Buchbotschaften
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Zum Inhalt:
Der Tag, an dem ein Asteroid auf dem Mond einschlägt, war der letzte Tag, an dem Mirandas Welt noch in Ordnung war. Danach ist alles anderes. Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüche zerstören ganze Städte, Staaten und töten Millionen von Menschen. Nahrungsmittel werden knapp, die Stromversorgung bricht zusammen, genau wie eigentlich die gesamte Zivilisation. Ab sofort muss Miranda um ihr Leben und das ihrer Familie kämpfen. Doch wird sie stark genug sein, der neuen Welt die Stirn zu bieten?
Meine Meinung:
Mich hat dieses Buch in jeder Hinsicht positiv überrascht. Denn eigentlich hatte ich eine Geschichte erwartet, die vom Aufbruch handelt, bei der man von Anfang an weiß, was die genaue, große Aufgabe, der Quest ist. Doch tatsächlich gibt es in diesem Buch nur ein einziges Ziel: Zu Überleben. Miranda ist keine Heldin, die die Dinge verändert, die die Welt verändert, die sich zur Aufgabe gemacht hat die Gesellschaft zu retten, allen zu helfen, sondern nur sich selbst und ihrer Familie das Überleben sichern will. Für sie schrumpft nach der Katastrophe ihre Welt jeden Tag ein wenig mehr, sodass sie mit ihrer Mutter, ihren beiden Brüdern und dem Kater, letztendlich alleine ist. Zweifel, Angst und Hunger sind ihre tagtäglicher Wegbegleiter, doch als Familie müssen sie dies alles ausstehen und zusammen agieren und können nur hoffen, dass es eines Tages wieder besser wird.
Es ist schön zu sehen, wie dick das Band in dieser Familie ist, das alles aushält und wohl das einzige ist, was sie alle retten könnte. Man selbst hat Angst um diese Leute, die Dinge erleben, die sich kein Mensch wirklich vorstellen kann. Und doch erscheint das Szenario so erschreckend real, dass es beängstigend ist und man unwiederbringlich darüber nachdenken muss, was man selbst in solch einer Situation getan hätte. So wird man aufgesogen von dieser Geschichte, kann sich nicht mehr von ihr losreißen, weil jeder Tag, den Miranda erlebt anders ist, neue Gefahren, Probleme aber auch Lichtblicke mit sich bringt. Das Ganze ist dann auch noch in einer wunderbar angenehm jugendlichen Sprache verpackt, die jedem gefallen dürfte, egal ob man jugendlich ist oder nicht.
Mein Fazit:
Spannung, unerwartete Wendungen und ein aufsaugender Schreibstil, lassen einen dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Die Welt wie wir sie kannten“ kann ich an alle empfehlen, die einen realistisch wirkenden Zusammenbruch der Zivilisation, durch Naturkatastrophen, „erleben“ wollen und die nicht erwarten, dass die Welt von einer Heldin gerettet wird.
Titel: Die Welt, wie wir sie kannten
Autor: Susan Beth Pfeffer
Genre: Sciene Ficition
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 410
Verlag: Carlsen
Preis: 17,90 €
Inhalt:
Von einem Tag auf den anderen ändert sich das Leben von Miranda und ihrer Familie schlagartig. Die Welt beginnt, sich zu verändern. Das Wetter spielt verrückt. Das Leben, wie Miranda es gewohnt war, ist nun nicht mehr möglich. Das alles nur, weil der Mond aus seiner Umlaufbahn geraten ist, und nun näher an der Erde ist. Am Anfang geht es Miranda im Vergleich zu den anderen noch relativ gut. Ihre Familie hat zu essen und zu trinken, doch als dann auch ihre Familie beginnt das Essen zu rationieren, stellt sich die Frage, wer am Ende überlebt und wer nicht. Wird sie durchkommen?
Schreibstil:
Der Schreibstil ist ganz in Ordnung. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste. Dies ist neutral zu bewerten.
Story:
Die Story passt sich dem derzeitigen Science Fiction- Wahn an, der mit 2012 erst so richtig begann. Es kommen weder Aliens oder etwas derartiges drin vor, sondern spiegelt viel mehr die Möglichkeiten für menschliche Zukunft wieder. Realistisch und realitätsnah vor allem wird die Story wiedergegeben.
Fazit:
Dieses Buch gefiel mir alles in allem eigentlich ganz gut, doch ich hatte irgendwie mehr erwartet, nachdem ich bereits viele Bücher aus diesem derzeit sehr beliebten Genre gelesen habe.
Zum Inhalt:
Ein Meteorit trifft den Mond und der unerwartet heftige Einschlag bringt ihn aus seiner Umlaufbahn. Dadurch gerät auch auf der Erde die Natur aus dem Gleichgewicht, der Einfluss des Mondes auf die Gezeiten verursacht Tsunamis, Überschwemmungen... in der weiteren Folge geschehen Erdbeben, Vulkanausbrüche, durch die Vulkan asche verfinstert sich die ganze Welt...
Der Leser verfolgt das unheimliche Geschehen durch das Tagebuch der Jugendlichen Miranda. Sie und ihre Familie sind in Pennsylvania nicht direkt durch die Katastrophen betroffen, aber schnell stellen auch sie fest, dass ihre Welt sich für immer verändert hat!
Meine Meinung:
Das Buch kommt größtenteils ohne grausige Katastrophenbeschreibungen aus, das Grauen wird hier eher unterschwellig beschrieben. Die Ohnmacht und Unfähigkeit, etwas gegen derartige Katastrophen zu tun, wird hingegen nur allzu real dargestellt.
Erst letztes Jahr haben wir alle erlebt, wie ein Vulkanausbruch auf einer scheinbar weit entfernten Insel wie Island zumindest den Luftverkehr auf der halben Welt lahmgelegt hat - wenn man sich das multipliziert mit allen aktiven und inaktiven Vulkanen auf der Welt vorstellt, wird es ganz schnell ganz finster um uns herum!
Auch die Beschreibung des Verhaltens der Menschen fand ich durchaus vorstellbar - die einen suchen ihr Heil in der Flucht (nur wohin bei einer weltweiten Katastrophe?), die anderen igeln sich ein und hoffen das Beste... man überlegt sich unwillkürlich, was man selbst tun würde?
Das Ende war mir persönlich etwas zu aprupt, aber trotzdem bekommt dieses Buch von mir die Höchstwertung!
Ich hab das Buch mittlerweile auch endlich gelesen. Und ich fand es genauso super spannend wie schon die Leseprobe. Es wird überhaupt nicht langweilig, im Gegenteil, es wird immer spannender und man möchte sofort wissen wie es weitergeht - das bewirkt, dass zumindest ich das Buch kaum aus der Hand gelegt habe.
Ich denke sooo unwahrscheinlich das so etwas passieren könnte ist es alles gar nicht, auch wenn es in dem Buch reine Fiktion ist, so denke ich doch, dass dies irgendwann Realität werden könnte.
Ich find es gut, dass es ein Buch für Jugendliche gibt, was sich mit so einer Katastrophe beschäftigt, sonst kommt mir das eher aus Filmen bekannt vor wie z.b. The day after tomorrow. Wobei es hier natürlich noch anders zugeht als in dem Film, schon allein weil es ein anderes Unglück ist was eintritt.
Das Buch ist so geschrieben, dass man sich alles haargenau vorstellen kann, dabei wird einem an der ein oder anderen Stelle doch schon recht unheimlich zumute keine Frage.
Schon allein weil wir in einer Welt voll Technik und Abhängigkeit leben - früher wäre so ein Szenario für die Menschen vielleicht noch ein bisschen einfacher gewesen, aber in unserer heutigen Zeit ist es einfach unvorstellbar und sehr Angst einflößend. Plötzlich ist alles anders, und man kann rein gar nichts dagegen tun, außer versuchen so gut es geht damit zu leben.
Am 18. Mai versammeln sich alle Bewohner der Straße, in der die 16-jährige Miranda mit ihrer Familie lebt, vor ihren Häusern. Um 21.37 Uhr soll ein Asteroid auf dem Mond einschlagen. Alle fiebern dem Ereignis schon tagelang entgegen, die Gemeinschaft auf den Straßen ist in Feierstimmung. Familien sitzen mit ihren Freunden auf der Veranda, ausgerüstet mit Ferngläsern und Teleskopen.
In dem Moment, in dem der Asteroid den Mond trifft, reisst die Stimmung schlagartig ab...Miranda hört panische Schreie, Mütter rufen nach ihren Kind und schicken sie ins Haus. Als Miranda zum Himmel blickt traut sie ihren Augen nicht: der Mond hängt schief am Himmel, ist der Erde nun viel näher als noch vor der Kollission, so nah, dass Miranda jeden einzelnen Krater des Mondes mit bloßem Auge erkennen kann.
Anfangs scheint sich nur das Aussehen des Mondes geändert zu haben, doch schon bald verändert sich das Wetter dramatisch. Gefährliche Gewitter mit tornadoähnlichen Sturmböen werden zum Alltag, das gesamte Klima im Bundesstaat Pennsylvania steht völlig Kopf.
Mirandas Mutter, Laura, erkennt den Ernst der Lage und nimmt die Warnungen der Meterologen ernst. Diese behaupten, die veränderte Umlaufbahn des Mondes habe zur Folge, dass sich die Gezeiten völlig verändern und schon bald mit tödlichen Tsunamis und Schlimmeren zu rechnen sei.
Laura begibt sich mit ihren Kindern in den nahgelegenen Supermarkt. Schon von Weitem entdeckt Miranda die panischen Mitbürger, die wie Wahnsinnige Geschäfte plündern und sich mit Nahrungsmitteln und allem, was man zum Überleben brauchen könnte, eindecken.
Hält Miranda ihre Mutter anfangs noch für völlig verrückt, weil diese sogar massenweise Thermounterwäsche kauft, obwohl doch gerade noch Frühling ist, so muss sie doch schon schneller als ihr lieb ist feststellen, dass sie bald mit ihrer gesamten Familie ums bittere Überleben kämpfen muss. Die Welt scheint unterzugehen...
In Tagebuchform beschreibt die Protagonistin Miranda die Zeit vor und nach dem Einschlag des Asteroiden auf dem Mond.
Geht es anfangs noch um ihr Schulleben und um ihre Familiensituation, so ändert sich die gesamte Atmosphäre des Buches durch das Ereignis am 18. Mai schlagartig. Durch dramatische, hochspannende und gleichzeitig auch tieftraurige Beschreibungen kann man überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen.
Miranda beschreibt ausführlich die Lebensumstände, in der sie sich mit ihrer Familie befindet und darüber hinaus ihre Gefühle, die sich oft nicht nur auf ihre Ängste eines nahenden Weltuntergangs beschränken.
Besonders ergreifend wird die Beziehung zwischen Miranda und ihren Geschwistern Matt und Jon beschrieben, die in jeder Situation versuchen, sich gegenseitig zu beschützen und das Überleben der Familie zu sichern.
Im Gegensatz zu gängigen Hollywoodfilmen, die sich mit Katastrophenszenarien auseinandersetzen, hebt sich 'Die Welt, wie wir sie kannten' besonders dadurch hervor, dass die Geschichte auf rasante Actionbeschreibungen oder ähnliches verzichtet. Das Besondere an dem Buch ist, dass es durchgängig äußerst emotional und authentisch geschrieben ist und durch schlichte Alltagsbeschreibungen, die trotzdem unglaublich bewegend und nervenaufreibend sind, von sich überzeugt. Des Öfteren habe ich alles um mich herum völlig vergessen und hatte selbst das Gefühl, dass ich schnell zum nächsten Supermarkt gehen sollte, um mich mit Konservendosen und tonnenweise Mineralwasser eindecken sollte, so sehr hat mich die Geschichte um Miranda und ihre Familie in den Bann gezogen.
Der Roman verdeutlicht, dass es in lebensbedrohlichen Situationen äußerst wichtig ist, dass man zu seiner Familie hält und man mit der Hilfe und der Liebe seiner Verwandten auch schlimmste Probleme meistern kann.
Fazit: 'Die Welt, wie wir sie kannten' ist ein toller Jugendroman. Er bewegt, geht unter die Haut und ist durch die Tagebucheinträge der Protagonistin spannend und emotional zugleich.
Susan Beth Pfeffer ist mit "Die Welt, wie wir sie kannten" ein fantastischer Jugendroman gelungen, der wohl auch Leser und Leserinnen jenseits der Zielgruppe der ab 14-Jährigen ansprechen könnte! Mögen die Tagebucheinträge der Protagonistin Miranda auch erst noch belanglos wirken, spätestens als die Katastrophe allmählich ihr volles Ausmaß annimmt, kann man sich nicht mehr losreißen. Und ganz unweigerlich drängt das Mädchen einem die Frage nach dem "Wie würdest du reagieren?" auf. Was würde man selbst tun, wenn plötzlich so alltägliche Dinge wie ein Toastbrot mit Butter oder eine warme Mahlzeit und frisch gewaschene Wäsche zur Seltenheit werden und es ums nackte Überleb geht? Die Autorin vermischt diese Existenzängste mit zutiefst menschlichen Gefühlen. Immer muss Miranda sich um ihre Mutter, Brüder und den Vater sorgen. Bei ihrem kleineren Bruder geht das sogar soweit, dass die ganze Familie zu hungern beginnt, nur um ihm eine Zukunft zu ermöglichen.
Dieser Roman geht an die Substanz und lässt sich nicht ignorieren. Ich finde sogar, dass ihn jeder gelesen haben sollte. Als eine gute Freundin mir vor ein paar Wochen von dem Buch vorgeschwärmt hat und gar nicht mehr aufhören wollte mit den Lobeshymnen, habe ich das noch mit einem Lächeln abgetan. Aber sie hat recht! Dieser Roman ist mit Abstand das Beste, was ich in den letzten paar Monaten gelesen habe. Da reicht sonst auf jeden Fall kein weiterer Jugendroman ran.
Die Figuren haben mir insgesamt sehr gut gefallen, da sie alle nachvollziehbar handeln und trotz der Erzählung, die aus Mirandas Perspektive geschieht, größtenteils an Farbe gewinnen. Das gilt besonders für Mirandas Brüder und die Mutter, die mit ihr gemeinsam die Zeit nach der Katastrophe durchmachen. Die anderen Figuren bleiben eher auf Distanz, obwohl mich besonders das Schicksal der alten Frau, die anfangs noch gemeinsam mit Mirandas Familie ums Überleben kämpft, sehr gerührt hat.
Insgesamt ein gefühlvoller, fesselnder Roman, der unheimlich Lust auf mehr macht!
Es beginnt wie ein großes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen möchte: ein Meteorit soll auf dem Mond einschlagen. Als sich alle Anwohner aus Mirandas Stadt auf den Straßen versammeln um diesen aufregenden Moment zu beobachten, ahnt noch keiner welche Folgen der Einschlag um 21.37 Uhr an diesem 18. Mai haben wird. Denn etwas läuft nicht so, wie es vorher gesehen wurde: anstatt eines harmlosen Schauspiels, werden die Menschen Zeuge davon, wie der Meteorit den Mond aus seiner Umlaufbahn wirft und ein ganzes Stück näher an die Erde drängt. Bedrohlich wie ein Mahnmal steht er am Himmel und kündigt an, was danach kommt. Die Welt, wie sie einmal war, hört auf zu existieren.
Durch die veränderte Distanz des Mondes zur Erde wird das gesamte Gleichgewicht der Gezeiten und Natur aus den Fugen gehoben und Naturkatastrophen suchen jeden Ort der Welt heim. Tsunamis, Hurrikanes, Schneestürme, Vulkanausbrüche… von heute auf morgen ändert sich alles.
Mirandas Mutter begreift schnell den Ernst der Lage und fährt mit ihren Kindern und ihrer Nachbarin zum Supermarkt um sich mit Konserven und allem Wichtigen einzudecken. Aber wie können ein paar Konserven reichen um 4 Menschen über lange Zeit zu ernähren?
Das Buch besteht aus Tagebucheinträgen von Miranda und erzählt uns eine Geschichte, die man nicht glauben will und doch muss, weil es einfach zu realistisch, zu möglich erscheint. Man wird in die Geschehen direkt hineingeworfen weil man alles durch die Augen des 16-jährigen Mädchens sieht und wirken die ersten Seiten noch wie ein Abenteuerroman, so ändert sich die Stimmung schnell hin zu einer handfesten Katastrophe. Ohne Strom und mit nur begrenzten Nahrungsvorräten muss die Familie zu Recht kommen und als auch noch die Temperaturen rapide sinken, da Vulkanausbrüche den Himmel verdunkeln, wird es zu einem schweren Kampf ums Überleben.
Als Fan von Katastrophenfilmen, war ich gespannt wie ein Jugendbuch ein solches Thema verarbeitet. Und wer hätte das gedacht? – Ich war noch von keinem Film so mitgenommen, wie von diesem Buch. Zwischendurch hätte ich es sogar am liebsten einfach zur Seite gelegt weil es mir so an die Nieren ging zu lesen, wie die Situation für Miranda, ihre Mutter und ihre beiden Brüder Matt und Jon immer schlechter wird. Die Ungewissheit, was mit Familienangehörigen passiert ist, der Verlust von vielen Menschen die sie kannten und liebten und die ständige Bedrohung ebenfalls zu verhungern, zu erfrieren oder von einer Krankheit dahingerafft zu werden, war wirklich schlimm zu lesen. Nicht falsch verstehen: Schlimm in dem Sinne, das es mich sehr berührt hat und ich – wohl aufgrund der Ich-Perspektive in der das Buch geschrieben ist – absolut alles nachempfinden konnte. Susan Beth Pfeffer hat mit „Die Welt wie wir sie kannten“ ein Buch geschrieben, das gleichermaßen verstört sowie Hoffnung gibt, denn es erzählt auch wunderschön davon, wie wichtig die Familie ist und was im Leben eigentlich zählt. Manchmal merkte man dem Buch den „Jugendroman“ schon an, aber nachdem ich das Buch nun beendet habe, würde ich es fast als zu heftig für (junge) Jugendliche einstufen. So glaubwürdig und erschreckend wie auch alles geschildert wird, genauso viel beschreibt das Buch aber auch die Liebe zum Leben und den Willen zu überleben.
Was bleibt mir noch anderes zu sagen als: Packend, verstörend und absolut lesenwert für alle, die sich für Endzeitszenarien interessieren und auch nach der Lektüre mit einem ungutem Gefühl in der Magengegend leben können.
Als kleinen Tipp kann ich noch sagen: Auf Englisch ist schon ein 2. Band erschienen („The Dead and the Gone“), der die Geschichte einer anderen Familie erzählt und im April soll der 3. Band herauskommen („This World we lived in“), in dem die beiden Familien aus den ersten Büchern auf einander treffen.
Ich habe das Buch hier zwar nicht gewonnen, es aber tortzdem gelesen und war schwer begeistert.
Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, weshalb ich das Buch auch in 2 Tagen durch hatte.
Es geht um die 16jährige Miranda. Sie und ihre Familie verfolgen eines Abends den Einschlag eines Kometen auf dem Mond. Wenig später melden Bundesstaaten teils schwere Überschwemmungen.
Der Mond wurde aus seine Umlaufbahn geworfen ! Nach und nach passieren immer mehr Naturkatastrophen, neben Überschwemmungen gibt es nun auch Vulkanausbrüche, die den gesamten Himmel verdunkenl, so dass die Temperaturen drastisch sinken.
Das Buch von Susan Beth Pfeffer ist im Tagebuchformat aus der Sicht von Miranda geschrieben. Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, weil nicht die Katastrophen an sich im Vordergrund stehen sondern eher dass alle zusammen sind und dass es genug Wasser und Lebensmittel gibt.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da es sehr realitätsnah geschrieben ist und man sich gut in die Lage von Miranda und ihrer Familie hineinversetzen kann. Eines der besten Bücher seit langem!
In dem Buch „Die Welt wie wir sie kannten“ der amerikanischen Autorin Susan Beth Pfeffer, geht es um Miranda und ihre Familie, die versuchen nach einem Asteroideneinschlag auf dem Mond, weiterzuleben.
Miranda und ihre Familie beobachten gespannt wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch es kommt ganz anders als erwartet. Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geschleudert und rückt der Erde ein ganzes Stück näher. Die Auswirkungen sind verheerend, denn dadurch verändert sich die Welt, wie wir sie kannten.
Susan Beth Pfeffers Buch ist aus der Sicht der 16jähriden Miranda geschrieben, die ihrem Tagebuch berichtet, wie die Welt sich verändert. Es ist einfach nur erschreckend, denn die Handlung erscheint dermaßen real, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Einerseits möchte man wissen was als nächstes geschieht, denn oft bekommt man das Gefühl, schlimmer geht’s nicht (man merkt: Oh doch, es geht noch schlimmer…) und andererseits wachsen einem die Figuren sehr ans Herz, denn man kann sich stark mit ihnen identifizieren. Sie sind keine Helden und benehmen sich auch nicht so, ganz im Gegenteil auch Fehler und schwache Momente werden beschrieben, die die Figuren meist nur sympathischer machen. Die Atmosphäre wird zunehmend bedrückender, denn die ganze Familie steht der Situation hilflos gegenüber und immer wieder keimte in mir die Frag: Was würde ich tun? Solch ein Szenario quasi mitzuerleben ist schon schockierend, denn wer sagt, dass es uns nicht eines Tages genauso gehen wird?
Ich persönlich fand die Schreibweise sehr angenehm. Susan Beth Pfeffer schreibt recht umgangssprachlich, was für Kinder und Jugendliche vermutlich sehr angenehm zu lesen ist.
Mein Fazit: Ein Kinder- und Jugendbuch, das es sich (auch für Erwachsene) zu lesen lohnt, denn dem Leser wird bewusst, wie gut wir es doch haben (in Bezug auf Essen, Wärme etc.)und das jeder Tag der letzte sein könnte…
Die Welt, wie wir sie kannten
In dem Roman „Die Welt, wie wir sie kannten“ erzählt Susan Beth Pfeffer von dem Verhalten einer Familie im Weltuntergangsszenario.
Miranda ist eine ganz normale Jugendliche, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zusammen in den USA wohnt.
Sie ist von dem ganzen Gerede über den angekündigten Meteoriteneinschlag genervt und kann nicht verstehen, warum sich alle so dafür interessieren. Zu allem Überfluss erwarten auch noch die Lehrer sämtlicher Fächer, dass sie einen Aufsatz über die Vorgänge schreibt.
Doch der Einschlag ist nicht so harmlos, wie von Experten vermutet wurde: Der Mond kommt dichter an die Erde heran. Die Auswirkungen davon bestehen aus Naturkatastrophen und, dass die weltweite Versorgung zusammen bricht.
Auch das Leben von Miranda ändert sich von Grund auf: keine Schule, kaum noch Kontakt zu Freunden und das Wichtigste ist die Familie.
Beth Pfeffers Schreibstil ist sehr einfach und Angenehm zu lesen.
Das Buch ist in Form von Tagebucheinträgen von Miranda geschrieben und so kann man sich gut in sie hineinversetzen.
Der Anfang des Buches ist leider ziemlich langweilig, da dort Dinge über Mirandas Alltagsleben beschrieben werden, die ziemlich uninteressant und überflüssig sind.
Den Teil vor dem Meteoriteneinschlag hätte man ruhig verkürzen können, denn ich habe schon die Lust aufs Weiterlesen verloren gehabt.
Doch dann kam endlich der interessantere Teil. Gleich nachdem sich der Mond der Erde genähert hat, versucht die Familie Verwandte zu erreichen, doch dass Telefonnetz ist zusammengebrochen und auch die meisten Fernsehsender sind nicht erreichbar, so ist es sehr schwer, Informationen über das Geschehen zu bekommen. Mirandas Mutter legt kurz darauf einen großen Essensvorrat an. Wie sich später herausstellt, ist dies eine sehr kluge Entscheidung gewesen, denn schon bald bricht die Versorgung komplett zusammen. Die Familie kann nur dank ihres vorausschauenden Handelns überleben. Auch wegen anderer Punkte scheint sie die Heldin des Buches zu sein: Sie isst immer weniger, um ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, zu überleben. Sie würde nie zögern, sich selbst zu opfern, wenn dafür ihre Kinder weiter leben könnten.
In der Not wächst die Familie immer enger zusammen und Mirandas kleiner Bruder scheint in wenigen Wochen erwachsen zu werden. Immer wenn ein Familienmitglied kurz vorm Aufgeben ist, helfen die anderen ihm, wieder Mut zu fassen.
Besonders beeindruckend finde ich, dass die Familie versucht eine Art Alltag in dem allgegenwärtigen Chaos zu finden. Sie versuchen Feste wie Weihnachten zu feiern und jeder gibt sich Mühe irgendwoher Geschenke zu besorgen, um den Tag zu ehren.
Trotz der schlimmen Situation gibt es auch immer wieder hoffnungsvolle Augenblicke und sie haben auch oft Spaß. So nenne sie Augenblicke, in denen es ausnahmsweise einmal Strom gibt „Stromeinfall“.