Zwischen Licht und Finsternis Buchbotschaften

Buchbotschaften

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Zwischen Licht und Finsternis
von Lucy Inglis
http://www.amazon.de/Zwischen-Licht-Finsternis-Lucy-Inglis/dp/3551520801...

400 Seiten, erschienen im Chicken House Verlag und erhältlich für 19,99€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 5,5 von 10 Punkte
Schreibstil: 7,5 von 10
Insgesamt: 6 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In diesem Buch geht es um die sechzehnjährige Lily, die im heutigen London lebt, das ungewöhnliche Hobby Hacken hat und eines Tages aus heiterem Himmel von einem zweiköpfigen Hund angegriffen wird. Ein geheimnisvoller Typ namens Regan rettet sie und als sie von ihm eine Erklärung für den seltsamen Hund fordert, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt. Lily erfährt, dass es Magie und übermenschliche Wesen gibt und dass London eine Katastrophe bevorsteht, mit der sie selbst irgendetwas zu tun zu haben scheint und die sie angeblich auch verhindern kann.
Gemeinsam mit Regan flieht sie nun vor „der Agentur“ und findet allmählich heraus, was deren Pläne sind und was ihre lange verschollene Mutter damit zu tun hat.
Was sich mit dem Klappentext als relativ stereotypische Urban-Fantasy präsentiert, stellt sich am Ende auch als solch eine heraus. Die ersten Seiten des Buches dagegen fesseln mit einer sympathischen Protagonistin, die ziemlich schnell auf ziemlich seltsame Kreaturen stößt und dafür von Regan, den sie durch diese Kreaturen trifft, nur stückweise Informationen bekommt. Erst im Laufe der Zeit versteht Lily diese Welt immer besser – leider hat sich für mich als Leser nicht alles so erschlossen wie für Lily. Mal ist das Chaos die größte Bedrohung, dann wird wieder die Agentur ins Spiel gebracht. Selbst nach zwei Dritteln des Buches habe ich noch nicht verstanden, um was genau es jetzt geht und gegen was Lily und Regan kämpfen außer den mörderischen Wesen, denen sie begegnen.
Mochte ich Lily zunächst, so hat sich das relativ schnell geändert. Sie ist anfangs ziemlich neugierig, fast nervig, was ich noch tolerieren konnte, allerdings entpuppt sie sich zudem noch als naiv. Ihre Handlungen konnte ich immer weniger nachvollziehen und dadurch, dass für mich alles zunehmend absurder wurde, konnte ich mich nicht mehr auf die Geschichte einlassen.
Regan ist der typisch geheimnisvolle, undurchsichtige, irgendwie gefährliche und gleichzeitig attraktive männliche Part der Story, was mir anfänglich ganz gut gefallen hat, doch die Liebesgeschichte der beiden hat mich nicht überzeugt. Die Situationen, in denen sie sich „näherkommen“, waren eher seltsam und peinlich als süß und wirkten auf mich recht konstruiert.
Allgemein waren die Wendungen relativ vorhersehbar, da es – wie schon erwähnt – sich als typische Urban-Fantasy herausstellt, das Ende hingegen war ziemlich komisch. Beide „Probleme“, die es am Ende offenbar zu lösen galt, konnten für meinen Geschmack recht einfach aus dem Weg geschafft werden.
Bei diesem Buch haben mir leider nur die ersten fünfzig Seiten und der Stil wirklich gut gefallen. Letzterer war einfach zu lesen, aber nicht zu anspruchslos, genau richtig für ein fantastisches Jugendbuch.

Eine mittelmäßige Geschichte, deren Sinn sich mir beim Lesen nicht völlig erschlossen hat. Wer eine weitere Version von „scheinbar gewöhnliches Mädchen stellt fest, dass ihre Umgebung nicht ganz so normal und ungefährlich ist wie sie dachte und ein heißer, seltsamer Typ zeigt ihr diese Welt“ lesen möchte, wird hier fündig. Der Schreibstil jedenfalls ist gut und flüssig zu lesen, insgesamt ist er das Beste an diesem Buch.


Bei Fantasybüchern bin ich immer etwas vorsichtig, da ich schon zu oft von manch einer solchen Geschichte enttäuscht wurde. Diese aber hat mich direkt angesprochen, da der Klappentext ein gewisses Mysteryfeeling auslöste.
Doch muss man sich erst einmal in die Welt von Lily und ihrem Vater einlesen.
Lily hat gerade Schulferien und hilft ihrem Vater mit ihren Hackerfähigkeiten Hinweise für seine Mandanten zu finden und diese somit vor einer Verurteilung zu bewahren. So gerät sie eines Tages in ein London, das ihr bis Dato unbekannt war. Denn dort gibt es nicht nur Menschen und Wesen, die ihr bekannt sind. In einer Gasse steht ihr plötzlich ein Hund mit zwei Köpfen gegenüber und greift sie an.
Sie erwacht schwerstverletzt in einer Wohnung, neben einem Fremden. Regan hat ihr Leben gerettet, aber nicht nur deswegen fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Er will Lily eigentlich nur schnell loswerden, sie aber lässt sich nicht abschütteln. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem verschwundenen Mädchen und Lily entdeckt immer mehr Wesen, die nicht menschlich scheinen. Doch jedes Mal wenn sie an Regans Seite ist, gerät sie mehr in Gefahr und taucht Zuhause mit schweren Verletzungen auf.
Als aber klar wird, dass sie irgendwie mit Regan verbunden ist und Gefahr für die Stadt droht, will sie helfen. Dadurch wird sie zu einer Gejagten, die schnell begreifen muss, dass auch in ihrer Familie viel mehr Geheimnisse liegen...

Anfangs war ich etwas unsicher ob mir die Geschichte wirklich gefallen würde. Lily reagiert alles andere als erschrocken auf die nicht menschlichen Wesen in ihrer Umgebung und zeigt keinerlei Reaktion die man erwarten würde. Sie scheint alles so hinzunehmen und dies fand ich irgendwie unpassend. Liest man weiter, bleibt dieses Gefühl auch weiter im Hinterkopf. Gleichzeitig möchte man aber wissen, was da eigentlich passiert. Es gibt viele verschiedene Arten von Wesen in der Geschichte, die aber so gut beschrieben werden, so das man nicht durcheinander kommt.Die Eigenschaften sind schön beschrieben und individuell an jeden Charakter abgepasst.

Diese fantastische Geschichte baut sich nach und nach auf und entwickelt sich spannend. Sie schwankt zwischen einer spannenden Jugendgeschichte mit Einflüssen von Fantasy und Mystery. Gleichzeitig ist sie aber auch eine Familiengeschichte in die eine sanfte Liebesgeschichte mit hineinspielt. Viel auf einmal, das aber gut zusammen spielt.

Als London-Fan kennt man ein paar der genannten Plätze und ist daher immer gespannt wo man in der nächsten Szene landen wird.
Der Schreibstil fließt dahin und auch wenn viele Szenenwechsel und viele Figuren enthalten sind, findet man sich immer zurecht.
Die anfänglichen Zweifel aber lassen sich auch im Laufe der Geschichte nicht weglesen.

Auch wenn am Ende sehr spannende Szenen folgen und mir dies sehr passend erscheinen, lässt mich die Geschichte nicht 100% überzeugt zurück. Ich denke hier hätte noch etwas mehr herausgeholt werden können. Mehr Gegenwille eines Menschen an diese Wesen zu glauben z.B.

Eine Geschichte die mit einem Buch abgeschlossen ist und somit nichts künstlich in die Länge zieht, aber eben nicht in jeder Sicht glaubhaft nachvollziehbar ist.


Inhalt des Buches:
Lilys Leben war noch nie normal. Während andere Mädchen ihres Alters Popstars anhimmeln, beschäftigt sie sich mit Informatik, Zahlen, Daten, Codes, arbeitet als Undercover-Ermittlerin für ihren Vater und ist gerne einmal allein mit Kapuzenpulli und Jeansjacke auf den Straßen von London unterwegs. Dass ihre Mutter ihr eine extrem seltene Blutgruppe vererbt hat und seit ihrer Geburt spurlos verschwunden ist, gerät dabei fast in den Hintergrund.
Dachte Lily bis dahin.
Doch dann gerät sie in bisher ungekannte Gefahren, als Lily plötzlich einer Bandogge gegenübersteht, die sie fast zerfleischt – wenn dieser große Fremde sie nicht gerettet hätte. Regan. Lily spürt sofort: Irgendetwas stimmt mit diesem Kerl nicht – und heftet sich von da an an seine Fersen.
Was Regan ihr daraufhin zeigt, ist unglaublich: eine Parallelwelt zu unserer, mit Drachen, Bandoggen und vielen anderen magischen Geschöpfen. Wesen zwischen Licht und Finsternis. Jedoch ist das Gleichgewicht zwischen ihrer und unserer Welt seit längerem gestört, das Chaos breitet sich aus und bahnt sich einen Weg durch London. Regan braucht dringend Hilfe im Kampf gegen die bösen Machenschaften finsterer Mächte.
Ob Lily der Schlüssel dazu ist?...

Meine Meinung:
Lily und Regan sind einem von Anhieb an sympathisch und man kann nicht anders als mit den Protagonisten mitzufiebern und sie auf ihren Abenteuern zu begleiten.
Leider fehlt ab und zu an manchen Stellen die Spannung und an anderen wiederum überschlagen sich die Ereignisse, sodass man fast kaum mehr mitkommt. Auch die Auflösung am Schluss lässt etwas an Glanz fehlen.
Mein Fazit: Tolle Charaktere, interessante Idee, nur manchmal nicht ganz flüssig.

Allgemeine Daten:
Titel: Zwischen Licht und Finsternis
Originaltitel: City of Halves
Seitenzahl: 398
Preis: 19,99€
Verlag: Carlsen Verlag
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
übersetzt von Ilse Rothfuss
ISBN: 978-3-551-52080-7
Empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren


Lily lebt mit ihrem Vater in London. Sie ist ein Computergenie, er ist Anwalt. Gemeinsam kämpfen sie gegen Menschenhändler, betrügerische Konzerne und anderen Abschaum. Als Lily eines Tages von einem zweiköpfigen Hund angegriffen wird, lernt sie Regan kennen. Er ist ganz anders, als die Jungen die sie aus der Schule kennt, und er zeigt Lily eine andere, dunkle und mysteriöse Seite von London. Lily bekommt schon bald zu spüren, dass die Sache mit dem Hund erst der Anfang war...

Als Lucy Inglis an einem Wintertag vor der St Paul's Cathedral stand, ist ihr ein zartes, blasses Mädchen mit wunderschönen Haaren aufgefallen. Dieses Mädchen wurde für sie zu "Lily", und die Geschichte die sie für ihre Lily erfunden hat ist ein bisschen magisch, romantisch, lustig, aber auch sehr finster und bedrohlich- darum passt der Titel "Zwischen Licht und Finsternis" auch perfekt zum Inhalt.

Leider konnte ich aus privaten Gründen nicht am Ball bleiben und musste das Buch immer wieder für längere Zeit zur Seite legen, was wirklich schade war, denn die Autorin beschreibt sehr anschaulich, besonders die düsteren Abschnitte sind ihr schaurig gut gelungen. Ich weiß nicht, ob es an den Lesepausen lag, dass der Funke bei mir nicht so ganz übergesprungen ist. Aber trotz der coolen Charaktere und der eindrucksvollen Kulisse, hat mir irgendetwas in der Geschichte gefehlt. Das Ende ist offen genug für eine Fortsetzung, es wäre aber auch nicht dramatisch, wenn es keine geben würde.

Fazit: Hier trifft das Licht auf die Finsternis, Lily trifft Regan und seine ganze unglaubliche Welt, außerdem gibt es noch eine seltsame/seltene Blutgruppe, einen dunklen Verfolger und ein wenig Herzklopfen. Ich fand die Geschichte unterhaltsam und würde 3,5 von 5 Sternen vergeben.


Ich liebe dieses Cover sehr, wirklich es ist wunderschön gestaltet, mit diesem Mädchen mit den roten lockigen Haaren und der Fledermaus.
Auch schön ist das es gleich auf das Buch draufgedruckt ist und nicht ein Einband ist der schnell und einfach einreisbar ist.

Nun zum Buch:
Ich bin etwa auf Seite 200, und kann mich nicht wirklich zum weiterlesen aufraffen. Nicht das es nicht gut geschrieben ist, ist es schon. Aber das Ragen ihr sofort alles sagt finde ich etwas unwarscheinlich und unglaubhaft. Sonst gefällt mir Lily noch ganz gut aber hin und wieder finde ich sie nervig.

Ragen finde ich unglaublich interessant und mag ihn. Ich werde diese Rezension vollenden wenn ich mich endlich wieder dazu aufgerafft habe das Buch zu ende zu lesen.

(Ich weis diese Rezi kommt später als üblich)


Zunächst hier nochmal die Inhaltsangabe:
Lily Hilyard ist 16 Jahre alt und ein wahres Genie in Sachen Computer, Hacken und Technik. Sie lebt mit ihrem Vater in London und hilft ihm oft, auf nützliche, wenn auch illegale Weise Informationen zu sammeln, damit ihr Vater diese vor Gericht gegen korrupte Konzerne und Menschenhändler verwenden kann.
Als Lily einem Hinweis nachgeht, trifft sie auf Regan, der sie vor einem magischen Wesen rettet und sie somit in eine vollkommen andere Welt in London führt. Dort geht es in letzter Zeit drunter und drüber, da das Universum aus dem Gleichgewicht geraten ist. Durch eine Prophezeiung wird Lily eröffnet, dass sie die einzige ist das Chaos beende kann. Aber es stellen sich noch viele Fragen: Inwiefern steckt die Regierung dahinter? Wieso verschwinden so viele Wesen? Was verschweigt Regan ihr? Und was haben die Ereignisse mit Lily und ihrem Blut zu tun?

Meine Meinung:
Wie bereits in meiner Bewerbung als Buchbotschafter erwähnt, finde ich das Cover gut gemacht. Der Blick wird sofort von dem geheimnisvollen Flügel und dem direkten Blick des Mädchens gefesselt und man fragt sich, um was für ein Wesen es sich handeln könnte und welche Geschichte die Protagonistin wohl erleben wird.

Vom Inhalt des Buches war ich dann etwas weniger begeistert. Zwar gefallen mir der Handlungsort London und das generelle Setting der Geschichte schon, aber irgendwie kommt man als Leser nicht ganz in das Geschehen rein. Zum einen sind die Informationen zu dieser phantastischen Welt relativ ungeordnet in dem Verlauf plaziert, zum anderen genügen sie nicht immer, um das ganze verstehen zu können.
Etwas enttäuscht war ich, dass die Geschichte scheinbar wenig mit dem historischen Wissen der Autorin zu tun hat. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, da sie ja auch für ihren Blog ausgezeichnet wurde und Studenten diesen als Quelle benutzen .

Insgesamt würde ich das Buch Personen empfehlen, die die Zeit während der Suche vom nächsten Lieblingsbuch gut überbrücken möchten.

Informationen zum Buch:
Titel: Zwischen Licht und Finsternis
Autorin: Lucy Inglis
Verlag: Chicken House
Seiten: 394
Preis: 19,99 €


In den Straßen Londons geschehen seltsame und furchterregende Dinge: Mädchen verschwinden, seltsame Kreaturen bevölkern die Stadt und Flüsse treten über die Ufer. Und die 16jährige Lily ist mitten im Geschehen, sie wird sogar von einem zweiköpfigen Hund lebensgefährlich verletzt. Wie gut, dass da Regan zur Stelle ist, der sie auf wundersame Weise rettet. Doch das bleibt nicht die einzige gefährliche Begebenheit für Lily. Hat vielleicht ihre außergewöhnliche und äußerst seltene Blutgruppe mit den Ereignissen zu tun? Lily will es herausfinden. Und auch was Regan nachts treibt ist sehr mysteriös...
Die britische Schriftstellerin Lucy Inglis hat mit diesem Fantasy Roman ein fast 400 Seiten umfassendes Werk erschaffen. Leider kann sie den Spannungsbogen nicht über die ganze Länge konstant halten, manchmal war es mir einfach zu viel der Kämpfe und seltsamen Kreaturen, da denkt man als Leser schon mal: Muss das jetzt wirklich noch sein? Und die ganzen Namen muss man ja auch noch zuordnen können... Lily ist eigentlich ein super Charakter, furchtlos und mit einem guten Gerechtigkeitsgefühl. Warum rennt sie aber immer wieder sehenden Auges in ihr Unglück? Das war mir auch für einen Fantasy Roman zu realitätsfern, das nimmt man ab einem gewissen Punkt nicht mehr ernst und dadurch wird natürlich dann auch die Spannung geschmälert. Der Schreibstil der Autorin dagegen hat mir gut gefallen, sehr flüssig und schnell lesbar.
Das Cover ist sowohl von der Optik als auch vom "Griff" her toll! Der Titel passt gut zum Buch.
Das Buch würde ich nicht für Leser unter 15 Jahren empfehlen, es ist doch stellenweise sehr brutal und blutig geschrieben.


Klappentext:

London, heute. Mädchen verschwinden. Und seltsame Kreaturen tauchen auf den Straßen auf. Fast wäre die 16-jährige Lily von einem zweiköpfigen Hund getötet worden. Doch urplötzlich steht Regan vor ihr – gut aussehend, geheimnisvoll und faszinierend. Merkwürdig, dass er ihre seltene Blutgruppe kennt, aber noch merkwürdiger, dass es angeblich eine Verbindung zwischen Lily, Regan und den verschwundenen Mädchen geben soll. Von einer auf die andere Sekunde befindet sich Lily in einem Strudel aus Verbrechen und Verrat, Verschwörung und Leidenschaft, Licht und Finsternis.

Fantastisch, romantisch, gefährlich!
Quelle: Chicken House

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut, Cover und Klappentext haben mich sehr angesprochen und ich war sehr gespannt auf den Inhalt.

Die Protagonistin Lily wird sehr zu Beginn des Buches von einem zweiköpfigen Hund angegriffen und zum Glück gerettet. Mit ihrer seltenen Blutgruppe grenzt es aber schon sehr an ein Wunder, dass ihr Retter es tatsächlich schafft.
Am Anfang war ich erst mal positiv überrascht von Lily, sie ist eine sehr interessante Protagonistin, sie hackt was es zu hacken gibt um ihren Vater in seinen Fällen zu helfen und ist dabei sehr aufgeweckt, aber auch sehr sympathisch. Ihre Welt bricht am Tag des Angriffs zusammen und sie muss sehr viel verarbeiten. Irgendwie hat sie das extrem schnell hinbekommen, aber das kann ja auch zu ihr gehören. Offen für Übernatürliches, furchtlos, mutig.
Im Laufe der Geschichte verliert Lily etwas an Sympathie. Naja, eigentlich wird sie nicht unsympathisch, aber ich verstehe sie nicht mehr, bin verwirrt und weiß nicht mehr was ich von ihr, der Situation aber auch von den anderen halten soll. Na gut, allgemeine Verwirrtheit, vielleicht weniger ihre Sympathie. Wobei am Ende... hmhmhm

Ihr Retter in der (Blut)Not ist Regan. Am Anfang habe ich mich natürlich gefreut, weil ja klar war, dass er DER Typ hier wird. Aber insgesamt blieb Regan irgendwie so blass, ich habe ihn nicht immer verstanden, aber er war auch ein sehr "niedlicher" Charakter. Er lebt sehr altertümlich irgendwie, mit Computern, Fernsehern und Handys kann er nichts anfangen, schlimmer noch - er kennt sie teilweise nicht mal *haha*. Das machte ihn auf eine sehr skurrile Art sehr sympathisch, sein Verhalten ist auch ansonsten sehr anständig und ich mochte ihn wirklich gern. Aber die Blässe hätte er gerne noch ablegen können ;-)

Mein Lieblingscharakter ist leider nur eine ganz kleine Rolle in diesem Buch - Felix. Ich weiß nicht mal warum, aber irgendwie mochte ich ihn. Dabei macht er nicht mal besonders viel und kommt auch kaum vor *haha*

Die anderen Nebencharaktere im Buch haben mir weitestgehend gefallen. Lilys Vater ist noch ein absolut toller Kerl und er tat mir so oft so so so leid. Auch andere gewisse Charaktere haben mich überzeugen können, aber da ich euch nicht spoilern will, halte ich da mal lieber die Klappe. =D

Die Charaktere waren soweit alle überzeugend, fast authentisch, aber mir fehlte wie gesagt etwas die Tiefe. Es ging alles Schlag auf Schlag, man lernte sie nicht gut genug kennen um so richtig drin zu sein, um sie zu verstehen. Also meistens nicht. Natürlich konnte ich auch mitfiebern, habe wild spekuliert und war zwischendurch auch wirklich mal gefesselt. =)

Die ganze Story ist eigentlich sehr interessant, ging dann aber doch sehr schnell und wurde mir auf dem eigentlichen Höhepunkt zu sehr einfach fallen gelassen. Es soll DEN großen Kampf geben, es passiert so viel, es wird bestimmt krass und dann war da nur viel... nicht viel. Das fand ich unglaublich schade, die Idee hat so viel Potential und wird einfach nicht gut genug genutzt. Zum Ende hin hatte ich viele Fragen, war teilweise aber auch einfach verwirrt. Was ist da gerade passiert? Wie aus dem Nichts wendet sich die Geschichte und wird total anders. Dann das Ende und dann.. ja. Teil 2? Ich dachte eigentlich, dass dieses Buch ein Einzelband ist, aber es scheint da erst richtig loszugehen. Ganz ehrlich, ich weiß es gerade nicht. Wie gesagt, an sich fand ich alles gut, die Wesen, die Idee, die Problematik im Buch. Aber die Umsetzung... =/

Tatsächlich lag es aber nicht am Schreibstil, ich bin schnell durchgekommen und der Stil hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Er ist eher gerade, nicht sehr verspielt, aber das passte perfekt zur Story und ich konnte mir alles echt gut vorstellen.

Insgesamt war das Buch allerdings nicht so ganz das, was ich mir erhofft habe, aber ich möchte auf jeden Fall betonen, dass es auf keinen Fall schlecht ist. Es ist eigen, man muss mit der Abhandlung echt klar kommen. Ich habe in vielen Rezensionen gelesen, dass es zu brutal war, das empfinde ich zum Beispiel kein bisschen so, wirklich. Ja, es wird mal gekämpft, aber es war nicht blutiger und brutaler, als die Kämpfe in anderen Fantasy-Jugendbüchern. Das perfekte Beispiel für unterschiedliche Empfindungen, also nicht abschrecken lassen von meinen Kritikpunkten! ;-)

Fazit:

Eine tolle Grundidee, interessante Charaktere, die leider etwas blass geblieben sind. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, aber die Umsetzung der Story war nicht so ganz meins, ich fand es zu schnell abgehandelt und zu verwirrend gegen Ende.

Solide 3 von 5 Pfotenherzen von mir


Schon beim ersten Blick auf das Buch ist mir das Cover aufgefallen. Es ist doch recht düster, aber das rote Haar des Mädchens leuchtet ungemein und ist ein richtiger Eye-Catcher. Mir hat das gut gefallen, weil es für mich das Licht des Titel ein wenig darstellt.

Die Protagonistin Lily lebt allein mit ihrem Vater in London. Er ist Anwalt und Lily unterstützt ihn häufig bei der Recherche für seine Fälle. Bei einer dieser Einsätze wird sie von einem dreiköpfigen Hund angegriffen und beinahe getötet. Doch der geheimnisvolle Regan rettet sie durch eine Bluttransfusion. Alles an ihm ist merkwürdig, ganz besonders die Tatsache, dass er Lilys seltene Blutgruppe kennt und das es anscheinend eine Verbindung zwischen den beiden und den mysteriösen Vorfällen in London gibt. Lily wird in eine Welt mitgerissen, der sie bisher keine Beachtung schenkte. Ihr Laufen plötzlich fabelhafte Wesen vor die Füße und sie lernt, dass man nicht allen einfach so trauen kann und darf.

Gleich der Einstieg in die Geschichte ist spannend, denn man wird gleich in das Geschehen mit hinein gestoßen. Der Überfall auf Lily und das Zusammentreffen mit Regan ist der Beginn einer recht fesselnden Story. Lily ist ein mutiges und selbstbewusstes 17-jähriges Mädchen. Sie hinterfragt wenig und handelt intuitiv. Das mochte ich zwar, weil es dem Buch viel an Diskussionen entnahm, war an manchen Stellen aber auch irgendwie unglaubwürdig. Auch Lilys Vater nimmt vieles hin. Die zwei gehen sehr harmonisch, manchmal zu sehr, miteinander um. In ihrer Beziehung fehlte irgendwie die Rangordnung und die Führung durch den Erziehungsberechtigten.
Regan ist geheimnisvoll und anscheinend der Herzensbrecher schlechthin. Er gibt sich meist unnahbar und war für mich an manchen Stellen nicht greifbar. Lily ist von ihren 19 Jahre alten Lebensretter gleich fasziniert und eine starke Anziehungskraft geht von beiden aus. Das heißt aber nicht, dass der Leser jetzt eine große Liebesgeschichte erwarten kann. Jedoch gibt es die ein oder andere Stelle, die romantisch ist. Da das Buch für Leser ab 14 Jahre ist, finde ich aber auch, dass alles wohl dosiert ist.

Die düstere Atmosphäre, die im Buch herrschte, fand ich toll. Es ist die Form der Endzeit-Stimmung, die mich ansprach und mich an das Buch band. Die Story behandelt das Thema Humangenetik und das Recht des Menschen in die Natur einzugreifen. Das war recht spannend und interessant wurde aber meist nur oberflächlich erwähnt. Irgendwie fehlte mir da der "erhobene Zeigefinger", die "Moral von der Geschichte".
Die Handlung war stellenweise ziemlich sprunghaft und ich musste mich manchmal neu orientieren, um zu wissen, an welcher Stelle ich mich gerade befand.
Der Schreibstil sagte mir zu und war an den meisten Stellen flüssig. Die Autorin, aber auch die Übersetzerin haben da gute Arbeit geleistet. Alles in allem ist dieses Jugendbuch ein solides Werk, dass Spaß macht gelesen zu werden. Schade fand ich jedoch, dass das Ende ziemlich offen gehalten wurde, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen war. Im Prinzip benötige ich noch einen zweiten Teil, aber ob es diesen geben wird, weiß ich leider nicht.

Lucy Inglis hat mit "Zwischen Licht und Finsternis" ein spannendes Buch für junge Leser geschrieben. Alles in allem war die Geschichte sehr stimmig, flüssig und schnell zu lesen. Aber ich hätte es gut gefunden, wenn das Thema Humangenetik und auch die Handlung nicht so oberflächlich angekratzt wäre.

Von mir gibt es 3 Eulen!

http://www.buecherwanderin.blogspot.de


Obwohl mich das Buch wirklich interessiert hat, wurde ich leider enttäuscht.
Die Idee ist im Prinzip gut, der Schreibstil manchmal etwas holprig, aber im allgemeinen auch gut. Der Plot hat mich allerdings sehr enttäuscht. Nachdem Lily angegriffen wurde, sagt Regan ihr die ganze Zeit, sie soll verschwinden, aber er lässt zu, dass sie ihm nachläuft und erzählt ihr dann irgendwie doch alles.
Dann wird es recht hektisch. Die beiden Protagonisten rennen von einer Katastrophe in die nächste, wobei irgendwie der Zusammenhang verloren geht. Ich musste mich öfter fragen, was genau dieses Monster jetzt eigentlich mit der Geschichte zu tun hat.
Auch das Lily sich ständig ohne Rücksicht auf Verluste in Gefahr begibt, hat mich gestört. Mir gefällt, dass sie so tough ist, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie kein bisschen gesunden Menschenverstand besitzt.
Die ganze Story konnte mich einfach gar nicht in ihren Bann ziehen. Ich habe das Buch auch noch gar nicht ganz fertig gelesen und weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich das noch tun werde.
Wirklich schade.