Cosmo Hill: Super Buch um langweilige Regentage zu füllen:

Inhalt:
Der neuen Science–Fiction Roman „Cosmo Hill – Der Supernaturalist“ von Eoin Colfer spielt in Satellite City, einer Stadt der Zukunft. Es geht es um den 14-jährigen Cosmo Hill, der sein bisheriges Leben im Clarissa-Frayne-Heim für familiär gefährdete Jungen in verbracht hat. Seinen Alltag verbringt er dort mit Tests und Versuchen, die an ihm und seinen Mitgefährten durchgeführt werden. Diese Experimente sind so grausam, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Kinder bei 15 Jahren liegt. Das bedeutet für Cosmo entweder noch ein Jahr qualvoll im Heim leben und dann sterben oder fliehen.
Und an einem Tag bietet sich wirklich eine Chance für ihn.
Gemeinsam mit seinem einzigen und besten Freund Ziplock flieht er, nachdem der Heimbus einen Unfall hatte, über die Dächer von Satellite City. Doch der Heimaufseher Redwood ist ihnen auf den Fersen und holt sie schließlich auch ein. Der einzige Ausweg für die beiden Jungs: auf das Nachbardach springen. Doch sie sind zu langsam. Ziplock wird von Redwood vom Dach geschubst und reißt Cosmo mit sich. Die beiden landen in einem elektrischen Schrotthaufen und erhalten einen gewaltigen Stromschlag und Ziplock stirbt.
Cosmo jedoch überlebt.
Als er seine Augen öffnet sieht er ein kleines blau leuchtendes Wesen auf seiner Brust sitzen. Dieses Wesen, Parasit genannt, saugt ihm seine Lebensenergie aus dem Körper. Kurz bevor auch Cosmo in die Welt der Toten wechselt, tauchen plötzlich drei Jugendliche auf dem Dach auf und retten ihn. Cosmo fällt in Ohnmacht.
Als er wieder erwacht findet er sich in einer Lagerhalle wieder. Neben ihm sitzt ein spanisches Mädchen, Mona, und versorgt seine Wunden, denn er ist nach dem Stromschlag schwer zugerichtet. Als Cosmo sich einigermaßen erholt hat, trifft er auch auf seine anderen beiden Retter, Steffan und Dito.
Steffan ist 18 und hat seine Mutter früh verloren. Er hat die Gruppe gegründet und ist der unangefochtene Anführer. Er verwendet seine ganze Energie darauf die Parasiten auszulöschen.
Dito ist ein Bartoli-Baby. Das sind Menschen, die bei einem Genversuch von Bartoli zuschaden gekommen sind. So ist Dito zwar 28 Jahre alt, sein Gesicht sieht aber aus, wie das eines kleinen Kindes.
Sie erzählen ihm von ihren Versuchen die Parasiten auszumerzen und davon, dass er einer der wenigen Personen ist, die diese Wesen sehen können. Die drei Jugendlichen nehmen ihn in ihre Gruppe der Supernaturalisten auf und da merkt Cosmo, dass er endlich das gefunden hat, was er solange sucht: eine eigene Familie, die zusammen hält und sich nicht im Stich lässt.
Von nun an beginnen spannende und erschreckende Abenteuer für die vier Parasitenjäger.
Meinung
Eion Colfer hat in seinem Roman eine wahrlich ungemütliche und grausame Stadt der Zukunft geschaffen. In der der Regen so hart ist, dass er dich umbringt und viele Menschen das ebenso ohne mit der Wimper zu zucken tun würden. Und doch hat er sie mit so liebens- und bewundernswerten Charakteren und Figuren ausgestattet, dass man gerne mit den Bewohnern dort tauschen würde um jene kennen zulernen.
Dieses Buch hat auf jeden Fall Bestsellerqualitäten.
Durch die genaue Beschreibungen von Szenen und Gefühlen versinkt man regelrecht in der Geschichte und taucht erst wieder auf, wenn man die letzte Seite gelesen hat. In diesem Buch wird klar, um was es im Leben wirklich geht und was völlig unwichtig ist. Besonders interessant fand ich auch all die Erfindungen, die sich Mr. Colfer einfallen lassen hat um das Leben in der Zukunft zu ermöglichen. Auch wird zum Beispiel normales Essen zu etwas wirklich außergewöhnlichem und Blumen sind so teuer, dass sich die Menschen diese kaum leisten können. Auch gut fand ich, dass das Buch direkt in den geschehnissen startet und es nicht erst Ewigkeiten dauert bis etwas passiert
Alles in allem ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und sollte in jedem Bücherregal zu finden sein :-D.
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