Cosmo Hill

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Hier meine Rezension über das Buch „Cosmo Hill- Der Supernaturalist“ von Eoin Colfer. Ich war immer ein großer Fan von seinen Artemis Fowl Büchern, und war nun sehr gespannt auf sein neues Buch. Auch das hat mich nicht enttäuscht.

Kurzzusammenfassung:

Das Buch, das in der Stadt der Zukunft spielt, handelt von Cosmo Hill, der aus einem Waisenhaus schrecklichen Versuchen entkommt, und nun zusammen mit den Supernaturalisten versucht sogenannte „Parasiten“ zu jagen.

Inhaltsangabe:

Das Buch beginnt mit der Beschreibung der Situation von Cosmo Hill, die durchaus als grausam und menschenunwürdig zu bezeichnen ist, denn hier muss er als Waise oder „Sponsorloser“ Versuche mitmachen, hat keinen Kontakt zur Außenwelt und die durchschnittliche Lebenserwartung in solch einem Heim liegt bei ungefähr 15 Jahren. Der 14-jährige Comso beschließt zu fliehen, was ihm durch einen Autounfall zusammen mit seinem Freund, der bei dem Fluchtversuch ums Leben kommt, auch gelingt. Die Supernaturalisten retten ihn und nehmen ihn in ihre Bande auf. Der Sinn dieser Bande besteht darin, gefährliche Parasiten, die Menschen die Lebenskraft aussaugen, zu bekämpfen, wobei Cosmo nur deswegen aufgenommen wird, weil es ihm möglich ist, diese übernatürlichen Wesen zu sehen. Für das Kinderheim nun als tot geltend, kann er von nun an mit seinen drei neuen Freunden versuchen dieser Mission nachzugehen. Schließlich werden Cosmo und Stefan (der Anführer) auf einem ihrer nächtlichen Ausflüge von „Para Justiziaren“ (Anwälte) geschnappt und zu Stefans ehemaliger Professorin, die jetzt als Vorsitzende bei „Myishi“ tätig ist, gebracht. Diese gibt ihn zu verstehen, dass sie den Parasiten bis jetzt nur bei der Vermehrung geholfen haben und ein Energiepuls die einzige Möglichkeit darstellt, sie wirklich zu töten. Dafür müssen sie aber erst das Nest finden, das sich ausgerechnet unter Cosmos ehemaligem Waisenhaus befindet. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf, denn mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Meine eigene Meinung:

Von Anfang an zieht einen das Buch in seinen Bann, und man ist völlig fasziniert von der andersartigen Welt, die aber auch sehr grausam und unmenschlich daherkommt. Die Einfälle, die sich Eoin Colfer dabei einfallen lässt und die plötzlichen Wendungen, wie sich alles wie in einem Puzzle zusammenfügt und zusammensetzen lässt, machen das Buch zu einem sehr spannenden und packenden Roman. Doch bei der ganzen Action, kommen auch die Gefühle nicht zu kurz, was man gut an der ersten Verliebtheit Cosmos sehen kann. Auch die „Drama Seite“ ist durch den Schluss vertreten. Auch wenn man von Anfang an gut in das Buch hineinkommt, sich hineinversetzen kann und Gedankengänge nachvollziehen kann, ist das Buch an manchen Stellen etwas verwirrend. Hier bekommt man das Gefühl, dass der Autor alles hineinbringen will, und kein Genre auslassen will. Das kann manchmal etwas überambitioniert oder übertrieben wirken, was gut sichtbar wird an den Beschreibungen der Gefühle für Mona, in die Cosmo sich verliebt. Alles in Allem gefällt mir das Buch aber wirklich gut, es ist mitreißend geschrieben, und meiner Meinung nach für die Altersstufe von 12-16-Jährigen geeignet. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass Erwachsene die Geschichte gerne lesen werden.
Wer also ein Buch sucht, das sowohl Action und Fantasy , als auch Drama und eine gehörige Portion Humor enthält, ist bei diesem Buch genau richtig aufgehoben.