Buchbotschaften


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Die Geschichte beginnt in der heutigen Zeit in Brooklyn/Manhatten, wo nur noch Gewalt und Gesetzesmissachtung herrscht. Den dort wohnenden Kindern und Jugendlichen fehlt es häufig an jeglicher Zukunftsperspektive. In diese Gegend musste Nick mit seiner Mutter aufgrund der finanziellen Not seit dem Tod seines Vaters in das Haus der Oma ziehen.
Nick, ein 14-jähriger Junge, ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor einer Bande gewalttätiger Jugendlicher, die auf der Suche nach ihm sind, da er ihnen aus Rache etwas gestohlen hat. Auf seiner Flucht durch Brooklyn kommt Nick nachts durch einen Park und fällt einem Bandenmitglied prompt in die Hände. Bevor ihm aber etwas angetan werden kann, steht ihm plötzlich ein seltsam komisch aussehender Junge zur Seite; goldene Augen, spitze Ohren und rote Haare. Er stellt sich später als Peter vor, und verspricht Nick, ihn an einen geheimen und vor allem sicheren Ort zu bringen. Einzige Bedingung, er muss sagen, dass er freiwillig mitkommt.
So kommt es, dass Nick von Peter durch einen undurchdringlichen Nebel in das geheimnisvolle Land namens Avalon geführt wird. Nick findet hier andere Kinder vor, die von Peter hierher gebracht wurden und hier scheint die Welt in Ordnung zu sein, hat er doch erst mal einen sicheren Unterschlupft.
Nick begreift schnell, wie das Leben auf Avalon funktioniert und wird bald in Peters Gruppe -Die Teufel- aufgenommen. Die Teufel, dass sind Kinder und Jugendliche mit einem ähnlichen Schicksal wie Nick, die teilweise vor Jahrzehnten von Peter nach Avalon gebracht wurden.
Aber die Kinder leben nicht allein auf Avalon. Auch Feen, Sumpfhexen und andere Fabelwesen sind hier beheimatet und leben unter dem Schutz der >weißen Dame<.
Aber Avalon droht zu zerfallen. So genannte Fleischfresser, die ungewollt auf Avalon strandeten, bedrohen das Eiland. Um dieses zu verlassen, fällen sie die Zauberbäume, das Lebenselixier von Avalon. Nick erkennt die Zusammenhänge und warum Peter die Kinder nach Avalon entführt und möchte wieder zurückkehren, zurück nach Hause. Als aber die Fleischfresser den >Lebensgarten der Dame< bedrohen, kämpft Nick an der Seite der Teufel gegen die Fleischfresser.

Fazit:

Broms Kinderdieb ist eine spannende Variante von Peter Pan, anders als die bisherigen. Der Autor hat aus der Originalversion die düsteren Stellen in sein Werk etwas härter übernommen und dementsprechend beschrieben. Gemischt mit verschiedenen Mythen und Legenden um Avalon hat er eine gute, aber auch sehr düstere Story erschaffen.
Peter, eine gut gezeichnete Hauptcharaktere, kommt beim „einfangen“ von Opfern so charmant und witzig rüber, das der Leser die zweite Seite von ihm zuerst gar nicht wahr haben möchte: brutal, blutrünstig, und wenn es um seine Dame Modron geht, geht er sogar über Leichen, er würde alle seine „Teufel“ opfern, ohne mit der Wimper zu zucken.
Broms Schilderungen werden häufig detailreich grausam und brutal dargelegt. Er beschreibt ungeschönt wohl die tatsächliche Art und Weise der damaligen Zeit.
Aber das Buch vermittelt auch von Freundschaft und Treue, genauso wie von den fatalen Folgen von Verblendung und Sturheit und Fanatismus.
Interessant sind auch die Bilder am jeweiligen Kapitelanfang, geben diese dem Leser einen kleinen Einblick in der kommenden Szenerie. Hat der Leser sich bis zur Buchmitte bereits die einzelnen Charaktere durch die lebendig und detailreich beschriebenen Hauptcharaktere gedanklich zusammengesetzt, erwarten Ihn in der Buchmitte fantastische farbige Illustrationen dieser. Es ist absolut unverkennbar, das diese Zeichnungen nur aus der Feder des Autors stammen können, denn wer sonst könnte seine Aktivisten so detailreich und treffsicher darstellen.
Der Kinderdieb ist ein spannendes, düsteres Buch, was von dem Leser einiges abverlangt, ihn aber auch mit interessanten Charakteren und magischen Momenten besticht.


DER KINDERDIEB
von Brom

Verlag: Pan
Seiten: 655
Preis: 16,95
ISBN: 978-3-426-28329-5

"Er hat mehr getan, als mir nur das Leben zu retten. Er hat mir ein Leben geschenkt. Eine Familie. Ich weiß, worum mein Leben geht, weil hier nämlich alles ganz einfach ist. Wir sind ein Clan. Wir sind die Teufel, und wir sorgen füreinander."

Durch die Straßen von New York streift ein Junge, auf der Suche nach Kindern und Jugendlichen, die alles in ihrem Leben verloren haben und alleine sind. Er ist der Kinderdieb. Er hilft den Kindern und Jugendlichen, die in auswegslosen Situationen stecken und bietet Ihnen an, mit in sein Reich zu kommen. Dort gibt es keine Erwachsene und keine Regeln, stattdessen kann man dort seine Kindheit ausleben und jeden Tag Spaß haben. Sein Name ist Peter. Als Sohn einer Menschenfrau und einem Wesen aus der Anderswelt, wurde er aus der Welt der Menschen vertrieben und kehrt nur dann in eben diese zurück, wenn es seine Aufgabe verlangt. Und seine Aufgabe ist es, die verwahrlosten Kinder und Jugendlichen von den Straßen zu holen und mit in sein Land zu nehmen.

Nick ist auf der Flucht. Er hat sich mit Drogendealern angelegt, die es nun auf sein Leben abgesehen habe. Gerade als sie ihn erwischt habe und die Situation aussichtslos erscheint, taucht ein seltsamer Junge auf und rettet ihn. Sein Name ist Peter. Er lässt sich von Peter überreden mit in sein Land zukommen, wo Peter eine Feste besitzt und wo Nick nie wieder irgendwelche Probleme haben wird. Doch Nick muss schnell herausfinden, dass Peter gelogen hat. Denn Avalon liegt im Sterben. Der Ort wo magische Geschöpfe einst friedlich zusammen lebten, wurde von grausamen Menschen besetzt, die dem Ort den Tod bringen. Nur ein alles entscheidender Krieg kann Avalon retten und somit auch seine Bewohner. Nick sieht sich einer grausamen Welt entgegen, aus der es kein Entrinnen gibt.

Düster. Dieses Wort beschreibt „Der Kinderdieb“ besser, als jedes andere Wort. Die düstere Atmosphäre zieht sich durch den ganzen Roman und gibt ihm gerade dadurch das gewisse etwas. Brutal wäre die zweite Beschreibung, die mir spontan zu dem Buch einfällt. Die Gewalt steht ganz klar im Vordergrund und wird sehr detailverliebt beschrieben. Aus diesem Grund möchte ich gleich am Anfang meiner Rezension darauf hinweißen, dass „Der Kinderdieb“ auf keinen Fall für jüngere Kinder geeignet ist. Stattdessen würde ich es wirklich erst für Sechzehnjährige empfehlen, die aber auch nicht zu sensibel sein dürfen, da dieser Roman wirklich sehr, sehr düster und brutal ist.

Einen Vorgeschmack auf das was den Leser erwartet, bekommt man bereits im Prolog, in dem die beinahe Vergewaltigung eines jungen Mädchens beschrieben wird, welches in letzter Sekunde von Peter gerettet wird. Die paar Seiten machen direkt deutlich, dass den Leser keine schöne Gute Nacht Geschichte erwartet.

Die folgende Handlung ist in insgesamt fünf Teile gegliedert. Von der Handlung will ich gar nicht viel vorweg nehmen, da dies nur die Spannung vermindern würde. Was ich sehr beachtlich fand, war dass es dem Autor tatsächlich gelungen ist die Spannung immer wieder zu steigern, obwohl diese bereits am Anfang des Romans sehr hoch ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war wie gefesselt von der dramatischen Geschichte rund um Peter und seine Teufel. Jeder der fünf Teile bringt die Handlung in gewisser Weise noch einmal ein ganzes Stück weiter und bereits der Titel des jeweiligen Teils verspricht einem bereits einiges bezüglich der folgenden Seiten.

Wie bereits erwähnt ist die Geschichte wirklich unglaublich düster, brutal und blutrünstig. Ich habe mich an einigen Stellen durchaus gefragt, ob soviel Gewalt nötig ist, aber wie erwähnt, verlieht gerade dies dem „Kinderdieb“ seine ganz eigene und besondere Atmosphäre. Es ist aber kein Buch, das einem zu sonderlich guter Laune verhilft, stattdessen zieht einen die Handlung ein wenig runter und schockiert immer wieder aufs Neue. Obwohl das Buch nicht wirklich so etwas Besonderes wäre ohne diese dunkle Atmosphäre, lässt gerade die mich daran zweifeln, ob es ein Buch wäre, das ich noch einmal zur Hand nehmen würde. Es war ein besonderes Leseereignis und ich würde es jedem weiter empfehlen, aber es ist kein Buch, das ich immer wieder aufs Neue lesen würde.

Am Schreibstil von Brom habe ich rein gar nichts auszusetzen. Er schreibt unglaublich fesselnd und hat zumindestens mich einige Stunden an das Buch gekettet. Man will wissen wie es weiter geht und obwohl man sich gerade davor graut, kann man es doch nicht aus der Hand legen. Brom schreibt sehr spannend und ist sehr ideenreich. Gleichzeitig ist er aber auch sehr detailtreu und das vor allem bei den Gewaltszenen. Alles wird ganz genau beschrieben und manchmal würde man als Leser am liebsten einige Zeilen überspringen. Mir ist aber durchaus bewusst, dass ohne die viele Gewalt, die Botschaft des Buches vielleicht nicht ganz klar rübergekommen wäre und es sich nicht wirklich von dem Peter Pan Märchen hätte abheben können. Aber es ist dennoch nicht etwas für jedermann und ich kann mir gut vorstellen, dass die Gewalt in dem Buch einige Leser so sehr abschreckt, dass sie es beiseite lesen.

Kommen wir zu den Charakteren und an der Stelle möchte ich Brom mein vollsten Respekt bekunden. Die Figur die er mit Peter erschaffen hat, ist wirklich unglaublich. Ich habe selten einen so zwiespältigen und gleichzeitig so realistischen Charakter erlebt. Man konnte sich beim lesen durchaus vorstellen, dass Peter jeden Moment vor einem steht und einen mit seinem charismatischen Blick anlächelt. Charisma. Genau dies macht Peter aus und das hat Brom wunderbar rübergebracht. Der Leser weiß ganz genau, dass Peter keinerlei Moral besitzt. Das er gnadenlos und brutal sein kann. Und trotzdem hat Peter auf den Leser die gleiche Wirkung wie auf seine Teufel. Er ist einfach unglaublich faszinierend. Ich konnte Peter wirklich nicht verabscheuen, trotz seinen grausamen Taten. Genau so einen tiefgründigen, vielschichtigen und realistischen ‚Held’ wünsche ich mir für alle Romane.

Die anderen Charaktere erscheinen neben Peter ein wenig bleich. Sie sind durch die Reihe allesamt faszinierend und spannend. Alle haben ihre Schwächen und selbst die Herrin der See ist nicht so perfekt wie man denkt. Es gibt Charaktere, die einem unheimlich sind und Charaktere, deren Wandlung man nicht vorhergesehen hat. Der Kapitän und die Hexe Ginny haben mich am Ende beide auf ihre eigene Art erstaunt. Meine ganz persönlichen Lieblinge waren aber die Teufel. Ich hätte über einige gerne mehr erfahren und habe mich immer gefreut wenn sie zum Einsatz kamen. Besonders Sekeu, Abraham und Blutrippe hatten es mir angetan.

Zu Nick, der zweite Hauptcharakter neben Peter, konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Ich schätze man ist entweder auf der Seite von Peter oder auf der von Nick. Bei mir war Peter ganz klar der Favorit. Nichtsdestotrotz war Nick ein sehr interessanter Charakter, ohne den der Roman so in seiner Art nicht funktioniert hätte.

Das heimliche Highlight des Romans war für mich ganz klar, die Aufmachung des Romans und die Zeichnungen des Autors. Das Cover spiegelt die Atmosphäre des Buches wunderbar wieder und die Zeichnungen hätte ich nicht missen wollen. Ich habe mich immer über die Bilder zu Anfang jedes Kapitels gefreut, aber noch besser waren natürlich die Farbzeichnungen in der Mitte des Romans. Ich habe immer wieder gestaunt, wie unglaublich klasse Brom malen kann und habe diese Zeichnungen mehr als einmal, während dem lesen, angeschaut, um die Charaktere so vor Augen zu haben, wie sie sich der Autor vorgestellt hat.

Obwohl „Der Kinderdieb“ fast schon abschreckend düster und brutal ist, möchte ich diesen Roman doch jedem empfehlen, den detailtreue Gewaltbeschreibungen nicht Albträume bereiten. Ich habe selten einen so charismatischen ‚Helden’ wie Peter erlebt und schon alleine deshalb sollte man den „Kinderdieb“ unbedingt einmal gelesen haben. Davon ab bietet das Buch eine ganz andere Form des Peter Pan Märchens. Doch gerade durch das Nachwort von Brom erscheint es auf einmal gar nicht so abwegig, dass Peter tatsächlich eher dem Ideal Broms entspricht. Die Story ist spannend und fesselnd, wenngleich sie immer wieder abschreckend auf den Leser wirkt, kann man doch nicht von dem Buch ablassen und erlebt so einige düstere Lesemomente, die sich durchaus lohnen.

"Er sah zu den Sternen hinauf, und ein verschlagenes Lächeln ließ sein Gesicht erstrahlen. „Zeit für ein Spielchen“, flüsterte er und blinzelte ihnen zu.
Die Sternen blinzelten zurück, weil Peters Lächeln einfach unglaublich ansteckend war."

FAZIT
„Der Kinderdieb“ ist die düstere und brutale Geschichte über Peter Pan, wie es sie zuvor nie gab. Es die spannende Alternative zu dem berühmten Märchen von James M. Barrie, die man durchaus mal gelesen haben sollte. Die Geschichte scheint manchmal einem lebendigen Albtraum zu ähneln und ist deshalb nur eingeschränkt zu empfehlen.

NOTE
7 / 9 Punkten


Peter, ein goldaeugiger Junge mit spitzen Ohren, zieht durch die Strassen New Yorks, um verlorene Kinder zu retten. Nicht ganz uneigennuetzig bringt er diese durch den gefaehrlichen Nebel an einen geheimen Ort - den Teufelswald auf der Insel Avalon. Hier ist er Anfuehrer der Teufel, einer Meute wilder Menschenkinder, die im Teufelsbaum zu geschickten Kaempfern ausgebildet werden. Hier haben die Kinder nicht nur eine Aufgabe sondern lernen auch, was es heisst eine Gemeinschaft zu sein und zusammen zu halten. Im Laufe des Buches wird diese Gemeinschaft schweren Herausvorderungen gegenuebergestellt und immer wieder wird das Vertrauen der Kinder untereinander hart auf die Probe gestellt. Das ein Leben mit Magie, die auf Avalon in jedem Baum, Strauch, Gewaesser und Lebewesen herrscht, garnicht so einfach ist merken die Kinder sehr schnell, da diese ebenfalls von boesen Maechten zur Manipulation ihres Tuns missbraucht werden kann. Neben dem Teufelsclan lebt noch die Dame Modron mit ihrem Zaubervolk in Frieden auf der Insel Avalon bis zu dem schrecklichen Tag, an dem die Fleischfresser mit ihren Schiffen an der Kueste vor Anker gehen. Zu aller Schrecken wird es immer deutlicher - es sind Erwachsene, gegen die jegliche Magie machtlos ist. Die Fleischfresser beginnen den Zauberwald abzubrennen und damit das Leben der Dame Modron zu bedrohen. Ein spannender, atemraubender Kampf entbrennt - werden Peter und seine Freunde die Dame Modron und damit Avalon retten koennen? Dies wird an dieser Stelle nicht verraten, da sich niemand einen so phantasievollen, haarstraeubend-spannenden Roman entgehen lassen sollte. Inspiration zu Geschichte und Charaktaeren fand der Autor unter anderem in schottischen Maerchen, Mythen und Legenden.


„Nichts bringt mehr Freude in die Bude als umherspritzende Innereien“ (Brom in seinem Nachwort)

Zugegeben: der Satz ist jetzt komplett aus dem Kontext gerissen – aber beim Lesen von „Der Kinderdieb“ überkommt einen manchmal das Gefühl, dass dieser Satz nicht ganz so ironisch gemeint ist, wie er präsentiert wird.

Peter hat sein Zuhause in Avalon gefunden, dem letzten magischen Ort auf der Welt. Beschützt wird dieser Hort des Übernatürlichen für gewöhnlich von der „Dame“, aber sie wird zusehends schwächer und „Fleischfresser“ bedrohen die Idylle von Avalon. Um das Sterben des magischen Ortes zu verhindern, kehrt Peter immer wieder in das New York der Gegenwart zurück: auf der Suche nach ausgestoßenen und verlorenen Kindern. Diese überredet er dann, mit sich nach Avalon zu kommen und verspricht ihnen ein besseres Leben.

Als er auf den 14jährigen Nick stößt, der Probleme mit Drogendealern hat, ist ihm das Potential des Jungen sofort bewusst. Nick und Peter sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich aber allzu oft auch genau gegensätzlich.

Kurz nachdem Nick dem Kinderdieb bis nach Avalon gefolgt ist, wird ihm klar, dass die Kinder dort von Peter ausgebildet werden – um zu kämpfen…

Wir alle kenne wohl die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen der niemals erwachsen werden wollte. Aber abgesehen von der kinderfreundlichen Disney-Version: wie kann die Geschichte wirklich aussehen?
Brom schafft es die bekannte Geschichte James Matthew Barries ganz neu zu erzählen und unter Anderem mit Elementen der irischen Mythologie zu verknüpfen. Peter ist nicht bloß ein liebenswerter Junge, der schlecht behandelt wurde und nun für seine Freiheit kämpft, nein, er ist auch unberechenbar, brutal und rücksichtslos.

Es hat mich gerade auf den letzten 200 Seiten fasziniert, wie Brom sich mit dem Aspekt der Schuld befasst. Wer ist Schuld am Zerfall Avalons? Wie sieht es mit der persönlichen Schuld jedes Einzelnen aus? Ganz klar, geht das Buch unter die Oberfläche eines einfachen Unterhaltungsromans und regt auch zum Nachdenken an. Nicht jeder, der zu Anfang wie der große Held aussah, kann diesem Image bis zum Ende gerecht werden und diejenigen, die zunächst wie das personifizierte Böse wirkten, gewinnen plötzlich an Sympathie. Genau wie manchmal im wahren Leben also – nur viel spannender und mitreißender verpackt.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir dabei der passende Satz: „Beide Seiten waren vor Angst und Hass aufeinander so verblendet, dass sie nicht einmal merkten, dass sie eigentlich das Gleiche wollten […]. Was für ein Irrsinn!“

Ich kann nur jedem empfehlen dieses wunderschöne, vielschichtige Buch zu lesen! Einzige Vorraussetzung: ein starker Magen, da wirklich häufig Innereien durch die Gegend fliegen.


Unter Peter Pan stellt man sich normalerweise einen netten kleinen Jungen in einem grünen Kostüm vor, genau wie in den Disneyfilmen.
Doch Brom faszinierte immer die dunklere Seite des Peter Pan ,die man im Buch von James Barrie erahnen konnte.
Deshalb ließ er sich ,genau wie einst Barrie, von schottischen Sagen und Legenden inspirieren und heraus kam seine eigenen Version von Peter Pan : „Der Kinderdieb“

Peter ist besorgt, denn die Insel Avalon wird von den Fleischfresser ,einst Menschen, die sich auf der Insel jedoch in Monster verwandelten, zerstört.
Darum bemüht er sich so schnell wie möglich neue Kinder für seine Armee ,die Teufel, „zurekrutieren“, um die Dame, Herrscherin über Avalon zuschützen.
Eines Tages findet Peter Nick, der von Zuhause weggelaufen ist, um vor einem üblen Drogendealer zufliehen.
Peter kann ihn überreden ihm durch den Nebel, der von der Dame erschaffen wird, zufolgen.
Er bringt ihn zum Teufelsbaum, der Heimat der Teufel , wo Nick erfährt, dass es allen Kindern hier ähnlich oder schlimmer wie ihm ergangen ist, auch merkt er, dass Peter von ihnen als Erlöser verehrt wird, während Nick immer misstrauisch bleibt.
Bald darauf kommt es auch schon zur ersten Auseinandersetzung mit den Fleischfressern, die die Teufel für sich entscheiden können.
Doch es gelingt den Fleischfressern wenig später bis zur Dame vorzudringen und sie Gefangenzunehmen.
Der sehr geschwächten Dame gelingt es nicht, den Nebel weiter aufrecht zu erhalten und alle möglichen fantastischen Kreaturen gelangen in die Wirklichkeit.
Es kommt zum endgültigen Kampf mitten in New York

Ich habe das Buch im Großen und Ganzen mit viel Spannung gelesen ,aber häufig wurde sie von der beschriebenen Gewalt überdeckt, weshalb ich den "Kinderdieb" erst Jugendlichen ab 15 Jahren empfehlen würde.
Besonders gefallen haben mir die Zeichnungen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Allerdings gibt es in diesem Buch für meinen Geschmack zu viel Brutalität und zu viele Intrigen, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu weich beseitet ; )


Broms „Der Kinderdieb“ erzählt die Geschichte Peter Pans neu. Vorbei ist es mit der romantischen Kindergeschichte, Gewalt und der Kampf ums Überleben stehen auf der Tagesordnung.
Die verlorenen Kinder unserer Realität, Gewaltopfer und Einzelgänger werden von Peter Pan gesucht, sondiert und in eine fremde Welt gelockt, ohne über die Konsequenzen aufgeklärt zu werden. Doch wenn sie es merken, gibt es bereits kein Zurück mehr.
Nick ist so ein verlorenes Kind und Peter tritt in sein Leben als er, in die Enge getrieben von den Schlägern eines Drogendealers, dem Tod ins Auge sehen muss.
Obwohl ihm sein Retter nicht ganz geheuer ist, folgt Nick ihm und ist für die freundschaftlichen Bemühungen Peters empfänglich.
In Avalon (Broms Version von Nimmerland) lässt Peter Nick bei den „Teufeln“ zurück, Peters Kampftrupp gegen die Fleischfresser. Doch nicht nur die Fleischfresser sind gefährlich, denn schon bei der Nahrungssuche lauert der Tod...
Der grausamen Gegenwart gegenüber wird Peters Geschichte erzählt, wie er aufwuchs, warum er Erwachsene verabscheut und wie er zum Kinderdieb wurde. Viele Hintergründe und die Geschichte Avalons werden erläutert, die Bewohner der Insel vorgestellt und die Ursachen für den schleichenden Untergang dieser fabelhaften Welt betrachtet.

Diese Version der Peter Pan Geschichte ist eindeutig keine Geschichte für Kinder, denn Gewalt, Gemetzel und Tod ziehen sich durch das gesamte Buch.
Die vielen Kämpfe werden blutig und unverblümt geschildert. Aber auch die schönen Seiten Avalons und die Wesen, die dort leben, werden detailliert und liebevoll beschrieben.
Die Figuren sind vielschichtig und gut herausgearbeitet. Innere Konflikte der Hauptfiguren lassen sich gut nachvollziehen und lassen sie echt wirken. Dabei macht es keinen Unterschied, auf welcher Seite die beschriebene Person steht. In gewisser Weise kann man für alle Gefühle entwickeln, Wut über ihre Handlungen empfinden und einfach mitfiebern.
Untermalt werden die geschilderten Schrecken durch Zeichnungen an den Kapitelanfängen und im Mittelteil des Buches. Die Zeichnungen stammen ebenfalls vom Autor und entsprechen den Beschreibungen im Text, sie sind eine Bereicherung für dieses Buch.
Der Kinderdieb lässt sich gut lesen, die „Längen“ sind mir nicht aufgefallen, da ich mich auch sonst sehr für Peter Pan interessiere und die verschiedenen Interpretationen und Zusatzgeschichten zum Original mag.
Empfehlen möchte ich dieses Buch jedem Fantasy-Freund, der kein Problem mit dem Mehr an Brutalität hat. Vom Alter her würde ich sagen 16+, wobei es hier im speziellen auf die einzelne Person ankommt.


Die etwas andere Geschichte des Peter Pan.Vergiss das Märchen-erlebe das Abenteuer.

Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Mädchen welches vom Vater sexuell missbraucht wird. Das Mädchen hat kaum Rettung vor den Qualen die ihr der Vater antut. Da erscheint erstmals Peter und rettet das Mädchen vor dem grausamen Händen des Vaters. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine Insel wo es angeblich keine Erwachsenden gibt, sie immer jung bleiben kann,einen magischen Ort, dieser Ort ist Avalon.
Das Mädchen willigt ein und geht freiwillig mit Peter durch den Nebel, welches Avalon von der Menschenwelt trennt.

Nick ein weiterer Junge lebt im Haus seiner Großmutter, mit seiner Mom. Im Haus lebt auch Marcus und seine Gang, verticken Drogen, schlagen, randalieren und nehmen sich Nick vor, der ihnen ins Handwerk fuschen möchte. Als er die Drogen von der Gang klaut muss er fliehen und wird zum Ausreißer. Peter findet ihn und stellt ihn in Aussicht dem allen hier zu entfliehen um nach Avalon mitzukommen, diesem magischen Ort, der voller Zauber stecken soll. Nick willigt ein und geht mit Peter durch den Nebel.

Nick landet auf der Insel, die so ganz anders ist als wie er sich das vorgestellt hat. Lauter unheimliche Wesen, die Welt ist am sterben. Menschlinge, die so genannten Fleischfresser zerstören Avalon und ein Krieg beginnt....

Das Buch ist fantastisch gut geschrieben, es wird immer aus der Sicht von Peter und Nick hin und her gewechselt. Man erfährt warum Peter anders ist, als all die anderen Kinder. Seine Vergangenheit ist unglaublich tragisch, gleichzeitig aber auch sehr spannend erzählt. Stellenweise hatte ich doch auch Probleme mit den ganzen Grausamkeiten, dem vielen Blut, den aufgespießten Köpfen und viele andere schlimmen Sachen ,das es mir sehr schwer fiel weiterzulesen.
Aber es hat sich gelohnt es bis zum Ende durchzuziehen, ich kann es nur hartgesottenen Lesern empfehlen und vor allem auch Leser die bis zum Schluss dranbleiben.


Angaben zum Buch:
Titel: Der Kinderdieb
Autor: Brom
Verlag: PAN
Seiten: 664
ISBN 978-3-426-28329-5
Preis EUR (D) 16,95
Altersempfehlung: ab 16 Jahre
Genre: Fantasy / Horror

Inhalt:
Der Kinderdieb Peter ist das krasse Gegenteil von dem beliebten Peter Pan. Am besten noch dem von Disney.
Peter sucht verzweifelte und verlorene Jugendliche. Er will sie ins geheimne Land Avalon bringen, doch dazu müssen die Kinder ihm freiwllig folgen, durch den Nebel.
Das Land Avalon liegt im Sterben und viele grausame Kreaturen treiben sich darin umher. So wird der Gang durch den Nebel, die Flucht vor den Erwachsenen und anderen Problemen, in Avalon zu einem großen Abenteuer. Und das nicht im positiven.

Meine Meinung:
Ich kenne, wie viele, den Disney Peter Pan und ich kenne die oroginal Geschichte. Auch da wird Peter eher weniger als nett beschrieben. Aber bei weitem nicht so grausam wie in "Der Kinderdieb".
Brom bedient sich der original Geschichte und arbeitet den verstörten Charackter von Peter weiter aus. Ist er am Anfang "nur" ein gewalttätiger Junge, so erfahren wir im Laufe der Geschichte einiges über seine Vergangenheit.

Die Geschichte ist jedoch nicht nur phantastisch sondern ist auch real. Hier wird gezeigt wie beeinflussbar Kinder sind die Probleme haben. Was aus Kindern wird, denen man früher nicht geholfen hat.

Das Buch beinhaltet einige Gewaltszenen, die über das "normale" Maß in Jugnedbüchern hinausgehen, weswegen das Buch erst ab 16 Jahren gelesen werden sollte,

Mir hat "Der KInderdieb" sehr gut gefallen, denn es ist ein Buch mit vielen Facetten. Es ist Fantasy mit einem bekannten Kern (Peter Pan) jedoch in etwas anderes umgewandelt. Zudem ist dieses buch Geseelschaftskritisch,

Eine wirklich gekonnte Mischung. Ein ganz anderes Fantasybuch.

Vielen Vielen Dank das ich es lesen durfte!!!!!


***Buchangaben***
Titel: Der Kinderdieb
Autor: Brom
Verlag: PAN
Seiten: 664
ISBN 978-3-426-28329-5
Preis EUR (D) 16,95
Altersempfehlung: ab 17 Jahre
Genre: Fantasy / Horror / Schauermärchen

***Inhalt***
Die Hauptperson dieses Buches ist Peter. Er wirkt zwar wie ein 14 jähriger Junge, unterscheidet sich jedoch von Gleichaltrigen ein wenig durch sein Äußeres - spitze Ohren, feuerrote Haare, goldfarbene Augen - und noch mehr durch sein geschmeidiges, selbstbewusstes Auftreten. Erst nach einigen Kapiteln erfährt man von seiner Besonderheit. Schon kurz nach seiner Geburt konnte er laufen und reden, so wurde er als böser Dämon bezeichnet und weit fort im Wald ausgesetzt. Statt von wilden Tieren gefressen, nahm ihn ein Waldwesen namens Goll auf, der ihm das Jagen lehrte.
Doch mit sechs Jahren kam er durch einen Zufall in das Reich der Hexe; nach Avalon, eine Insel, die von den Menschen nicht betreten werden konnte, da der Nebel sie verdeckt hielt.
Beim Gefecht gegen die Hexe kam heraus, dass Peter halb Mensch halb Elf war. Als Peter den Kampf verloren glaubte, tauchte plötzlich die Dame auf und rettete ihn. Den Rat der Hexe, er solle aufpassen, denn die Dame würde seine Seele stehlen, wies Peter zurück. Doch genau das geschah.
Die zweite wichtige Figur ist Nick, der von seiner Mutter und den dortigen Drogendealern fortgelaufen ist. Als Marcos Gang ihn einholte und Nick meinte, es sei alles verloren, mischte sich auf einmal ein 14 jähriger Junge namens Peter ein. Dieser befreite Nick aus der aussichtslosen Lage und flohen zusammen. Währenddessen erzählte Peter von einem wunderschönen Land, indem es Freiheit und vor allem ewige Jugend gab. Mit der Zeit vertraute Nick seinem vermeintlichen Lebensretter und folgte ihm durch den Nebel. Den Nebel, der nur so von unheimlichen Geistern wimmelte und in dem nicht wenige zuvor umgekommen waren.
Aber auch in Avalon angekommen war die Gefahr noch lange nicht vorbei. Überall lauerten Fleischfresser und Barghests! Hatte denn Peter nicht von einem wunderschönen Land gesprochen und von Freiheit?!? Peter führte Nick weiter zu dem Teufelsbaum, den Hauptquartier aller Kinder, den sogenannten Teufeln, die einst von Peter nach Avalon gebracht wurden. So einfach war es aber nicht, ein Clanmitglied zu werden, denn erst musste man eine Mutprobe bestehen oder jemandem das Laben retten. Doch auch dann sahen die versprochenen Abenteuer ganz anders aus. Denn als einziges Ziel galt es im Auftrag der Dame die Eindringline, die Erwachsenen, mit allen Mitteln zu vertreiben, koste es, was es wolle.

***Meinung***
Schon beim Betrachten des Buchumschlags fielen mir zwei widersprüchliche Botschaften auf: Der Titel „der Kinderdieb“ lässt einen Verbrecher als Hauptperson vermuten, doch der Junge auf dem Coverbild, dargestellt mit seitlich ausgestreckten Armen über einer verschmutzten Straße schwebend, erinnert eher an einen Erlöser. Auch die Karte von Avalon, die auf der ersten Seite zu finden ist, verspricht eine geheimnisvolle Fantasiewelt, obwohl die ersten Kapitel im modernen verslumten New York spielen. Das ganze Buch lang war ich hin und hergerissen zwischen diesen zwei Vermutungen, wer Peter nun wirklich war. Daher kam auch die Spannung, die mich immer weiter lesen ließ.
Sehr abschreckend war für mich die düstere und brutale Atmosphäre im Buch. Schon auf den ersten 10 Seiten werden drei Gewalttaten (Vergewaltigung, Totschlag, Folter) genau geschildert, ferner von einem Selbstmord berichtet. Grausamkeiten, Quälereien und Kämpfe sind Tagesordnung in beiden Welten, wogegen in Avalon noch einige sehr blutige Gemetzel mit vielen Todesopfern hinzukommen. Fluchen und Kraftausdrücke verstärken diese Stimmung, die nicht nur in den Dialogen zu finden sind. Vertrauen, liebevoller Umgang, Hoffnung oder wenigstens ein wenig Humor haben hier keinen Platz.
Würde dieses Buch mit allen grausamen Taten 1:1 verfilmt werden, würde dieser Film erst ab16 wenn nicht sogar ab18 Jahren freigegeben werden. Daher empfehle ich dieses Buch erst ab 17 Jahren zu lesen, wenn man sich in eine so düstere und brutale Welt überhaupt entführen lassen will.


Der Mysteriöse Peter streift Tag für Tag durch New York, immer auf der Suche nach hilfsbedürftigen, verlassenen oder gefährdeten Kindern und Teenagern. Den "Verlorenen Kindern". Er rettet sie, gewinnt ihr Vertrauen und bietet ihnen an, ihn in sein magisches Reich, Avalon, zu begleiten. Dort muss niemand je erwachsen werden, es ist ein Land ohne Erwachsene.
Doch Peter verrät denjenigen, die ihm tatsächlich folgen nicht, dass dort auch große Gefahren auf sie warten. Nicht nur der Eingang durch den Nebel ist eine lebensgefährliche Herausforderung, sondern auch das Leben in Avalon selbst.

Die Geschichte wird immer wieder aus verschiedenen Situationen beschrieben. Mal wird die Situation Nicks erklärt, mal die nächtlichen Streifzüge Peters durch die Straßen von New York und seine Vergangenheit. Durch diese Rückblicke von Peter wird das Bild allmählig zusammen gefügt; seine Familie hatte ihn im Säuglingsalter wegen seiner ungewöhnlichen Fähigkeiten verstoßen, da sie ihn für ein Wechselbalg des Waldgeistes hielten. Die Ablehnung, die ihm überall entgegenschlug, die er nicht begriff, weil er noch zu klein war und sich für ein gewöhnliches Kind hielt. Die erste Begegnung mit der weißen Dame, der Herrscherin von Avalon....

Nicks Erlebnisse bei den Teufels Kindern, mit denen er zum Kämpfen ausgebildet wird. Das schwierige Einleben und seine Wut auf Peter, der ihn in diese Situation gebracht hat.
Und ihre gemeinsamen Kämpfe gegen die Gefahren, welche Avalon beddrohen...

Meine Meinung:
Die Züge der Geschichte "Peter Pan" sind offenstichtlich, doch sie so ins Gegenteilige zu ziehen ist eine super Idee. Die Figuren und ihre Geschichte gefallen mir besonders. Nicht nur die Bilder unterstützen dies, sondern auch die detailgetreue Beschreibung ihres Aussehens und ihres Charakters. Durch die Landkarte am Anfang des Buches kann man sich, je nach Situation im Buch, etwas orientieren. Auch die Bilder am Anfang jedes Kapitels sind sehr nützlich, behindern aber nicht die eigenen Vorstellungen.

Um ehrlich zu sein hat mich die Sprache etwas enttäuscht; zwar werden diverse Gewaltszenen sehr detailiert und fantasievoll (zum Beispiel das Auseinandernehmen eines Darms durch Hunde) , wie schon genannt die Charaktere und die Umwelt sehr genau beschrieben, doch das, was tatsächlich geredet wird, Unterhaltungen etc, sind etwas lahm und passen nicht ganz zum Gesamteindruck.
Trotzdem ist das Buch sehr empfehlenswert, allerdings ist die Altersangabe 16 ziemlich zutreffend, da es ab und zu echt grausam werden kann (was mich pesönlich weniger gestört hat). Ich habe es gerne gelesen, war gefesselt von den vielen Einzelheiten, auch denen der Illustrationen.
Alles in Allem eine gute Wahl für alle diejenigen, die es gerne etwas blutiger haben und auf Fantasyromane stehen.
Denjenigen mit schwächerem Gemüt und liebe zum Kitsch würde ich eher die Disney Version von Peter Pan empfehlen....