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Artemis Mutter erkrankt schlagartig an einer seltenen Unterirdischen-Erkrankung, und nicht mal Magie kann ihr helfen. Das einzige Gegenmittel wäre die Gehirnflüssigkeit eines Lemuren, aber der letzte dieser Art wurde schon vor Jahren getötet. Initiator: Artemis selbst.
Der jetzige Artemis überredet Holly und Foaly zu einem Zeitsprung, der sich jedoch zu einer einzigen Katastrophe auswächst, da sich nichts so ereignet, wie Artemis sich erinnert…
Endlich ein neuer Artemis, der auch gierig verschlungen wurde. 2 Drittel des Romans boten gewohnt lustige und dank Hollys Zynismus und Artemis Besserwisserei spannende und bissige Unterhaltung. Als dann noch ein neuer alter Feind auftaucht, wird das Chaos komplett. Ab hier wird die ganze Sache leider auch etwas undurchsichtig, denn Artemis hängt in einem von ihm selbst erschaffenen Zeitparadox und ganz wie Holly sagt "verursacht es Kopfschmerzen". Also nicht zu sehr über die Logik dahinter nachdenken, die Geschichte genießen und sich auf den nächsten Band freuen!
Was passiert, wenn wir die Vergangenheit beeinflussen? Wenn ich meinen Großvater töte, verschwinde ich dann?
In dem sechsten Artemis Fowl setzt sich Eoin Colfer mit dem Phänomen Zeit auseinander. Artemis Mutter ist schwer krank und kann nur durch ein aus einem bestimmten Lemuren hergestelltes Medikament gerettet werden. Leider ist der letzte Lemur vor einigen Jahren ausgestorben - ausgerottet durch Artemis selber. Mit Hilfe eines Dämons reist er zurück in der Zeit und versucht gegen sein jüngeres Ich zu gewinnen.
Wie immer beschreibt Eoin Colfer locker und witzig seine Abenteuer um den Meisterdieb und die Unterirdischen. Sein Humor bleibt unübertroffen, gleichzeitig bringt er aber auch die nötige Ernsthaftigkeit an den Tag, wenn es angebracht ist. Von Anfang an entsteht Spannung. Wird Artemis gegen sich selber gewinnen? Was passiert mit seinem zukünftigen Ich, wenn er die Vergangenheit verändert? Mit dem Thema hat Eoin Colfer sich selbst übertroffen. Selbst nach Ende des Buches bleibt dem Leser die Gelegenheit, über Zeit und ihre Auswirkungen nachzudenken.
Die Zielgruppe der Artemis Fowl Reihe sind Kinder und Jugendliche, aber ich würde die Bücher allen Altersgruppen empfehlen.
"Wir haben hier eine neue Spezies, meine Freunde. Eine gefährliche Spezies. [...] Sie kann allein mit ihren Worten einen Menschen hypnotisieren."
Ich habe mir die Freiheit genommen, eine kleine Textstelle zu zitieren und dazu ein wenig aus dem Zusammenhang zu reißen, aber sie, und keine andere so sehr wie sie, beschreibt Mr. Colfers sechsten Fowl auch nur im entferntesten so gut!
Aber fangen wir von vorne an, auch wenn es mich in den Fingern juckt, Euch die Nase lang zu machen und Euch, und sei es auch nur bis morgen früh, auf lava-heiße Kohlen zu setzen, denn es lohnt sich!
Als das Buch, heißersehnt und herbeigewünscht endlich aus seinem Paket geboren in meine Hände fiel, musste ich staunen, denn, obwohl ich die Fowl`schen Cover kennen und lieben gelernt habe, hat man hier wieder ein Meisterstück in Händen. Ist es von der Aufmachung her schon fast wieder schlicht, macht es dem Leser doch Lust es aufzuschlagen, denn man möchte wissen, wie sehr das Cover sich mit den Buchinhalten deckt, ob es auch das hält, was es verspricht.
Und gerade dann, wenn man den weich strukturierten Buchrücken in Händen hält und ihn seine Haut schmeicheln lässt, denkt man, man hat schon die größte Überraschung, die größte Persönlichkeit gefunden. Doch das stimmt nicht, man fängt gerade erst an, die Geheimnisse dises Buches zu entdecken, ihm die Verheißungen zu entreißen, die Mr. Colfer mit den anderen Büchern gestreut hat und beginnt zu lesen. Man taucht ein in eine Welt, die es so noch nicht gegeben hat, in der man Freunde, Feinde und Schätze jedweder Art finden kann, in die man eintauchen kann und meint, sich darin zu verlieren.
Denn, liebe Leser, es kommt alles anders als man denkt. Man findet Bekannte, Fremde und so viel Neues, dass man gar nicht weiß, was man am liebsten haben soll.
Ich empfehle dieses Buch rundheraus jedem, der sich einer fantastischen Welt öffnen, der sich mit dem Unglaublichen abfinden und Überraschungen lieben lernen kann. Dieses Buch würde ich auch für "junggebliebenes All-Age" empfehlen, denn Artemis beschäftight sich einmal mehr mit wahrer Freundschaft, der Richtgkeit seiner Entscheidungen und auch noch mit ethischen Grundsätzen, die jeden zum Nachdenken und manche sogar Dank der Situationskomik zum Schmunzeln bringt. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, aber dieses Buch ist Stoff für Nächte, in denen das Herz erblüht, Adrenalinstöße kommen und Lacher freudig begrüßt werden.
Viel Spaß bei all den tollen Charakteren, aber am meisten mit Artemis gegen Artemis, oder doch nicht??
Wasco-13
Was soll ich sagen, einfach klasse! Wie gehabt und in alter Manier kann Artemis es nicht lassen. Doch diesmal scheint es ihm aus den Fugen zu geraten. Seine Mutter leidet an einer unheilbaren Krankheit und droht zu sterben. Hat Artemis daran Schuld?
Mit Hilfe des Erdvolks (Holly Short, der Elfe; Foaly, dem Zentaur und Nummer Eins dem Dämon) gelingt es ihm in der Zeit zurückzureisen und das letzte Exemplar eines Lemuren, den er selbst ausgerottet hat, in seine Zeit zu befördern. Die Hirnsäfte des Lemuren, liebevoll Jayjay genannt, sind das einzige Heilmittel für Artys Mutter.
Jedoch hat Artemis, mittlerweile etwas älter ein großes Problem. Er muss anfangs gegen sich selbst kämpfen.
Jedoch kann er den zehnjährigen Arty überreden, ihm zu helfen.
Schließlich wird alles zum Guten gewendet. Obol Koboi, die bösartige Wichtelin, vermeintlich gefangen und alle wieder in die richtige Zeitschleife gebracht.
Jedoch hat Artemis nach wie vor ein Problem. Er hat Holly geküsst, und das Gefühl kann er in seinem Kopf nicht so leicht ausblenden und seine Mutter hat noch die Erinnerungen der Wichtelin im Kopf. Er muss ihr versprechen, das er ihr alles erzählt. Und zwar von Anfang an.
Ob das gut ausgeht oder Artemis sich da irgendwie herausmogelt? Wir werden es hoffentlich in einem weiteren Teil in Erfahrung bringen.
Colfer hat es mal wieder geschafft, aus einem kleinen, etwas unsympatisch wirkenden Jungen einen großartigen pubertrierenden Jugendlichen zu machen und wahre Freundschaft zwischen Zwergen, Elfen, Menschen und Dämonen zu zeigen. Wann erscheint der nächste Teil?
Dies ist bereits der 6. Band um Artemis Fowl, dem jungen, sympathischen Meisterdieb, dessen Abenteuer Eoin Colfer uns Leserinnen und Lesern miterleben läßt...und man möchte hoffen, dass es bei weitem noch lange nicht der letzte Band sein wird. Man muß die vorangegangen Bände nicht gelesen haben, um dieses rasante neue Abenteuer zu verstehen, aber man wird sie - genau wie ich - lesen WOLLEN. Nicht zuletzt, weil Eoin Colfer es schafft, das derzeitige Abenteuer geschickt mit Ereignissen, die in früheren Bänden eine Rolle spielten, zu verweben und mich zumindest wahnsinnig neugierig darauf gemacht hat, was mir bisher schon leider alles entging. Dringender Nachholbedarf meinerseits!
Worum geht es diesmal?
Artemis Mutter leidet an einer tödlichen Krankheit, für die es nur ein Gegenmittel gab, das aus der Hirnflüssigkeit einer ausgestorbenen Lemurenart gewonnen werden konnte. Die logische Schlußfolgerung, mittels einer Zeitreise das Aussterben dieser letzten Lemurenart zu verhindern, wird nicht gerade einfacher durch die Tatsache, dass der damals 10-jährige Artemis selbst für die Vernichtung dieses Lemuren verantwortlich zeichnete. Das Supertalent muß also gegen sich selbst bestehen und das ohne ein Paradoxon zu bewirken, welches unwiederruflichen Schaden für die Zukunft bewirken würde.
Zur Seite steht Artemis dabei die bezaubernde und äußerst fähige Elfe Holly Short und die beiden haben gehörig viel zu tun, um den Lemuren vor den Extinktionisten, einer skrupellosen Vereinigung, die sich zum Ziel gemacht hat, alle Tiere auszurotten, die sie für Menschen nutzlos halten und der machthungrigen Wichtelin Opal Koboi, die nur noch die Körperflüssigkeit genau dieses letzten Lemuren benötigt, um sich selbst durch ihre böse Magie allmächtig zu machen, zu retten.
Artemis jüngeres ICH steht den beiden natürlich stark und buchstäblich im Wege, denn auch dieses moralisch noch nicht so ganz ausgereifte und wesentlich skrupellosere Persönchen hat gute Gründe, als Sieger aus dem Wettrennen gegen die Zeit hervorzugehen.
Artemis äußerst fähiger Leibwächter Butler und weitere interessante Figuren aus dem fantastischen Umfeld der Fowlerschen Familie runden
das positive Bild ab.
Bei dieser temporeichen, humorvollen, charmanten und sehr kreativ und iddenreich umgesetzten Geschichte fliegen im wahrsten Sinne des Wortes die Magie-Funken und der Autor bezaubert meines Erachtens jede/n Leser/in von 0-99. Wenn die Fantasywelt nach würdigen Nachfolgern von J.R.R. Tolkien gesucht hat, Eoin Colfer ist definitiv einer davon.
Im Leben von Artemis Fowl, dem ehemals genialsten Verbrecher der Welt, hat sich einiges getan. Sein letztes Abenteuer führte dazu, dass seine Eltern ihn 3 Jahre lang für tot hielten. Nach Hause zurückgekehrt, sieht Artemis sich plötzlich als großer Bruder von zweijährigen Zwillingen. Aber auch er selbst hat sich verändert und will fortan seine genialen Begabungen in legalen Bahnen einsetzen. Doch dann holt ihn seine kriminelle Vergangenheit auf dramatische Weise ein. Seine Mutter erkrankt lebensgefährlich und ein herbeigerufener Spezialist erklärt, nur eine Medizin, zu deren Herstellung eine seltene Lemurenart benötig wird, könne Mrs. Fowl retten. Eine Lemurenart, deren letzten Vertreter der junge Artemis Fowl Jahre zuvor gestohlen und an eine obskure Organisation verkauft hat. Nun sieht Artemis nur eine Chance: Er muss in die Vergangenheit reisen und den Plan seines jüngeren Ichs vereiteln, wenn er das Leben seiner Mutter retten will. Hilfe bei seinem verzweifelten Vorhaben findet er bei seinen Freunden aus dem Erdvolk, doch keiner von ihnen ahnt auch nur annähernd, auf was sie sich einlassen und welche gefährlichen Feinde in Vergangenheit und Gegenwart lauern …
Mit diesem neuen Band legt Eoin Colfer ein Highlight einer durchweg spannenden, ideenreichen und humorvollen All-Age-Fantasyreihe vor. Artemis Fowl gegen sein jüngeres, gewissenloses Alter ego antreten zu lassen, ihm sozusagen den Spiegel vorzuhalten, ist genial und macht einfach Spaß. Wie alle Bücher von Eoin Colfer zeichnet sich auch dieses durch seinen spritzigen Wortwitz und überraschende Wendungen aus. Das Buch macht Lust, Artemis‘ frühere Abenteuer noch einmal zu lesen und lässt auf weiter hoffen.
Wer schon die anderen fünf Bände von Eoin Colfer gelesen hat, wird Artemis Fowl – Das Zeitparadox lieben. Doch auch Leser, die noch keine Erfahrungen mir Artemis Fowl gemacht haben, werden alles gut verstehen.
Wie immer geht es um Artemis Fowl, den weltberühmte Meisterdieb. Gerade, als er sich mit seinem neuen Leben als normaler Teenager, und seinen zwei kleinen Brüdern angefreundet hat, wird seine Mutter krank. Zunächst halten es alle für eine normale Grippe, doch als sich ihr Zustand verschlechtert, will Artemis sie mit seiner, aus dem Zeittunnel gestohlener, Magie heilen. Doch im Gegenteil, er macht alles nur noch schlimmer. Keine Frage, ohne Hilfe vom Erdvolk kann er seine Mutter nicht retten.
Artemis findet heraus, dass die Medizin für seine Mutter nicht mehr existiert. Sie befand sich nämlich in dem Hirn eines ausgestorbenen Lemurs. Das letzte Exemplar dieser Tierart hat er selbst vor knapp acht Jahren umgebracht.
Von der Angst getrieben, das Erdvolk könnten seinen Hilferuf ablehnen, lügt er seine gute Freundin Holly Short an, die wegen ihres schlechten Gewissens nicht anders kann, als ihm zu helfen.
Gemeinsam reisen sie durch die Zeit, zu dem Zeitpunkt, an dem er als damals Zehnjähriger, den Lemuren an eine Gaunerbande verkaufen wollte.
Laut Artemis‘ Erinnerungen müsste sich alles ganz einfach abspielen. Doch der jüngere Artemis hat wohl seine Pläne geändert, denn es kommt alles anders, als Holly und der ältere Artemis es erwarteten.
So beginnt eine spannen Reise nach Marokko, und beide Artemisse müssen sich ganz schön was einfallen lassen, um ihre Pläne zu verwirklichen.
Doch nicht nur das. Durch den Zeittunnel ist Holly einige Jahre jünger geworden, Artemis allerdings älter. Und so muss Holly nicht nur gegen einen gerissen, jüngeren Artemis, sondern auch gegen ihre eigenen pubertären Gefühle kämpfen.
Als sich gerade alles zum Guten wendet, funkt noch jemand dazwischen: Opal Koboi. Die größenwahnsinnige Wichtelin hatte schon damals einen Plan mit dem Lemur und ließ sich nicht gerne dazwischenfunken.
Und selbst in der Zukunft lässt sie nicht davon ab…
Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, denn (wie immer) ist es voller Witz, Ironie, aber auch Spannung. Sehr gelungen sind die Momente, in denen Eoin Colfer den jüngeren und den älteren Artemis vergleicht.
Das Ende kommt unerwartet und überraschend. Das ganze Buch ist unvorhersehbar, denn immer wieder passieren Dinge, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hätte.
Obwohl die Geschichte immer wieder in unterschiedlichen Zeiten spielt, kann man leicht und ohne Probleme folgen.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist witzig und spannend zugleich, und fessel einen bis zum Ende.
Egal welchen Genre man bevorzugt, Artemis Fowl gefällt (fast) jedem und lässt ihn nicht mehr los.
Im 6. Teil der Fowl-Serie erkrankt die Mutter des inzwischen 14-jährigen Artemis an einer tödlichen Krankheit. Diese kann nicht einmal mit Hilfe der Magie von Artemis unterirdischen Freunden geheilt werden, sondern nur durch eine Medizin, die aus der Gehirnflüssigkeit einer bestimmten Lemuren-Art gewonnen wird. Da Artemis mit 10 Jahren den Tod des letzten Lemuren dieser Art verschuldet hat, muss er, um sine Mutter zu retten, mit der Elfe Holly Short in die Vergangenheit reisen und das Tier retten.Ihr Vorhaben wird jedoch immer wieder von Artemis jüngeren Ich vereitelt, da der den Lemuren fangen und verkaufen will, um Geld für die Suche nach seinem zu dieser Zeit noch verschollenen Vater zu bekommen.
Ich finde das Buch genauso spannend wie seine Vorgänger und für Fowl-Fans ein Muss. Zudem erfährt der Leser jede Menge Hintergrundinformationen über die ersten Bände, denn durch die Zeitreise werden natürlich die Handlungen der Figuren in der Vergangenheit beeinflusst bzw. manche Dinge nachträglich durch diese Zeitreise erklärt. Ich habe es in zwei Tagen verschlungen und hoffe natürlich auf eine Fortsetzung.
Das neue Artemis-Fowl-Abenteuer "Das Zeitparadox" ist gerade erschienen und genau so mitreißend und spannend wie die Vorherigen.
Artemis Fowl und die Unterwelt-Elfe Holly Short reisen durch einen Zeitkanal in die Vergangenheit, um eine seltene Lemurenart vor der Ausrottung zu bewahren. Die Reise ist notwendig, um in der Gegenwart das Leben von Artemis' schwer erkrankter Mutter zu retten. Der Lemur soll von einem gefährlichen Verbrecher an eine Gangsterbande verkauft werden. Dieser Verbrecher ist kein anderer als – Artemis Fowl.
Artemis kämpft also gegen sein acht Jahre jüngeres Alter Ego – dieser Kniff von Eoin Colfer ruft dem treuen Leser die Entwicklung des Artemis Fowl ins Gedächtnis zurück und bietet neben einigen ungeahnten Wendungen manche Gelegenheit zum Schmunzeln.
Das Buch lässt sich wie seine Vorgänger schnell und flüssig lesen und schließt beinahe nahtlos an das vorhergehende Abenteuer „Die verlorene Kolonie“ an.
Fazit: Für alle Artemis-Fowl-Fans ist dieses Buch ein Muss, für diejenigen, die noch Fan werden wollen, ein grandioser und intelligenter Lesespaß.
Artemis Fowl gehört jetzt zu den Guten, er lebt immer noch auf Fowl Manor mit seinen Eltern, Butler und seinen beiden kleinen Zwillingsbrüdern, von denen er sich nur zu gern nerven lässt. So beginnt der sechste Band der Serie. Doch dann erkrankt Artemis Mutter scheinbar unheilbar und Artemis muß Holly und Foaly um Hilfe bitten. Es stellt sich heraus, daß sie Angeline Fowl nur retten können, wenn sie in die Vergangenheit reisen, und eine Tat des damals 10järigen Artemis verhindern. Dabei sollte Artemis, wie bei Zeitreisen üblich keinen Kontakt mit seinem frühere Ich aufnehmen, um die Zukunft nicht zu verändern. Daß dies nicht so klappt, wie geplant, stellt sich schon in den ersten Sekunden in der Vergangenheit heraus. Und dann wird es richtig paradox...
Die Charaktere sind genauso liebevoll und detailliert beschrieben, wie in den vorhergehenden Bänden. Schön ist hier die Gegenüberstellung des älteren und verantwortungsvollen Artemis gegen den jüngeren, skrupellosen, der aber damals schon ein gutes Herz hatte. Außerdem treffen wir natürlich viele alte Bekannte wieder, auch wenn Butler für meinen Geschmack in diesem Band eine zu kleine Rolle hatte.
Da der junge und er alte Artemis jetzt quasi doppelt geniale Pläne schmieden, hat der Leser ziemlich zu tun, den Gedankensprüngen des Autors zu folgen. Erschwert wird dies auch noch von der fulminanten Action im letzten Drittel des Buches, das man einfach nur ein einem Zug lesen muß, so sehr wird man in die Handlung hineingesogen. Nach Abschluß des Buches bleibt nur zu sagen: Paradox aber absolut genial. Eoin Colfer hat sich mit dem sechsten Band nicht nur weiterentwickelt, sondern selbst übertroffen. Strotzen die ersten Artemis Fowl-Bände schon von genialen Coups und Plänen, so ist dieser mit den Verwirrungen der Zeitreise und der dadurch einstehenden paradoxen Logik, die im fünften Band nur angedeutet wurde, das Meisterstück! Und so langsam kommt der Gedanke auf, daß man nie genug von Artemis Fowl und seinen Abenteuern lesen kann, es geht immer noch besser!