Die Schokohexe (Band 1) Buchbotschaften

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Ich lese sehr gerne Manga, deshalb habe ich mich auch für diesen hier beworben. Hierbei handelt es sich um einen Shojo-Manga, der hauptsächlich für jüngere Mädchen geschrieben ist.
Der Zeichenstil ist deshalb auch sehr verniedlicht, wie es auch schon in der Leseprobe zu sehen war, die Charaktere haben große Köpfe und sehr große Augen und die Kleider und Hintergründe sind mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden.
Zu den Geschichten, um die es geht, muss ich sagen, dass sie sehr süß sind und auch eine Botschaft enthalten, wobei es mich ein bisschen stört, dass es sich eigentlich nur um Kurzgeschichten mit jeweils einem gemeinsamen Element, dem Schokoladen, handelt, und deshalb der Platz fehlt, an dem Charaktere oder Handlungen vertieft werden könnten. Sogar über die Rolle der Chocolatière, die ja in allen Geschichten auftaucht, erfährt man so gut wie nichts. Natürlich soll man über sie auch nicht zu viel erfahren, weil sie ja eine sehr mystische Person ist, die niemand durchschauen kann, aber ich würde mir trotzdem wünschen, dass sie in den nächsten Bänden vielleicht ein bisschen mehr Persönlichkeit zeigt.

Insgesamt finde ich den Manga sehr lesenswert für Leute, die diese leicht kitschig angehauchte Art zu zeichnen und zu erzählen mögen. Ich persönlich freue mich schon auf den zweiten Band. :-)


Ein großes Entschuldigung, dass die Rezension erst jetzt kommt.

Cover: Wie schon bei meinem ersten Eindruck, es ist einfach zu auffällig, dass die Nase nur ein Punkt ist, sonst aber alles so detailgetreu gezeichnet ist.
Erster Blick ins Buch: Nun ja...Kann die Hexe auch noch etwas anderes als Schokolade in Händen halten, die proportional und so nicht ganz so gut sind? Das war meine erste Frage, als ich mir die Bildchen angesehen habe. Zumal die Hände irgendwie... unbeweglich wirken und die Schokolade so simpel... aus dem Hintergrund hätte man sicher auch mehr machen können, dazu wäre nicht mal Farbe (die meines Wissens nach bei Carlsen-Mangas noch nie vorhanden war, sondern die ein Markenzeichen für Tokyopop ist) nötig gewesen.
Inhaltsverzeichnis: Die Schokoladennamen klingen auf jeden Fall verführend, mal sehen, ob die Mangas es auch sind.

Gateau-Opera:
Schönes Cover, guter Hintergrund. Nicht mehr ganz so steif und dünnere Linien, was einen Pluspunkt gibt.
Die Story... sie hat eine Moral, was ich gut finde. Aber: Die Schokohexe prophezeiht, man würde etwas sehr wichtiges verlieren, aber unglückliche Erinnerungen... das fand ich eher schwach, nach dem Aufbauschen. Die Charaktere sind Stereotypen, nichts besonderes... und Aya wirkt viel zu jung für ihre Erfahrenheit. Auch das Thema... ist meiner Meinung nach nicht sehr professionel angegangen, da hätte es weitaus bessere Möglichkeiten gegeben. Schmierereien ind er Umkleidekabine? Naja, da hätte ich gerne erst einmal eine gute Begründung, wie die Fans da rein gekommen sind. Und Maria hätte auch erst einmal versuchen können, ihr Problem selbst zu lösen.
Die Zeichnungen wechseln zwischen zu detailiert und zu grob, keine gute Mischung. Und an den Hintergründen könnte man arbeiten...

Schoko-Sticks:
Auch das Cover ist schön.
Dasselbe wie bei dem ersten Comic, die Böse wird so richtig bestraft, die Gute bekommt keinen Schaden und im Prinzip hätte sie ihr Problem ganz einfach selbst lösen können. Schade, der Ansatz war eigentlich ganz gut.

Fondant au Chocolat:
Aikawas Kopf ist zu klein, aber ansonsten gut.
Die einzige Geschichte, die mir gefallen hat. Eine schöne Lösung und gute Zeichnungen, die mitreißen.

Karamell-Pralinen:
Cover ganz gut, die Katze... hätte echter wirken können.
Die Story... etwas sehr abgedreht und die Zeichnungen sind nicht mehr so schön wie beim Vorgänger.

Framboise:
Also ihr Image hätte Rika auch so ändern können. Und Honami... wäre wohl auch ohne Schokolade weitergekommen, mit ihrem Talent, Leute zu kopieren.

Gesamteindruck: Die Zeichnungen sind sehr gewöhnungsbedürftig, die Storys zu eintönig und die Charaktere zu unausgefeilt. Der mystische und horrormäßige geschichtliche Hintergrund fehlt, und die Lösungen liegen meist auf der Hand. Ein Shojomanga, der nicht unbedingt jedem gefallen wird, besonders nicht denen, die in der Mangaszene auch deutlich bessere Newcomer kennen. Dennoch, es lässt sich hoffen, dass der zweite Band vielleicht besser wird.


Die Schokohexe klingt nach einem zuckersüßen Manga-Erlebnis, doch ist nicht zu vergessen, dass die Süße von Schokolade oftmals auch bittere Zutaten zu verstecken weiß. Und so ist es auch in dieser Geschichte, denn Chocola Aikawas Schokolade erfüllt zwar wünsche, doch scheint vor allem wichtig zu sein aus welchem Grund besagter Wunsch in Erfüllung gehen soll und die Folgen können verheerend sein ...

"Meine Schokolade ist nicht billig."
"Also für die Erfüllung ... verliere ich etwas?"
"Ganz genau. Beim einen ist es Reichtum, beim anderen Jugend ... einer hat gar ein Körperteil eingebüßt."

Dass die Geschichte erst für Leser ab 12 Jahren empfohlen ist, ist in "Die Schokoladenhexe" auf jeden Fall erkenntlich. Es ist das Gute und das Böse. Es ist Liebe und Hass. Es ist Großzügigkeit und Habgier. Rino Mizuho legt außerdem einen besondere die Chocolatierin spiel hierbei eigentlich sogar eine recht untergeordnete Rolle und scheint, neben ihrer Schokolade, das einzige Bindeglied zwischen den Kapiteln/Geschichten. All das verleiht dem ganzen etwas sehr kurzatmiges.

Der Zeichenstil der Autorin ist noch sehr unbedarft. Es fallen vor allem Fehler in der Perspektive auf und auch die Hände der Charaktere sind nicht immer perfekt - oft zu klein. Doch nicht alles an den Zeichnungen ist schlecht, es sind vor allem die großen Augen und prächtigen Haare, die Rino Mizuho ganz dem bekannten Shojo-Stil angepasst hat.

Alles in allem eine nette Lektüre, aber nichts was ich persönlich weiter verfolgen werde. Die kurzgeschichtenähnlichen Kapitel, sowie der noch recht fehlerhafte Zeichenstil gefallen mir nur mäßig und dennoch ist die Idee der verzauberten Schokolade im wahrsten Sinne des Wortes sehr süß.

3/5 Sternen


Hmm... Was soll ich dazu jetzt sagen?
Ich könnte noch tausende Mangas über die Schokohexe lesen, im Vordergrund stehteigentlich immer der Schokoladen, aber es ist jedesmal so anders aufgebaut und deshalb bleibt es spannend. Dir Schokohexe ist so ein toller Manga, wirklich, man könnte da noch viel mehr aus dieser Figur machen, auch den Schojoladen finde ich mehr als nur toll, ich glaube allerdings, dass ich nie Schokolade kaufen werde Ort. Allerdings wäre es wirklich toll wenn es das in echt gibt aber bla bla bla ich schweige ab. Dieser Manga ist lesenswert und einer der Besten, die ich gelesen habe wirklich!!!!!!!!!!!! :) Da kann ich jetzt nicht mehr dazu sagen, ich liebe diesenmanga, hab ihn genauer gesagt fünfmal gelesen! :D

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Meine erste Veröffentlichung


Die Schokohexe (Band 1, Almond Kiss; von Rino Mizuho)

Hauptcharakter:
• Chocolatierin Chocola Aikawa spielt in allen Geschichten eine entscheidende Rolle. Sie verkauft ihre Wunsch-Schokolade an die Guten, wie an die Bösen Charakter jeder Geschichte. Sie ist geheimnisvoll und verrät nichts über ihre Gefühle. Zum einen hilft sie den Guten, andererseits ist sie unglaublich grausam zu den bösen Figuren.

Geschichte:
(Der Nicht-Spoiler wegen, schreibe ich nicht die vollen Handlungen hin ;P)

•Gâteau Opera – Verführung einer Sängerin
Die erste Kurzgeschichte handelt von Maria Abe, der Popsängerin. Sie wird von Aya Nakasu, die eifersüchtig ist, in einen Hinterhalt gelockt. Aya fotografiert sie mit dem beliebten Schauspieler Sho Hayakawa, worauf Maria von Sho’s Fans belästigt wird. Maria flieht in den Wald und trifft auf Chocola, die ihr einen Wunsch erfüllen will. Maria nimmt das Angebot an, muss dafür aber mit ihren schlechten Erinnerungen bezahlen.
•Schoko-Sticks – Wegweiser zur Entschlossenheit
In dieser Geschichte geht es um Mayu Kajiwara. Sie ist die Musterschülerin und weiss das auch. Ihr Leben ist geregelt und normal, bis sie in einem Laden ein Glas zerbricht und dabei von Rumi Hanzawa, einer Mitschülerin, fotografiert wird. Sie wird nun von ihr erpresst. Falls Mayu nicht das tun sollte, was Rumi will, würde diese allen das Bild des Glases zeigen.
Eines Tages verlangt Rumi von Mayu, dass diese die Ergebnisse der Matheprüfung aus dem Lehrerzimmer klaut. Mayu wird erwischt und flieht in den Wald. Dort bricht sie zusammen und findet sich beim Aufwachen bei Chocola wieder. Diese bietet ihr Schoko-Sticks an, für die sie Mayu’s „Schwaches Herz, das sich dem Bösen unterwirft“ bekommt.
•Fondant au Chocolat – Flamme der Begierde
Die Hauptperson dieser Geschichte ist Eiskunstläuferin Mio Tominaga. Sie und ihre beste Freundin Maki Fujita entdecken am Valentinstag Chocola’s Laden „Chocolat Noir“, der aber geschlossen hat. Zurück beim Training stellt Maki fest, dass Mio sie überflügelt und mit ihrem Schwarm Tooru Inaba laufen darf. Aus Rache übernimmt Maki die Rolle als Mio’s Managerin. Sie trainiert Mio, bis deren Fuss seinen Job aufgibt. Er bricht. In ihrer Verzweiflung sucht sie zusammen mit Tooru Chocola auf. Wird sich Mio an Maki rächen?
•Karamell-Pralinen – Liebeskette
Sara Kuramoto ist total beliebt. Doch das war nicht immer so, denn in der Mittelschule wurde sie zusammen mit Takashiro-kun als das „Uncoole Ehepaar“ dargestellt. Sara verliebt sich in Shinagawa-kun, worauf sie von ihren Mitschülerinnen verachtet wird – Shinagawa ist nämlich der totale Mädchenschwarm... Ausserdem wird sie von einem Stalker per Handy belästigt. Sie verdächtigt Takashiro und plötzlich hängen Bilder von ihr an der Wandtafel. Verzweifelt sucht sie Chocola auf, wird aber abgewiesen, da Sara noch nicht weiss, was sie wirklich will... Beim zweiten Besuch, wünscht sich Sara Stärke. Und die bekommt sie auch, in Form schwarzer Haare und „uncooler“ Kleidung. War es aber tatsächlich Takashiro, der sie belästigt hat?
•Framboise – Schöne Sünde
Rika Hoshino ist ein erfolgreiches Model und total beliebt. Dann lernt sie Honami Seo kennen, eine unscheinbare Make-Up-Assistentin. Sie scheint eine ähnliche Ausstrahlung wie Rika zu haben. Diese freundet sich mit Honami an, doch bald beginnt Honami ihre Bewunderung für Rika in Nachahmung umzuwandeln... Vor einem Shooting gibt Honami Rika ein Schlafmittel in den Tee, weshalb Honami an Rikas Stelle fotografiert wird. Bald ist Honami sehr erfolgreich und Rika bekommt keine Aufträge mehr... Traurig flieht sie sich zu Chocola, wo sie ihre langen Haare gegen einen süssen Pixie-Cut austauscht. Honami ist stinksauer und will bloss noch besser werden...

Meine Meinung:
Mir hat der Manga im Grundsatz recht gut gefallen. Ich hatte Freude daran, ihn zu lesen, wobei mir aber mit der Zeit aufgefallen ist, dass die Geschichten sich im Thema zwar verändern, die Grundgeschichte allerdings immer die selbe bleibt... Schade eigentlich, denn der Zeichenstil spricht mich eigentlich gut an, auch wenn einem manchmal bei den Proportionen etwas zu wünschen übrig bleibt... Generell empfehlenswert. Ich gebe diesem Manga 3 von 5 Sternen!

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Ich glaube, ich bin ein wenig zu spät… Soooooorry!! Ich hoffe die Rezension ist einigermassen verständlich!

GLG Röschen


Chocola Aikawa ist nicht nur ein Mädchen im Gothic Lolita Look, nein, ihr gehört ein ganz besonderes Schokoladengeschäft. Wenn du einen Wunsch hast, dann probier eine ihrer ganz besonderen Kreationen, aber pass auf: Für jeden Wunsch verlangt sie eine Gegenleistung.

Ich lese nicht mehr viele Mangas, aber diesen wollte ich nach langer Abstinenz mal wieder lesen, da er mich ein bisschen an Hell Girl erinnert hat.

Im ersten Band der neuen Manga-Reihe passiert noch nicht viel. Die ersten Kapitel laufen immer nach dem gleichen Schema auf: Jemand hat Probleme und wendet sich verzweifelt an Cocola. Diese hilft den armen Menschen und bestraft die Bösen. Meist nimmt sie den gequälten Seelen auch noch eine Angst.
Da ist auch mein größter kritikpunkt: Mir hätte es besser gefallen, wenn die "Guten" leiden müssten.
Der erste Band wirft auch einige Fragen auf, nämlich woher sie die Wünsche nimmt und natürlich wer (oder was?) Chocola wirklich ist und warum sie solch eine Schokolade herstellt.

Der Zeichenstil ist detailreich und süß. Es ist ein typischer Shojo-Manga, also ein Manga für Mädchen.


Über diesen neuen Manga habe ich mich wahnsinnig gefreut. Die Idee klingt einfach unglaublich köstlich und natürlich ist die Schokolade auf dem Cover nicht nur zuckersüß, sondern auch sehr verlockend. Allerdings ist "Die Schokohexe" eine leicht herb schmeckende Enttäuschung. Alle Mayu Sakai Fans kennen sicherlich den "Magic Shoe Shop" und wissen demnach, dass Rino Mizuhos Idee, dass magische Schokolade, welche Wünsche erfüllt, keinesfalls neu ist. Vieles kam mir sehr ähnlich und bekannt vor. Leider ist Rinos Zeichenstil auch alles andere als perfekt und ausgeprägt. Immer wieder fielen einige Makel in der Ausführung auf.

3 Sterne


Für mich Manga Neuling waren die Hilfestellungen sehr hilfreich, so dass ich keine Probleme hatte, dem Inhalt der kurzen Geschichten zu folgen. Es liest sich schnell und flüssig.

Die Manga Zeichnungen sind hervorragend detailgetreu und die Hauptdarstellerin hebt sich "farblich" etwas ab, so dass ein guter Wiedererkennungseffekt gegeben ist. Ein wenig haben mich die großen Augen der Personen irritiert, aber dies ist wohl typisch für Mangazeichnungen.

In der Schokohexe besitzt die Chocolatierin Chocola Aikawa den Schoko-Laden "Chocolat Noir", in dem man sich Schokolade kaufen kann, die Wünsche erfüllt. Bezahlt wird allerdings mit etwas , das einem lieb und teuer ist. Anfangs ist es noch spannend, aber dann wiederholen sich die Inhalte so ziemlich in den vier folgende Episoden, so dass es leicht langweilig wird.

Besonders gut haben mir die Rezepte am Ende des Buches gefallen, so dass jeder sein "Chocolat Noir" eröffnen kann und nicht erst auf die Fortsetzung warten muss.

Fazit: Zwei Sterne


Zeichenstil

Wie es sich für einen Shoujo-Manga gehört, besticht 'Die Schokohexe' durch niedliche Figuren, große Augen und bezaubernden Accessoires. Die Hintergründe sind im Verhältnis zu anderen Shoujo-Manga oft eher etwa schlichter, bestechen aber durch die gekonnte Nutzung von Rasterfolien.
Protagonistin Chocola hebt sich von den anderen Figuren ab, da sie grundsätzlich dunkler gestaltet und vor allen Dingen ihre Kleidung etwas von einer Gothic Lolita hat. Zusammen mit ihrem Laden hat sie einen viktorianischen Hauch - wenn auch die Light-Version davon.
Und jetzt noch zur Hauptsache: die Leckereien. Diese sind wirklich sehr ansprechend gestaltet und lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, zumindest mir ;)

Meine Meinung

Zuerst mal muss ich sagen, dass ich hier zwiegespalten bin: Der Manga ist so angelegt, dass die Geschichten in sich abgeschlossen sind. Das finde ich an sich ja sehr gut, weil so dieser Kaufzwang nicht besteht, der ja bei vielen Mangareihen automatisch aufkommt. Aber andererseits fehlt mir dadurch der etwas persönlichere Touch und der Hintergrund zur Protagonistin Chocola. Sie bleibt durch diese abgeschlossene Gestaltung sehr mysteriös, da man kaum etwas über sie erfährt. Was weiß ich nun über Chocola? Sie besitzt einen niedlichen Kater namens Kakao. Sie hat ein Laden voller Leckereien. Und sie hat durchaus einen ausgeprägt Sinn für Gerechtigkeit. Sie kann ihre Schokolade verzaubern. Und das wars auch schon. Ich finde es immer schade, wenn die eigentlich Protagonisten praktisch nichts über sich preisgeben.
Dennoch ist diese Einteilung mit in sich abgeschlossenen Geschichten doch sehr ansprechend. Cliffhanger-Gefahr besteht hier somit definitiv nicht! Jede kleine Story ist mit einer kleinen moralischen Keule ausgestattet, so dass jeder bekommt, was er verdient. Gerechtigkeit durch Schokolade und Pralinen. Ich finde die Beschreibung, dass jeder sein Liebstes verliert, nicht ganz korrekt: Jeder Kunde von Chocolat muss einen Preis zahlen, doch ist dieser nicht immer der Schlechteste oder schädlich.
Es ist eindeutig eine sehr moralische Geschichte, die deutlich die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß aufzeigt und keine Grauzonen zulässt. Für mich persönlich wäre auch Grau zwischendurch ganz interessant gewesen...

Bei der Verarbeitung der Carlsen-Manga bin ich leider immer sehr kritisch, da diese oft nicht so gelungen ist. Auch hier reicht das Cover nicht einmal über die normalen Seiten rüber und nach einem Mal Lesen ist schon eine deutliche Lesekerbe zu sehen. Man muss es einfach sagen: Die Qualität ist nicht so gut wie die anderer Mangaanbieter.

Fazit

Dieser Manga besticht mit seinen bezaubernden Shoujo-Zeichnung, doch für mich persönlich fehlt der größere Zusammenhang und die Geschichte von Chocola - vielleicht ergibt sich dies jedoch noch in den weiterführenden Bänden.

3/5 Sternen

http://gochimiko.blogspot.de


Ich hielt endlich diesen Manga in den Händen und konnte es kaum erwarten ihn aufzuschlagen und mich in diese "Schoko"-Welt reißen zu lassen.
Der Zeichenstil hatte mich in der Leseprobe schon sofort überzeugt und dies hatte sich nicht geändert.
Die Charaktere wurden mit sehr viel Liebe im Detail gezeichnet. Die Geschichte - besser gesagt die Geschichten haben mich auch nicht gähnen lassen. Es hatte mich nur etwas überrascht, dass die Kapitel alles verschiedene Geschichten waren, die gar nichts miteinander zu tun hatten.

Aber trotzdem: Alles in einem ist es ein wirklich guter Manga, mit mal einem anderem Hauptthema, nämlich Schokolade, die deine Träume wahr werden lässt. Da fragt man sich doch, was will man mehr?

Also den Manga kann ich allen Naschkatzen nur wärmstens empfehlen.