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Insurgent

Bild von Jacquy

Inhalt: Nach dem Angriff auf die Altruan sind viele Ferox, die unter der Simulation standen, auf die Seite der Ken gewechselt. Tris, Tobias und einige andere Überlebende sind jetzt auf der Flucht, da sie es waren, die die Simulation und somit den Angriff abgebrochen haben.
Der ganzen Stadt und allen 5 Fraktionen, bzw denen, die davon noch übrig sind, steht nun der Krieg bevor und Tris tut alles, um diejenigen zu retten, die sie liebt.

Meinung:
Zunächst einmal: Dieses Buch hat mich genau so sehr gefesselt, wie sein Vorgänger!
Es stellen sich die grundlegenden Fragen: Was sind die Hintergründe des Angriffs? Was wollten sie damit bezwecken? Haben sie erreicht, was sie wollten? Wie geht es weiter? Bleiben die Fraktionen bestehen?
Nur auf manche dieser Fragen bekommt man eine Antwort, der Rest wird wohl im 3. Band geklärt, auf den ich schon sehr gespannt bin.

Die Protagonistin Tris hat einige Geheimnisse vor ihren Freunden und Tobias. Sie hat Will erschossen, mit dem sie gut befreundet war, und hat Angst es jemandem zu erzählen, damit niemand schlecht über sie denkt.
Insgesamt macht sie sich sehr viele Gedanken über den Eindruck, den sie auf andere macht. Sie hat gerade bei Eltern, einen Freund und viele Menschen, die sie ihr Leben lang kannte, verloren und tut trotzdem alles, damit man es ihr nicht anmerkt.
In Band 1 der Trilogie fand ich sie sympathischer. Jetzt konnte ich so gut wie keine ihrer Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen. Bei jeder Gelegenheit riskiert sie ihr Leben und dass sie dabei nicht stirbt hat sie ausnahmslos anderen oder einfach dem Glück zu verdanken, nicht ihrem Können oder klugen Ideen. Sie handelt übereilt und macht sich keine Gedanken über die Konsequenzen. Das hat natürlich keinen guten Einfluss auf ihre Beziehung zu „Four“.

Auch Tobias scheint seine Geheimnisse und Probleme zu haben, von denen man aber leider nichts erfährt, da das ganze Buch aus Tris Perspektive geschrieben ist. Dadurch weiß man wenig über andere Personen, was ich ziemlich schade fand.

Unter anderem durch Tris irrationale Entscheidungen blieb das Buch unvorhersehbar und spannend und konnte immer wieder mit unerwarteten Wendungen überraschen.

Ich habe sämtliche Emotionen gefühlt, die beim Lesen möglich sind: Wut, Trauer, Unglauben, selbst Zuneigung einigen Charakteren gegenüber.

Fazit:
Insurgent bzw Die Bestimmung 2 kann spannungstechnisch super mit seinem Vorgänger mithalten. Obwohl die Entscheidungen und Handlungen der Protagonistin meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar sind, habe ich konsequent mitgefiebert und auf die Antwort auf die Fragen, die sich mir beim Lesen gestellt haben, gewartet. Da diese nur teilweise beantwortet wurden, bin ich sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie!


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