In der Zukunftsmetropole Satellite City herrschen Gewalt und Anarchie, rücksichtslos beuten Konzerne die Menschen aus. Der 14-jährige Cosmo Hill, der keine Eltern und keinen Sponsor hat, lebt in einem Waisenhaus, wo Firmen ihre neuen Produkte an jungen Menschen testen. Er denkt nur an eines – an Flucht, und zwar so schnell wie möglich. Endlich bietet sich eine Gelegenheit, Cosmo Hill macht sich gemeinsam mit seinem Freund Ziplock über die Dächer der Stadt davon, doch der rabiate Aufseher Redwood will die beiden mit allen Mitteln zur Strecke bringen. Er treibt sie in die Enge, sie stürzen über eine Dachkante, mitten auf einen Stromgenerator. Der Stromstoß tötet Ziplock, Cosmo allerdings erwacht aus der Bewusstlosigkeit und sieht voll Erstaunen eine blaue, durchscheinende Gestalt auf seiner Brust sitzen. Es ist, wie er später erfährt, ein Parasit, der Sterbenden die letzte Kraft aussaugt. Weil Cosmo die Fähigkeit besitzt, solche Wesen zu sehen, wird er Mitglied der "Supernaturalisten", einer Jugendbande, die gegen die Parasiten kämpft. Gemeinsam mit Stefan, Mona und dem superklugen, genmanipulierten Baby Dito beseitigt er jede Nacht Tausende dieser blauen Wesen, doch es scheint, als würden es täglich mehr. Da macht ihnen Ellen Faustino, die Chefin des mächtigen Konzerns Myishi, das Angebot zur Zusammenarbeit. Die "Supernaturalisten" schlagen ein – bis sie herausfinden, dass Faustino einen perfiden Plan verfolgt.
Eoin Colfer: Cosmo Hill - Der Supernaturalist
Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet
Klappenbroschur
288 Seiten
€ (D) 14,90 / € (A) 15,40 / sFr 27,50
ISBN 978-3-471-77281-2
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