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Ich fürchte mich nicht

Bild von Levenya

Ich fürchte mich nicht

„Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen.“

Tahereh Mafi startet, als jüngstes von fünf Kindern, mit ihrem Debütroman „Ich fürchte mich nicht“ (Originaltitel „Shatter Me“) durch. Mit „Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm.
„Rette mich vor dir" ist der heiß ersehnte zweite Band der Trilogie um Juliette.

Klappentext:

Ich bin verflucht. - Ich habe eine Gabe.
Ich bin tödlich. - Ich bin das Leben.
Niemand darf mich berühren. - Berühr mich.

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht …

Inhalt:

Die siebzehnjährige Juliette befindet sich seit 264 Tage in Einzelhaft. Denn sie hat eine furchtbare Gabe, die sie seit ihrer Geburt zu einer Außenseiterin, einem Monster, macht.
Niemand kann sie berühren. Ihre Berührung ist tödlich.
Seit 264 Tagen hat sie niemanden gesehen, mit niemanden gesprochen und hat niemanden berührt. Bis sich eines Tages ihre Zellentür öffnet und ein junger Mann zu ihr stößt. Adam, den sie von früher kennt. Schlagartig ändert sich ihr Leben. Denn Adam, der Soldat des Reestablishment ist, hat die Aufgabe, sie zu seinem Vorgesetzten Warner zu bringen. Dieser hofft, dank Juliettes Gabe, seine perversen Machtvorstellungen durchzusetzen. Als Juliette davon erfährt, ist sie zutiefst getroffen. Denn für ihre zerstörerische Kraft hasst sie sich selbst und sie würde niemals absichtlich einem Menschen weh tun. Von Adam, der mehr und mehr den Wunsch in ihr weckt berührt zu werden und der ebenfalls tiefe Gefühle für sie empfindet, hilft ihr zu entkommen. Gemeinsam fliehen die beiden vor Warner. Doch dieser ist in seinem Wahn nicht zu bremsen und setzt alles daran, Juliette wieder in seine Finger zu bekommen …

Meinung:

Aus der Sicht von Juliette werden wir sofort in die Geschichte eingeführt. Von der ersten Seite an fesselt Tahereh Mafi mit ihrem sehr schlichten, nachvollziehbaren und gefühlvollen Schreibstil. Wundervoll verpackt die Autorin die schreckliche Geschichte von Juliette in wunderschönen Worten. Gewöhnungsbedürftig für den Leser sind zu Beginn die Sätze oder Wörter, die Juliette in ihrem Heft niederschreibt und dann wieder durchstreicht. Die durchgestrichenen Worte verdeutlichen für mich Juliettes Zerrissenheit und ihre verletzte Seele. Es kommt einem so vor, als würde sie sich die Worte, die sie sich eigentlich wünscht, selber verbieten. So stark ist ihr Selbsthass.

Der dystopische Hintergrund, vor dem die Geschichte spielt, ist sehr passend und nachvollziehbar, weist aber bis jetzt noch keine neuen Besonderheiten auf. Das allerdings finde ich nicht sehr schlimm, da die Liebesbeziehung zwischen Juliette und Adam im Fokus steht und der dystopische Hintergrund unterstützend dazu beiträgt.

Die Liebesbeziehung der beiden, die nicht sein darf und die Juliette sich zu Anfang verbietet, wächst zärtlich und wird zu einer Leidenschaftlichen Liebe, die viele Höhen und Tiefen überstehen muss. Juliette erfährt zum ersten Mal in ihrem Leben, wie es ist geliebt und beschützt zu werden. Tahereh Mafi findet hier genau das richtige Maß, um die Liebesgeschichte nicht kitschig wirken zu lassen und einen dennoch dahin schmelzen zu lassen.

Begeistert bin ich von dem Aspekt der besonderen Fähigkeiten, Gaben, die mich stark an die X-Men-Filme erinnern von denen ich sehr begeistert bin. Superheldenähnliche Menschen, die ihre Gaben in einer dystopischen Welt für das Gute zu nutzen versuchen. Eine ganz tolle Idee, über die ich unbedingt mehr erfahren möchte. Ein dicker Pluspunkt für mich.

Das Buch habe ich verschlungen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ein dystopischer Roman hat mich schon lange nicht mehr so gefesselt, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Das Cover finde ich persönlich wunderschön und hat mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Eigentlich hat mich das Cover dazu angehalten, mich näher mit dem Buch zu beschäftigen. Sehr überzeugend.

Da ich bereits einige Endzeitromane gelesen habe, muss ich sagen, dass „Ich fürchte mich nicht“ mich sehr überzeugt hat. Ich bin begeistert von den tollen Charakteren, dem sehr stimmigen Thema und den gefühlvollen Erzählungen. Die Autorin beschreibt in einem sehr flüssigen und toll zu lesenden Stil, der dazu animiert, weiter zu lesen und der Hunger auf mehr macht. Die wunderschöne Liebesgeschichte wirkt wundervoll vor dem dystopischen Hintergrund und lässt Herzen höher schlagen.
Ich bin schon sehr auf den zweiten Teil, „Rette mich vor dir“ gespannt. Ich freue mich darauf, mehr über die begabten Menschen zu erfahren und ich bin total gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Juliette und Adam weiterentwickelt. Ein Kampf steht bevor, der über Juliettes Zukunft entscheiden wird.

Für mich wäre der Roman als absoluter Muss weiter zu empfehlen und besonders für Fans der Dystopie!

Ich kann euch empfehlen, dass Buch zu lesen. Ich wurde nicht enttäuscht!

Levenya

Levenyas Buchzeit

Fakten:

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (23. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313015
ISBN-13: 978-3442313013
Preis: 16,99€


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