Hope 1.Kapitel-the beginning

*Hope*
-the beginning-
In einer Welt, in der die Sonne zu Eis erstarrt ist, und die Herzen der Menschen einfror, ist die Hoffnung, die einzige Möglichkeit in dieser schneewüste zu überleben. Die Hoffnung stirbt zuletzt, mit den Wünschen der letzten Hoffenden.
Cosmo Hill machte sich bereit.
Er musste sich endlich entscheiden. Entweder eine Welt, die fĂĽr ihn das Ende bedeutete, oder eine Chance auf Freiheit.
Langsam schloss er seine blauen Augen, ein zittern befiel seinen Körper.
Schreie von seinen Freunden, seinen Kameraden, drangen an sein Ohr. Sie haben soviel zusammen durch gemacht, und nun sollte er sie alle im Stich lassen.
„Es tut mir Leid!“, murmelte er mehr zu sich selbst, als zu den anderen.
Dann öffnete er wieder die Augen.
Sterben oder Leben, er hatte sich entschieden, und er wählte das Sterben. Seine Freunde waren ihm wichtiger, als seine eigene Freiheit.
„Du rennst nicht weg? Eine gute Entscheidung“, sagte Redwood zu Cosmo.
Seine Waffe war immer noch auf ihn gerichtet, und ein hämisches Lachen befiel ihn als er weiter redete.
„Vielleicht lege ich ja ein gutes Wort für dich ein.“
„Mach was du willst!“, erwiderte Cosmo voller Hass.
„Wie du willst!“
Redwood drĂĽckte ab.
Eine grĂĽn schimmernde Kapsel trat aus dem Lauf.
Ihr Ziel war Cosmo.
Plötzlich splitterte neben den beiden sponsorlosen Jungen das Glas und die beiden wurden zu Boden geworfen. Dicker schwerer Rauch breitete sich im Bus aus, sodass man kaum noch atmen konnte.
Cosmos Augen tränten, und er musste husten.
Sein Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig, und jeder Atemzug schmerzte unerträglich.
Mit letzter Kraft rollte er sich auf dem Rücken, um besser Luft holen zu können. Alles tat ihm weh. Aus zusammen gekniffenen Augen sah er zwei schwarze Umrisse deutlich näher kommen. Doch bevor er erkennen konnte, wer das war, wurde alles um ihn herum Dunkel, und er fiel in Ohnmacht.
„Das ist alles allein deine Schuld! Hättest du nicht zuviel Sprengstoff verwendet, wäre er nicht Ohnmächtig geworden, und wir hätten unseren Sprung erwischt! Wir sitzen hier, in dieser dummen Zeit fest, und das alles nur wegen dir!“
Eine wĂĽtende Jungenstimme drang an Cosmos Ohr und weckte ihn unsanft aus seinem Traum.
Sein Kopf dröhnte und sein Körper fühlte sich so seltsam schwer an.
Mit Mühe richtete er sich auf, und öffnete langsam die Augen.
Ein kleines Feuer prasselte in seiner Nähe und spendete ihn, zusätzlich zu einer Decke, wärme. Wacklig stand er auf und ging näher zum Feuer. Weiter entfernt konnte er einen Jungen, mit schwarzen zusammen gebundenen Haaren, mit einem Mädchen, welche weiße lange weiße Haare hatte, streiten sehen.
„Dann nehmen wir eben den nächsten Sprung!“, antwortete dem Jungen das weißhaarige Mädchen.
„Den nächsten Sprung?!...Den nächsten?! Der nächste Sprung ist nicht auf diesen Planeten, sondern auf Hexor!“
„Entschuldigung“, Cosmo ging schwankend zu ihnen. Die Decke zog er noch enger um sich, um nicht zu frieren. Verwirrt schaute er die beiden an.
Hexor, SprĂĽnge, er wusste nicht wovon sie redeten, und vor allem wusste er nicht wer sie waren, oder wie er hierher gekommen ist.
„Wer seid ihr?“, brachte er schwach heraus.
Die beiden starrten ihn entgeistert an.
„Owl, warum ist er schon wieder wach?“, flüsterte das Mädchen zu dem Jungen.
„Keine Ahnung“, entgegnete Owl leise.
„Ist er ein Monster? Kein Mensch kann nach so einer Bombe so schnell wieder aufstehen!“
„Was soll das?! Ich stehe genau neben euch, und verstehe euch klar und deutlich, auch wenn ihr flüstert! Ich bin schließlich nicht schwerhörig.“, regte sich Cosmosauf.
„Josh, der ist bei bester Gesundheit, und wir haben uns auch noch Sorgen gemacht“, das Mädchen schüttelte nur mit dem Kopf.
„Hör endlich auf mit diesen blöden „Josh“, du machst mich noch wahnsinnig!“, fuhr Owl sie an.
„Ich mag´s, Josh, josh, josh!“, entgegnete sie.
„Argh, hör endlich auf damit Sweeny!“
„Vergiss es!“
Sweeny streckte Owl die Zunge raus.
Währenddessen konnte sich Cosmo nur an den Kopf fassen.
Wer auch immer diese beiden waren, sie waren total durch geknallt, dachte sich Cosmos, und seufzte.
„Um euer interessantes Gespräch wieder auf meine Frage zurück zu führen; Wer zum Teufel seid ihr!“
Die Beiden hörten auf zu streiten und drehten sich zu ihm.
„Ah, das haben wir ja total vergessen“, meinte das Mädchen.
Sie trat einen schritt näher an Cosmo heran und schaute ihn mit ihren großen goldenen Augen an.
„Ich bin Sweeny, und das“, sie zeigte auf den Jungen, „das ist mein dummer Bruder Owl!“
„Das hätte ich auch alleine gekonnt!“, zischte Sweenys Bruder sie an.
„Könntest du nicht!“
„Könnte ich wohl!“
Oh man, wo bin ich hier nur gelandet, dachte Cosmo und seufzte wieder.
„Falls es irgendjemand wissen will ich bin….“
„Ja,ja…du bist Cosmo! Denkst du nicht, das wissen wir?! Schließlich sind wir von dem Jarudor-jahrhundert extra hier her gesprungen, um dich zurück zu holen!“, Owl verschränkte verärgert seine Arme vor die Brust und scharte mit dem Füßen auf dem metallenen Boden herum, „ Wie ich diese Zeit doch hasse…..“
„Wartet mal, einen Moment, ihr seid…aus dem Jarudor-jahrhundert? Aber, das, das kann nicht sein, das ist über 500 Jahre her…..Ihr könnt doch nicht aus der Vergangenheit kommen.“
Cosmo war erschrocken, heute war absolut nicht sein Tag.
„Ich…muss träumen“, murmelte er abwesend.
„Josh, das tust du nicht!“
„Genau, was ich sagte, stimmt!“, meinte Owl.
„Wir sind nämlich Jumper, wir springen durch die Zeiten!“, meinte Sweeny.
„Genau, und wie gesagt, wir sind gekommen….“, Owl brach mitten im Satz ab, und schaute zu Sweeny.
Diese nickte.
„Wir sollten gehen, sie sind uns auf der Spur.“, flüsterte sie.
„Huh, was ist hier los?“, fragte Cosmo verwirrt.
„Keine Zeit für Erklärungen! Owl, wir treffen uns im B-Versteck. Pack die Sachen ein!“, sagte Sweeny und packte Cosmo am Arm.
„Wird gemacht!“, Owl spurtete zu ihrem Gepäck und konnte gerade noch sehen, wie Sweeny Cosmo hinter sich her zog.
„Mach schneller, sie kommen immer näher!“, schrie Sweeny gehetzt, als sie um die nächste Ecke bogen.
„Ich weiß nicht, was ihr habt, ihr seid doch alle krank!“, Cosmo schaffte es endlich seinen Arm los zu reißen, und blieb atemlos stehen.
Mit den Händen in die Seiten gestemmt, rang er nach Luft. Seine Luftröhre fühlte sich an, als wäre sie zugeschnürt, und sein Mund war erfüllt vom metallischen Geschmack seines Blutes.
Er spuckte aus. Hinter ihm wurde das Geräusch von Hundegebell größer.
„Jetzt ist nicht die Zeit, um sich auszuruhen. Wir müssen weiter!“
„Ich geh keinen schritt mehr!“, weigerte er sich.
„Pf, dann verreck doch“, schrie Sweeny wieder, „Das wirst du nämlich, wenn du weiter stehen bleibst! Viel Spaß in deinem wunderbaren Heim!“
Sie drehte sich um und wollte weiter rennen, doch Cosmo hielt sie fest.
„Du sorgst dafür, dass ich nie wieder zurück muss?“, fragte er. In seiner stimme schwang der Funke der Hoffnung.
„Ich tue, was ich kann dafür, aber dafür musst du mir erstmal vertrauen!“
Zögernd nickte er.
„Gut!“
Sweeny nahm seine Hand, dann sprang sie in die Tiefen der Stadt.
-kapitel 1 ende-
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