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Plan A bis D, ein kleines Feuerchen und jede Menge Regengüsse

Bild von jessy94

Liebes Schicksal, kannst du Emma Rosenberg verraten, wie sie eine Mathearbeit schreiben soll, von der sie nicht die geringste Ahnung hat?

Es bleibt still. Ich höre nur das Kratzen der Füller auf dem Papier der anderen.
Schicksal, wo bist du?
Warum meldest du dich nicht?
Verdammt noch mal, wie haben Mitte der Woche und kein Wochenende, da darfst du jetzt nicht frei haben! Oder du bist verreist?
Bitte, bitte liebes Schicksal, antworte mir!
Keine Reaktion. Na gut, dann eben nicht!
Plan A Schicksal befragen ist dann wohl in die Hose gegangen.
Also nun Plan B: Abschreiben
Vorsichtig luge ich zu Anna herüber.
Komisch, sie hat ja ganz andere Aufgaben als ich.
„Versuch es erst gar nicht Emma Rosenberg!“, schallt es von oben auf mich herab. Vor mir steht eine wütende Frau Schwab. „Ich habe bereits vorgesorgt. Ich habe die Arbeiten in Gruppe A und Gruppe B aufgeteilt. Also gibt es zwei verschiedene Arbeiten und somit zwei verschiede Arten von Lösungen. Also, Fräulein Rosenberg, sparen sie sich die Mühe des Abschreibens. Es bring ihnen sowieso nichts, allenfalls eine 6.“, ein Kichern geht durch den Raum, „Das geht natürlich für alle!“
Na toll.
Plan B ist auch gescheitert. Gibt es auch noch einen Plan C?
Selber rechnen, das ist Plan C!
Ob wohl, schnell verwerfe ich diesen Gedanken wieder, mehr als eine 5 wird es dann auch nicht.
Plan C ebenfalls gescheitert.
Nun zu Plan D.
Plan D, Plan D,…
Wieso verdammt noch mal fällt mir nichts ein zu Plan D?
Nervös kaue ich auf meinem Stift herum. Also echt, wenn mir jetzt nicht bald was einfällt, habe ich echt nen Problem!
Da hab ich plötzlich die Erleuchtung!
Es ist, als wäre ich im Paradies, so umwerfend genial ist diese Idee!
Ich stelle mich krank, meinetwegen spiele ich auch eine Ohnmacht vor, Hauptsache, ich muss diese doofe Arbeit nicht weiter mitschreiben.
Ich hebe meine Hand und Frau Schwab kommt mir entgegen.
„Ja Emma, was ist?“, fragt sie mich freundlich, „Gibt es ein Problem?“
Ich setzte mein elendigstes und krankestes Gesicht meines Lebens auf und hauche mit schwacher Stimme: „Ja, ich fürchte es gibt ein Problem. Mir ist plötzlich so schlecht und…“
Sirene, Sirene, Sirene
Stocksteif steht Frau Schwab vor mir.
Da fängt es an aus Eimern zu regnen. Regen? In unserem Klassenzimmer wärend einer Mathearbeit?
„Feueralarm!“, ruft Roman hinter mir und schon fängt die Hälfte aller Mädchen unserer Klasse an zu kreischen. Kein Wunder, dass so schnell Panik ausbricht und sogar die Sprinkleranlagen anspringen!
„Behaltet Ruhe!“, versucht Frau Schwab uns zu beruhigen, doch es ist schon zu spät. Die ersten rennen kreischend aus dem Klassenzimmer und rennen Richtung Fluchttür.
Unsere Arbeiten sind mitlerweile nur noch einzelne kleine Papier-Pfützen. Yeah! Und ich dachte schon, dieser Tag verbringt keine guten Taten mehr.
„Bitte bewahren Sie Ruhe!“, kommt es nun aus der Sprechanlage, „Dies ist kein Probealarm. Bitte begeben sie sich schleunigst nach draußen. Ich wiederhole, die ist keine Übung. Bitte…“
Wie zum Feuerteufel soll man da noch dir Ruhe bewahren?!
„Beruhigt euch Kinder“, versucht Frau Schwab die Klasse zu beruhigen, doch die Furcht ist auch ihr aufs Gesicht geschrieben.
„Wie gehen nun alle in Zweierreihen nach draußen. Lasst alles stehen und liegen.“
Schnell stecke ich noch meinen Brief an Anna in die Hosentasche, da schiebt mich Frau Schwab auch schon nach draußen. Schnell und unauffällig gebe ich Anna den Brief.
Fragend schaut sie mich an, doch ich weiche ihrem Blick aus.
Also hält sie den Brief weiterhin fest in ihren Händen mit einem großen Stirnrunzeln im Gesicht.
Draußen angekommen sind auch schon die Sirenen der Feuerwehr zu hören.
Nach einigen Minuten stellt sich heraus, dass es ein Fehlalarm war.
„Wahrscheinlich hat jemand aus Spaß den Feueralarm betätigt.“, erklärt uns Frau Schwab.
„Wir werden die Mathearbeit natürlich morgen nachschreiben. Mit neuen Aufgaben. Und natürlich wird es wieder unterschiedliche Arbeiten geben.“, dabei schaut sie besonders mich an.
Na geht doch, denke ich zufrieden, so einfach kommt man um eine Mathearbeit herum.
Nun ja, weiß heiß einfach?
Aber egal, ich danke demjenigen, der den Feueralarm betätigt hat!

___________________________________________________´
----------------------------Protokoll----------------------------------
So, das hier ist mein 3. Text zu der 12. Schreibaufgabe.
Ich persönlich finde ihn (bis auf die Idee) noch nicht so gut.
Hat einer von euch eine Idee, wie man das Geräusch einer Feuersirene beschreiben kann? ich habe Sirene, Sirene, Sirene geschrieben.
Nicht gerade sehr Einfachhsreich, oder?
Und dann das Übliche:
R- oder G-Fehler?
Überschrift?
Schreibt mir eure Meinung!