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Radio Gaga on air

Bild von Jacquy

Inhalt:
Radio Gaga ist ein Radiosender, der von 6 Jugendlichen betrieben wurde. Jetzt wurde aber der Turm, in dem die Sendungen bisher stattfanden, abgerissen und die Crew hat ihre Sendefrequenz verloren. Natürlich können sie nicht zulassen, dass es mit Radio Gaga einfach so zu Ende geht.

Meinung:
Nachdem Rocco & Co. zwangsweise mit Radio Gaga aufhören mussten, suchen sie angestrengt nach einem Weg, wieder mit dem Radiomachen anfangen zu können. Das stellt sich allerdings als schwerer heraus, als gedacht.
Anna versucht es durch eine Vereinsgründung, was aber viel Zeit in Anspruch nimmt, während John sein eigenes Ding macht und immer mehr Wert auf Politik nimmt.

Obwohl Rocco das gemeinsame Senden mit der Gruppe vermisst, ist das nicht sein größtes Problem. Viel schlimmer ist für ihn die Tatsache, dass Mika, in die er verliebt ist und mit der er gerade zusammen gekommen ist, für ein Jahr nach New York gehen wird.
Außerdem wird ihm angeboten, eine Sendung für einen kommerziellen Radiosender zu moderieren, für die er auch noch bezahlt wird. Klingt super, aber es ist eben nicht Radio Gaga.

Wie man wahrscheinlich schon aus meiner Inhaltsangabe erahnen kann, geht es im zweiten Band der Radio Gaga-Trilogie ernster zu, als im Vorgänger. Das Radio, was für die Gruppe ein Hobby und Spaß bedeutet hat, gibt es nicht mehr und sie suchen verzweifelt nach einer Möglichkeit, wieder senden zu können. Weil sie dabei nicht immer einer Meinung sind, droht die Gruppe auseinander zu brechen und das würde das Ende von Radio Gaga bedeuten.
Rocco und Bert haben den Job bei einem anderen Sender angenommen, was für beide eine Verantwortung bedeutet, die Rocco so noch nicht gekannt hat. Er fängt an, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen und wird dabei meiner Meinung nach etwas unrealistisch. Zum Beispiel denkt er darüber nach, bei seinen Eltern auszuziehen, nur weil er jetzt sein eigenes Geld verdient, dabei ist er gerade mal 16/17.

Insgesamt fand ich Rocco in diesem Band aber sympathischer als in Band 1. Ich konnte mich mehr in ihn hineinversetzen und verstehen, wie und warum er so handelt. Auch über die anderen Charaktere erfährt man noch mehr und stellenweise kam es mir so vor, als würde ich sie wirklich kennen. Jeder von ihnen hat bestimmte Eigenschaften, wodurch man schon vorher einschätzen kann, wie sie auf eine Sache reagieren werden, aber trotzdem sind sie nicht flach, sondern sehr realistisch.

Obwohl das Buch keinen wirklichen Spannungsbogen hat, stellt sich dem Leser durchweg die Frage, was wohl aus Radio Gaga und aus der Beziehung zwischen Rocco und Mika werden wird.
Die komplette Geschichte wird von Rocco nacherzählt. Zwischendurch gibt es Sätze in der Art von „Wie sich später herausstellte…“, was ich aber nicht als Spoiler aufgefasst habe, sondern mehr als eine Vorausdeutung, durch die ich noch gespannter war, wie es weitergeht.

Gestört haben mich nur Kleinigkeiten, die ich nicht mal benenne kann, aber dadurch reicht es leider nicht für die volle Punktzahl. Vielleicht ja dann beim Abschluss der Reihe. ;)

Fazit:
Band 2 ist von der Atmosphäre her ernster als der Auftakt der Trilogie, Rocco ist reifer geworden und insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen!
4/5 Punkten


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