Der Jäger

"Was! Was machst du denn hier?", rief Bryn fassungslos, als er sich weiter über die Klippe beugte.
"Das siehst du doch Bryn, ich hänge in deiner Falle. "rief ihm die Gestalt von unten zu.
"Was willst du von mir?"Bryn, sah fassungslos nach unten.
"Die Frage lautet was willst du von mir "Bryn versuchte das Gesicht der Gestalt zu erkennen aber es wurde von einer schwarzen Kaputze verhüllt.
"Ich will wissen warum du mich verfolgst!
"Ich bin ein Jäger ein Jemand der solche wie dich aufspürt und ihnen das was sie verloren haben versucht zurück zugeben."
"Ich brauche niemanden der mir etwas zurück gibt denn ich habe nichts verloren. "
Antwortete er mit einer seltsamen anwandlung von Trauer
Die Gestalt versuchte sich zu befreien und plötzlich spürte Bryn ein stechen im Kopf, sein Herz fing an schneller zu schlagen, die Trauer verschwand und verwandelte sich in Hass, unaufhaltsamen Hass.
Er fiel nach hinten und wurde von einer magischen Kraft vom Aufstehen zurückgehalten.
Er hörte etwas reißen und ein sirren.
Die magische Kraft verblasste, er konnte aufstehen und damit verblasste auch sein Hass.
Er ging wieder an den Rand der Klippe doch ehe er herunterschauen konnte
sah er die Gestalt die vor sich über dem Abgrund schweben.
Auf dem Rücken hatte sie einen Speer.
"Bist du dir ganz sicher?"
Als die Gestalt Bryn mit ihrem Speer zu Boden drückte, Bryn fühlte jetzt
formlosigkeit, er fühlte nichts er roch nichts, er schmeckte nichts, er hörte nichts und er sah nichts.
"Ich zeige dir was du verloren hast."
Er fühlte schlagartig wieder seinen Körper, und seine Sinne wurden schärfer als vorher.
Dann fühlte er sich als würde er stofflos werden.
Er sah Erinnerungen aufblitzen und alles was er erlebt hatte an ihm vorbei,
seine guten und schlechten Erfahrungen, seine Freunde und Feinde und seine
Gefühle und nicht Gefühle.
Er fühlte sich wieder stofflich, der Jäger war bereits auf dem Boden und stand neben ihm, er stand auf und wich vor dem Jäger zurück.
"Hab keine Angst es ist alles nur zu deinem Besten.", versuchte der Jäger Bryn zu beruhigen.
"Ich brauche dich nicht.", Bryn fühlte sich seltsam leer als er dies sagte.
Er rannte auf den Jäger zu und versuchte ihn von der Klippe zu stoßen, nicht das er nicht wusste das der Jäger nicht sterben würde, sondern weil er nicht wusste was er anderes tun sollte, das was der Jäger sagte stimmte , aber Bryn wollte es nicht wahrhaben.
Der Jäger machte keine Anstalten sich zu bewegen, Als Bryn ihn berührte fiel er wie ein Stein in die Tiefe.
Bryn starrte nach unten alles was er sah war der schwarze Abgrund, Bryn spürte auch nicht mehr die Aura des Jägers.
Stadtdessen spürte er eine andere Anwesenheit die nicht gleich zu setzen war mit der des Jägers.
Aber sie hatte eine gewisse Änlichkeit.
"Er hat sich wohl umgebracht" sprach Bryn mit sich selbst.
"Nein",erhallte eine Stimme von weit weg.
"Er ist zu dir gegangen in dein inneres."
Bryn spürte die Gegenwart des Jägers jetzt wieder stärker als vorher, seine Knochen fingen an zu schmerzen und sein Kopf dröhnte, die leere in ihm fing an sich zu füllen mit Gefühlen die er die ganze Zeit verdrängt hatte.
"Siehst du Bryn, du vermisst vieles auch wenn du es nicht warhaben willst."
sagte ihm eine innere Stimme.
"Verschwinde ich will dich nicht mehr in meinem Körper haben!"
"Ich fürchte das geht nicht, ich werde erst gehen wenn du eingesehen hast das du auch jemanden brauchst der dir hilft, der für dich da ist selbst in den Ausichstlosesten Stunden der Not."
Bryn sucht nach einem Spitzen Stein.
Er fand einen, direkt neben ihm, unter Schmerzen streckte er die Hand aus
und ergriff den Stein, er bohrte ihn in seine linke Schulter.
"ahhhhhh", der Jäger in ihm ließ einen Schrei durch den Körper von Bryn gellen.
"Gibst du auf, Jäger?"
"Nein, niemals du sollst zurückkehren."
"Wie du willst", Bryn bohrte den Stein in links knapp neben seinen Herzen wieder in das Fleisch.
Weiße Energie stieg von ihm auf und der Jäger stand vor ihm.
"Wenn es das ist was du willst dann lasse ich dich alleine."
Der Jäger verbrannte und nieder fiel nur ein Häufchen Asche.
Bryn wurde es schwarz vor Augen.
Bryn wachte auf, was war geschehen?
Langsam fing er bruchstücke von Bildern in seinem innerem Auge auf.
bryn hatte eine Idee, er würde zurückkehren.
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