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Masken

Bild von Jacquy

Inhalt: Ferin wartet schon ihr ganzes Leben auf diesen einen Tag – endlich bekommt sie ihre Maske. Mit der Maske sind Freiheit und Gleichberechtigung verbunden und sie ist total aufgeregt, als es endlich so weit ist. Ihr Traum zerplatzt aber schon wenige Stunden später, denn die Maske löst sich einfach von ihrem Gesicht. In Merdhug wird das als Straftat angesehen und sie soll in ein Straflager gebracht werden. Doch Ferin hat Glück und wird auf dem Weg dorthin befreit und lebt von da an mit den Rebellen im Dschungel.
Sie erfährt, dass alle Pheytaner von Natur aus magische Kräfte haben, welche aber von der Maske unterdrückt werden und sie beschließt, dass den ein Ende gemacht und die Masken zerstört werden müssen.

Meinung:
Dafür, dass das Buch so viele Seiten hat, passiert eigentlich relativ wenig. Nachdem ich etwa 90 Seiten gelesen hatte wurde mir klar, dass man das bisherige Geschehen in 2-3 Sätzen zusammenfassen kann. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass es dabei keine Sekunde langweilig wurde.

Von Anfang an fand ich das Buch spannend und wollte nicht aufhören zu lesen.
Dass die Maske die Magie der Menschen unterdrückt und nur sehr wenige überhaupt davon wissen, fand ich interessant und war gespannt, wie es weiter geht, nachdem Ferin ihre Maske verloren hat.

Die Geschichte wird in der Er/Sie-Perspektive erzählt, aber meistens geht es um Ferin, sodass man auch ihre Gedanken kennt und nicht nur das, was von außen erkennbar ist. Zwischendurch gibt es mal kurze Passagen, wo es um die Regierung von Merdhug geht, diese sind aber immer nur wenige Seiten lang.
Ich konnte mich fast das ganze Buch über sehr gut in Ferin hineinversetzen und alles was sie tat nachvollziehen.

Beim Schreiben dieser Rezension habe ich nach negativen Aspekten gesucht, konnte aber nichts finden, was eine Erwähnung wert wäre. :)

Charaktere:
Ferin macht im Lauf der Geschichte eine große Veränderung durch.
Anfangs scheint sie irgendwie keinen richtigen Charakter zu haben. Ihr ganzes Leben hat sich nur um die Maske gedreht. Von klein auf hat sie nur auf den Tag der Maskierung gewartet und nichts anderes getan. Da sie außerhalb des Hauses nicht sprechen darf (so verlangt es die Konvention, an die sich alle unmaskierten Pheytaner halten müssen), hatte sie nie Freunde oder andere gleichaltrige, mit denen sie reden konnte.
Sobald sie im Dschungel lebt, verändert sie sich. Sie lernt, in sich selbst und ihre Fähigkeiten zu vertrauen und wird selbstbewusst und charakterstark.

Was ich etwas komisch fand war, dass Martu, der aus einem fernen Land im Dschungel bei den Rebellen landet, bei seiner Ankunft nur wenige Wörter der Sprache spricht, sie wenige Tage später aber perfekt beherrscht und keinen einzigen Fehler macht.
Ich glaube aber, dass das Lesen ziemlich anstrengend gewesen wäre, wäre das nicht so gewesen. ;-)

Fazit:
(Meines Wissens nach) neu, spannend und interessant. Ich habe absolut nichts zu bemängeln. :)


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