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Ich bin Nummer Vier

Bild von Jacquy

Inhalt: Als der Planet Lorien von den Mogadori angegriffen wurde, konnten nur 18 Loriener fliehen: Neun Mitglieder der Garde, die später besondere Fähigkeiten entwickeln würden, und deren Cêpan, ihre Beschützer. Vor ihrer Abreise wurden sie mit einem Zauber belegt, der es den Mogadori nur ermöglicht, die Kinder in der Reihenfolge ihrer Nummern zu töten.
Drei sind schon tot, John ist Nummer Vier. Er und sein Cêpan Henri müssen oft umziehen, um unauffällig zu bleiben und nicht von den Mogadori entdeckt zu werden. Als sie nach Paradise, Ohio kommen, findet John zum ersten Mal Freunde und verliebt sich.
Doch er weiß, dass er jeden Moment entdeckt werden könnte und damit nicht nur sich, sondern auch seine neuen Freunde in Gefahr bringen würde.

Meinung:
Die Idee an sich finde ich schon sehr gut. Außerdem ist sie auch noch genial umgesetzt worden!
Das Buch fängt damit an, dass Nummer Vier erst mal die Situation erklärt. Er beschreibt, wie oft sie umziehen müssen und wie es ihm dabei geht, in zehn Jahren an über 20 Schulen gewesen zu sein. In keiner Stadt konnten sie viel länger als ein halbes Jahr bleiben, weil die Gefahr entdeckt zu werden sehr groß war. Das merkt man John Smith, wie er sich in Paradise nennt, auch an. Er ist unsicher und tut alles, um unauffällig zu bleiben. Als er sich in Sarah verliebt, kann man seine Gefühle gut nachvollziehen, weil alles gut beschrieben wird und das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Man lernt John gut kennen und ich fand ihn sehr sympathisch. Auch Sam, Sarah und Henri mochte ich sehr gerne.
Die Geschichte hat anfangs etwas von einem Highschool-Film. John wird von Mark, Sarahs eifersüchtigem Ex-Freund fertig gemacht und freundet sich mit einem Außenseiter an. Das Buch wird von da an immer spannender, bis es zum großen Showdown kommt, dem Kampf zwischen John und Mogadori. Das Ende ist dann sehr traurig.

Vom Buch zum Film:
Dass ich den Film schon kannte, hat mir das Buch etwas kaputt gemacht. Das liegt aber nicht daran, dass der Film schlecht war oder so, sondern einfach daran, dass ich schon wusste, was passiert. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Die Geschichte ist nicht exakt gleich. Außerdem enthält das Buch natürlich viele Details, für die im Film einfach kein Platz mehr war. Vor allem kamen die Gedanken und Gefühle von John viel deutlicher rüber, da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist.
Insgesamt lernt man die Charaktere besser kennen, als man es im Film kann. Henri spielt eine viel größere Rolle, im Film kommt er nämlich kaum vor.
Insgesamt fand ich die Verfilmung aber sehr gelungen. Und das nicht nur, weil Alex Pettyfer die Hauptrolle spielt. <3

Fazit:
Das Buch finde ich besser als den Film, trotzdem sollte man sich den mal ansehen – nach Möglichkeit aber erst nach dem Lesen des Buches.
Da es hier aber eigentlich nicht um den Film ging möchte ich jedem von euch unbedingt das Buch ans Herz legen, auch wenn Außerirdische sonst nicht euer Ding sind. Ich habe "Ich bin Nummer Vier" auch nur aufgrund des Films gelesen, welchen ich absolut liebe. Wer sowas aber sowieso interessant findet, sollte nicht zögern und sich das Buch kaufen oder ausleihen. :)
Das Ende des Buches hatte zwar keinen besonderen Cliffhanger, allerdings möchte ich trotzdem unbedingt wissen, wie es weiter geht und kann es nicht erwarten, bis der 2. Band auf Deutsch erscheint. (Auf Englisch: The Power of Six)


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