April hineinversetzen kann.

In „Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten“ geht es eben hauptsächlich um das Leben der Protagonistin ohne Erwachsene und wie sie damit zurechtkommt, was sie „anstellt“ und um die Liebesgeschichte, die natürlich vorhanden ist. Diese war weder zu oberflächlich, noch zu kitschig, sondern meiner Meinung genau richtig.
Für eine perfekte Bewertung hat mir an diesem Buch leider noch das „besondere Etwas“ gefehlt.

Fazit:
Eine Geschichte über das Leben ohne Eltern und die Dinge, die man dadurch tun kann, aber nicht unbedingt sollte. Ein Buch, in dem es sowohl Witz als auch Gefühl gibt und eine realistische Protagonistin, mit der ich die Geschichte miterleben konnte.
4/5 Punkten


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